Die deutsche Wirtschaft ist auf dem Weg in Richtung CO2-Neutralität. Der Weg ist lang und herausfordernd, aber alternativlos: Wenn wir Industrieland bleiben wollen, muss es der Industrie gelingen, die fossile Basis, auf der sie in eineinhalb Jahrhunderten errichtet wurde, durch ein neues, ein dekarbonisiertes und regeneratives Fundament zu ersetzen. Die Herausforderung: Das Fundament muss bei laufendem Betrieb ersetzt werden – ohne, dass das Haus dabei einstürzt.

Aktuelles
  • Viel­fäl­ti­gen In­stru­men­ten­kof­fer für Kli­ma­schutz in der Mo­bi­li­tät nut­zen

    Unter der Voraussetzung, dass Klimaschutz im Verkehr ohne Mobilitätsverluste für Bevölkerung und Wirtschaft sowie sozial und ökonomisch ausgewogen erreicht werden soll, muss der Fokus auf einem in sich schlüssigen Instrumentenbündel liegen. Dieses sollte technologieoffen und im Einklang mit den auf europäischer Ebene bereits beschlossenen sowie zurzeit noch diskutierten Green-Deal-Vorhaben umgesetzt werden. Dabei gilt es auch die dringend erforderlichen Überprüfungen der beschlossenen EU-Dossiers zu einem kohärenten europäischen Gesamtansatz für Klimaschutz in der Mobilität voranzubringen.

  • Die grü­ne Lö­sung für nicht-elek­tri­fi­zier­te Bahn­stre­cken

    Im Kampf gegen die Klimakrise kommt der Mobilität der Zukunft eine entscheidende Schlüsselrolle zu. Neue Mobilitätskonzepte sind gefragt, wenn es darum geht, die CO2-Emissionen zu senken. Ein Konzept für ein besseres Klima ist Wasserstoff. Wie die Zukunft des öffentlichen Personenverkehrs aussieht und warum die Wasserstofftechnologie dabei eine wichtige Rolle spielt, erklären Michael Peter, CEO von Siemens Mobility und Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock von Siemens Mobility im Gespräch.

  • H2goes­Rail oder: War­um braucht der Schie­nen­ver­kehr grü­nen Was­ser­stoff?

    Mit H2goesRail testen die Deutsche Bahn, DB Regio und DB Energie zusammen mit Siemens Mobility ein neues Wasserstoff-Gesamtsystem bestehend aus einem Wasserstoffzug und einem Wasserstoff-Betankungssystem. Das Projekt wurde erstmals Anfang Mai 2022 im Siemenswerk in Krefeld vorgestellt. Wasserstoffzüge sind für die Deutsche Bahn ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040. Sie sollen CO2-freien Eisenbahnverkehr auch auf nicht elektrifizierten Strecken ermöglichen. Über die nächsten Schritte berichtet Christian Pieper, DB Energie GmbH.

  • Neue Lö­sun­gen für nach­hal­ti­ge Lie­fer­ket­ten

    Gemeinsam mit seinem globalen Lieferantennetzwerk strebt die Robert Bosch GmbH eine hohe Nachhaltigkeit in den Lieferketten an. Bis 2030 will das Unternehmen den CO2-Ausstoß in seinen Wertschöpfungsketten (Scope 3) um 15 Prozent gegenüber 2018 reduzieren. Die Förderung alternativer Antriebe und Kraftstoffe nimmt hier eine Schlüsselrolle ein. Sven-Olaf Knorr, Director Purchasing & Logistics for Transportation Service, Robert Bosch geht im Interview u.a. auf den erneuerbaren Kraftstoff HVO100 ein.

  • Schie­ne und Stra­ße – Kom­bi­nier­ter Ver­kehr als Teil der Grü­nen Lo­gis­tik

    Um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen, muss noch einiges passieren. Kombinierter Verkehr kann als Schlüssel für eine stärkere Verlagerung auf die Schiene betrachtet werden und ist Teil der Grünen Logistik. Die Vorteile dessen und potenziell einzugehenden Kompromisse erläutert Sebastian Ruckes, Vorstand der Initiative Shift 2030 im Interview.

  • War­um ein Um­den­ken hin zu nach­hal­ti­ger und res­sour­cen­scho­nen­der Lo­gis­tik not­wen­dig ist

    Logistik ist ein wesentlicher Motor für den Welthandel, das Wirtschaftswachstum und den individuellen Wohlstand – hat aber auch enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Wie die Umstellung zu einem klimaneutralen Transportsektor und einer grünen Logistik gelingen kann und welche politischen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind, erklärt Volker Ratzmann, Executive Vice President Corporate Public Affairs, Deutsche Post DHL Group.

  • In­dus­trie macht Lo­gis­tik kli­ma­neu­tral

    Die deutsche Wirtschaft ist auf dem Weg in Richtung CO2-Neutralität. Der Weg ist lang und herausfordernd, aber alternativlos: Wenn wir Industrieland bleiben wollen, muss es der Industrie gelingen, die fossile Basis, auf der sie in eineinhalb Jahrhunderten errichtet wurde, durch ein neues, ein dekarbonisiertes und regeneratives Fundament zu ersetzen. Die Herausforderung: Das Fundament muss bei laufendem Betrieb ersetzt werden – ohne, dass das Haus dabei einstürzt.

  • Heu­te schon wie mor­gen fah­ren

    Was werden Autos, Busse, Bahnen und Lkws in Zukunft alles können? Aktuelle Reiseerlebnisse aus der mobilen Welt von morgen – ein Zukunftsausblick.

Ansprechpartner

Petra Richter

Senior Referentin Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.

Raffael Kalvelage

Referent Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.

Marco Kutscher

Referent Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.