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Chips Act 2.0
The Chips Act 2.0 should be viewed as a tool for ensuring the competitiveness of European user industries. Expanding semiconductor capacity alone is not sufficient to achieve this. It is crucial to effectively combine industrial demand, private investment, rapid implementation, and market-based resilience. From the perspective of German industry, five points are central: legally secure access to ESTI, Strategic Project, and platform instruments, including for EU-based production sites with trustworthy partner country structures; an explicit focus on mature and specialty nodes, advanced packaging, and physical AI; reliable funding through the European Competitiveness Fund; structured industry participation in prioritization, pilot lines, demand accelerators, and project evaluation; and proportionate monitoring and crisis management obligations that do not create new barriers to investment.
Biotech Act I
The European Biotech Act I represents an important step towards strengthening Europe’s biotechnology and biomanufacturing ecosystem. This position paper outlines recommendations to reduce regulatory fragmentation, improve access to capital, and create innovation-friendly framework conditions that support competitiveness, resilience, and growth across the biotechnology and Life Sciences sector. It also highlights the importance of a broader Biotech Act II to unlock the full potential of biotechnology across the European economy.
Grundsatzpapier-Kurzfassung
Die deutsche Industrie legt ein neues Grundsatzpapier für eine wachstumsorientierte Wirtschafts- und Handelspolitik vor. Darin fordert sie eine wirtschaftspolitische Neujustierung, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum rückt. Neben besseren Standortbedingungen braucht es dafür eine wirksamere Industriepolitik und eine Außenwirtschaftspolitik, die Offenheit mit strategischer Absicherung verbindet.
Grundsatzpapier-Langfassung
Die deutsche Industrie legt ein neues Grundsatzpapier für eine wachstumsorientierte Wirtschafts- und Handelspolitik vor. Darin fordert sie eine wirtschaftspolitische Neujustierung, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum rückt. Neben besseren Standortbedingungen braucht es dafür eine wirksamere Industriepolitik und eine Außenwirtschaftspolitik, die Offenheit mit strategischer Absicherung verbindet.
Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz
Artificial intelligence is intensifying existing cyber threats while also creating new opportunities for cyber defence. The BDI outlines how the EU Action Plan can effectively strengthen Europe’s cyber resilience. This requires robust AI, testing and security capabilities, practical implementation without additional regulation, a strong German AISI, and the mutual recognition of international cybersecurity standards.
Gründung und Aufbau eines deutschen KI-Sicherheitsinstituts
Deutschland braucht eigene Spitzenkompetenzen für die Sicherheitsbewertung moderner KI. Das BDI-Positionspapier zeigt auf, warum ein nationales KI-Sicherheitsinstitut ein strategischer Baustein für Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit ist und welche agilen Rahmenbedingungen es für den Erfolg benötigt.
Stellungnahme Referentenentwurf Gesetz zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG)
Die KrWG-Novelle ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Circular Economy. Positiv ist die stärkere Verankerung von Rohstoffsouveränität und -Versorgungssicherheit. Gleichzeitig sieht der BDI Nachbesserungsbedarf, etwa beim Recycling im Kontext der Abfallhierarchie, der öffentlichen Beschaffung und den Abfallvermeidungszielen. Positive Ansätze dürfen nicht durch zusätzliche administrative Anforderungen für Unternehmen konterkariert werden.
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts
Wirtschaftliche Sicherheit ist längst eine Frage der nationalen Sicherheit. Die Reform des BND-Gesetzes erkennt diese neue Realität an und stärkt den Schutz von Unternehmen, kritischen Technologien und Infrastrukturen. Entscheidend ist die praxisnahe Umsetzung: Sicherheitsrelevante Informationen müssen Unternehmen rechtzeitig, verständlich und mit klarem Handlungsbezug erreichen. Der Austausch zwischen Sicherheitsbehörden und Wirtschaft muss rechtssicher und verlässlich ausgestaltet werden.
Aktive Cyberabwehr: Regierungsentwurf
Deutschland ist Ziel zunehmender Cyberangriffe. Der BDI unterstützt daher eine stärkere Cyberresilienz und wirksame staatliche Abwehrmaßnahmen, fordert jedoch verhältnismäßige Befugnisse, enge Kooperation mit der Wirtschaft und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Sensible Daten dürfen nur nach dem Need-to-know-Prinzip verarbeitet werden. Zudem sind realistische Fristen sowie angemessene Bußgelder und Haftungsregelungen notwendig.
Gesundheit sichert Zukunft
Innovation, Wertschöpfung, Verteidigung: Die industrielle Gesundheitswirtschaft verbindet Versorgung im Alltag und Handlungsfähigkeit in Krisen. Als zentraler Pfeiler moderner Standortpolitik entscheidet ihre Stärkung über Resilienz, Wachstum und Souveränität von Wirtschaft und Gesellschaft.
Der Gebäudesektor auf dem Weg zur Klimaneutralität
Die nationalen und europäischen Klimaziele sind nur mit einem klimaneutralen Gebäudesektor erreichbar. Die dafür notwendige Transformation des Gebäudebestands, zu der kleine und große Maßnahmen beitragen, erfordert ein konsequentes Miteinander von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien beziehungsweise klimaneutraler Energieträger. Auch aufgrund der damit einhergehenden Resilienz der Energieversorgung ist es wichtig, die Transformation des Gebäudesektors weiter voranzubringen. Welche Weichenstellungen dafür erforderlich sind, beantwortet unser Positionspapier.
NIS 2 – Amending Directive
Im Rahmen der Vereinfachungsagenda hat die Europäische Kommission die NIS-2-Änderungsrichtlinie vorgeschlagen. Der BDI unterstützt das Ansinnen der EU-Kommission, die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie zu entbürokratisieren. Hierfür bedarf es jedoch weitergehender Maßnahmen, wie die Harmonisierung der Schwellenwerte und Fristen für die Meldung von Cybervorfällen und eine einheitliche Anwendung des Grundsatzes der Hauptniederlassung.
CRA-Durchführungsgesetz: Referentenentwurf
Das CRA-Durchführungsgesetz nimmt notwendige Anpassungen am deutschen Recht vor, um die Anforderungen des Cyber Resilience Acts (CRA) zu implementieren. Der BDI unterstützt die Umsetzung des CRA. Es ist notwendig, dass die Marktaufsicht mit ausreichenden Kapazitäten ausgestattet wird und Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft implementiert werden. Daneben braucht es konkrete Anpassungen am CRA, um die bürokratischen Anforderungen zu reduzieren.
Wirtschaftsschutz als eine Säule nationaler Sicherheit
Die Nationale Wirtschaftsschutzstrategie ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsschutz als zentrale Säule der nationalen Sicherheit. Entscheidend ist nun die Umsetzung: Nötig sind klare Prioritäten, verlässliche Zuständigkeiten und gezielte Unterstützung für Unternehmen – insbesondere für Start-ups und den Mittelstand. All das erfordert eine strategische, ressortübergreifende Steuerung – etwa durch den Nationalen Sicherheitsrat.
Zusammenarbeit zivile Wirtschaft mit Sicherheits-und Verteidigungsindustrie (SVI)
Welche Potenziale eröffnet die engere Verzahnung von ziviler Wirtschaft und Sicherheits- und Verteidigungsindustrie? Welche Herausforderungen müssen dabei überwunden werden – und was sind mögliche Schritte? Diese Fragen beantwortet das Lagebild Sicherheit und Verteidigung, basierend auf einer nicht repräsentativen Umfrage unter 143 zivilen Unternehmen.
Wie gelingt der Chips Act 2.0?
Die Überarbeitung des European Chips Acts bietet die Chance, die technologische Souveränität Europas zu stärken und im globalen Wettbewerb aufzuholen. Damit Europa nicht weiter zurückfällt, muss es sich auf seine Stärken berufen und unverzichtbar in der globalen Wertschöpfungskette werden. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, müssen Partnerschaften mit vertrauenswürdigen internationalen Partnern gestärkt werden, um Resilienz zu gewährleisten.
Wirtschaftssicherheit und Resilienz als Fundament einer zukunftsfähigen Industrie
Deutschlands große Abhängigkeiten bei kritischen Rohstoffen stellen in einer geopolitisch geprägten Welt nicht nur wirtschaftliche Risiken für die industrielle Transformationsfähigkeit Deutschlands dar, sondern gefährden Europas strategische Souveränität und unsere nationale Sicherheit. Werden Rohstoffe nicht geliefert, stehen Produktionsbänder still, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Europa werden beeinträchtigt. Eine strategische Rohstoffpolitik fördert Investitionen sowohl in den Aufbau eigener Kapazitäten als auch die Entwicklung von Partnerschaften mit anderen Ländern ebenso wie Innovationen, die den Einsatz kritischer Rohstoffe reduzieren oder substituieren. Angesichts der wachsenden geopolitischen und ökonomischen Risiken ist es unerlässlich, dass Politik und Industrie gemeinsam ein zukunftsfähiges Modell zur Absicherung von Rohstofflieferketten entwickeln. Mit unserem Papier macht das Bündnis Zukunft der Industrie konkrete Vorschläge.
Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
Resilienz im neuen geopolitischen Umfeld
Seit 2022 liefert diese Studienreihe ein kontinuierliches Stimmungsbild zur Lage der internationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten – und vor allem zu den strategischen Antworten der Industrie auf immer neue Schocks. Die neuesten Studienergebnisse bleiben nicht bei der Problemdiagnose stehen. Sie liefern klare Handlungsmuster: von der Diversifizierung von Standorten über den Ausbau geopolitischer Frühwarnsysteme bis hin zur strategischen Verzahnung von CFO- und CPO-Agenden – die Zukunft gehört den Unternehmen, die frühzeitig, integriert und resilient handeln.