Zum Ergebnis der Trilog Einigung zum AI Act Omnibus äußert sich Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI): „Die Einigung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Praxistauglichkeit und Rechtssicherheit für die europäische Industrie.“

Bilaterale Beziehungen
Eine politisch starke und wettbewerbsfähige EU ist die Grundlage für den Wohlstand in Deutschland. Der europäische Binnenmarkt ist der Heimatmarkt für hiesige Unternehmen. Für die Zukunft bedarf es einer intensiven Kooperation der politischen und wirtschaftlichen Akteure der EU-Mitgliedsländer nicht nur in Brüssel, sondern auch auf bi- und multilateraler Ebene. Wir als BDI arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um Europa zu stärken und die Voraussetzungen für ein stabiles Wirtschaftswachstum in Deutschland zu schaffen.
With regard to the ongoing negotiations on the EU AI Act, Holger Lösch, Deputy Director General of the Federation of German Industries (BDI), comments: “Europe needs AI that can scale in industry – not duplicated rules.”
By early 2026, the European economy will face a global environment characterized by trade policy uncertainty, with significantly higher trade barriers, geopolitical volatility and intensified competitive pressure. At the same time, the deepening of the single market, new trade agreements and – subject to clear conditions and in the longer term – EU enlargement offer significant opportunities to cushion external shocks and strengthen growth in a sustainable manner.
Anfang 2026 sieht sich die europäische Wirtschaft einem globalen Umfeld gegenüber, das von handelspolitischer Unsicherheit mit deutlich erhöhten Handelsbarrieren, geopolitischer Volatilität und verschärftem Wettbewerbsdruck geprägt ist. Gleichzeitig bieten eine Vertiefung des Binnenmarkts, neue Handelsabkommen sowie – unter klaren Voraussetzungen und auf längere Sicht – die Erweiterung der EU wichtige Chancen, externe Belastungen abzufedern und das Wachstum nachhaltig zu stärken.
Zur heutigen EP-Abstimmung über das EU-US-Zoll-Abkommen äußert sich Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Das heutige Votum des Europäischen Parlaments ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der transatlantischen Handelsbeziehungen.“
The EU is currently negotiating bilateral free trade agreements with Malaysia, the Philippines and Thailand. Successful agreements would reduce trade barriers, improve market access for European goods, services and in public procurement, make data transfers more agile, and strengthen intellectual property rights – all within one of the most dynamic economic regions in the world (Southeast Asia).
The industrial policy potential and the central requirements for the negotiations have been summarized by the BDI in a position paper. At the same time, it includes an analysis of the recently concluded free trade agreement between the EU and Indonesia
Anlässlich des EU-Gipfels sagt Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin: „Europäischer Rat muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen.“
Zur Vorstellung des Vorschlags der EU-Kommission für die neue Rechtsform EU Inc äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Mit der EU Inc setzt die EU-Kommission einen wichtigen Impuls gegen die Fragmentierung des Binnenmarkts durch 27 unterschiedliche nationale Unternehmensrechtsformen.“
Anlässlich der Vorstellung des Industrial Accelerator Acts durch die EU-Kommission sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Industrial Accelerator Act ist in der jetzigen Form eher ein Bürokratie Risiko als ein Wachstumsbeschleuniger.“
Anlässlich der China-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Deutschland und Europa müssen Interessen geschlossen vertreten.“