Investment in German industrial sites must be encouraged. Maintaining and expanding existing industrial sites and implementing new projects are essential prerequisites for a competitive economy, job security, and compliance with high environmental standards.

Latest news on the topic
EU-Ver­fahren­srecht: Ein­heitliche Regeln für schnellere Genehmi­gun­gen

Bis zu 90 Prozent der Anforderungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur- und Industrieprojekte werden vom Umweltrecht geprägt. Gleichzeitig nennen 79 Prozent der Unternehmen die Komplexität von EU- und nationalen Vorschriften als zentrales Hindernis. Der BDI fordert deshalb ein einheitliches EU-Verfahrensrecht, das Genehmigungen beschleunigt, Verfahren digitalisiert und Investitionen schneller ermöglicht.

BDI-Stel­lung­nahme zum Ref­er­ente­nen­twurf UMoG

Der BDI unterstützt das Ziel, Umweltrecht digitaler, effizienter und investitionsfreundlicher zu gestalten. Die vorliegenden Entwürfe für UMoG und UMoV bleiben jedoch hinter ihrem Modernisierungsanspruch zurück. In seiner Stellungnahme benennt der BDI konkrete Verbesserungsbedarfe für mehr Planungssicherheit, wirksamere Verfahrensbeschleunigung und einen ausgewogenen Umgang mit Daten-, Eigentums- und Umweltbelangen.

Umweltverträglichkeit­sprü­fung: In­dus­trie fordert kon­se­quenten Bürokratieab­bau

Das Bundesumweltministerium will mit dem UVP-Anpassungsgesetz Genehmigungen beschleunigen. Der BDI unterstützt dieses Ziel. Nach Ansicht der Industrie bleibt der Entwurf jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Zusätzliche nationale Prüfpflichten, Doppelregelungen und niedrige Schwellenwerte verlängern Verfahren häufig, ohne einen zusätzlichen Nutzen für den Umweltschutz zu schaffen.

BDI-Stel­lung­nahme zum UVPG

Der Referentenentwurf zur Anpassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Anpassungsgesetz) vom 27. Juli 2026 soll zu Vereinfachungen im Bereich der Umweltverträglichkeitsprüfung führen. Dieses Anliegen begrüßt der BDI. In dem anliegenden Positionspapier macht der BDI Vorschläge, wie das UVPG noch darüber hinaus entschlackt werden kann.

BDI zur Um­set­zung der EU-Luftqual­ität­srichtlin­ie

Die vom Bundesumweltministerium am 22. Mai 2026 vorgelegten Entwürfe zur Umsetzung der EU-Luftqualitätsrichtlinie sollten nachgebessert werden. Die Umsetzung der EU-Luftqualitätsrichtlinie darf nicht zu weiteren Investitionshemmnissen in der deutschen Industrie führen. Auswirkungen auf die Industrie und die Genehmigungsfähigkeit von Produktionsanlagen müssen so gering wie möglich gehalten werden. In der anliegenden Stellungnahme nimmt der BDI zum Artikelgesetz, zur Neufassung der 39. BImSchV und zur notwendigen Änderung der TA Luft Stellung.

Im­ple­ment­ing the In­dus­tri­al Emis­sions Di­rec­tive in an un­bu­reau­crat­ic man­ner

German industry is facing a profound crisis that is not merely cyclical but also structural. Key industrial sectors are struggling under the weight of ever-increasing bureaucratic requirements, which are largely based on European Union regulations. However, investment must not be made more difficult; rather, it must be encouraged once again. The necessary transformation of the economy towards climate neutrality must not be delayed. This transformation can only succeed – whilst safeguarding our prosperity – with a strong industrial base, both technologically and economically.