
BDI zu Kabinettsklausur: Muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin:
„Die Kabinettsklausur muss der Auftakt für einen Herbst des Handelns sein. Die Bundesregierung hat im Frühsommer Reformen beschlossen, die wirtschaftspolitisch richtige Themen adressieren. Jetzt müssen aus diesen Vorhaben konkrete Gesetze werden, damit sich die Lage für Unternehmen spürbar verbessert. Die Regierung muss Handlungsfähigkeit zeigen und dort nachbessern, wo die bisherigen Schritte noch nicht ausreichen. Auch Bundestag und Bundesrat stehen dabei in der Verantwortung, die Vorhaben zügig voranzutreiben.
Investitionen und Wachstum zu stärken muss bei allen Entscheidungen Priorität haben. Deshalb bleiben für uns auch steuerliche Entlastungen für Unternehmen hoch auf der Agenda. Sie gehören zu den wirksamsten Maßnahmen für mehr Wachstum. Der Bundeshaushalt sieht erhebliche Mehrausgaben vor. Es geht jetzt um die richtigen Prioritäten beim Einsatz dieser Mittel. Wer Investitionen stärken will, muss den Unternehmen mehr Mittel belassen, damit Investitionen am Standort Deutschland erfolgen.“
