Holger Lösch, Foto Credit: Jana Legler
Pressemeldung

Digitalgipfel: Bundesregierung muss verbindlichen Fahrplan für Physical AI vorlegen

Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer:

„Die Bundesregierung muss auf dem Digital-Gipfel einen verbindlichen Fahrplan für Rechenkapazitäten, Physical AI-Anwendungen und einen schnelleren Technologietransfer vorlegen. Deutschland droht bei Physical AI seine starke industrielle Ausgangsbasis durch zu langsame Investitionen und regulatorische Hürden zu verspielen.

Europas digitale Souveränität entscheidet sich daran, ob Physical AI hier entwickelt, skaliert und eingesetzt werden kann. Die Bundesregierung muss sich in Brüssel weiterhin dafür einsetzen, dass KI in Maschinen und Robotik nicht durch unnötige Bürokratie und Doppelregulierung ausgebremst wird. Der Digital-Omnibus muss hier ansetzen – etwa mit einer echten Rechtsgrundlage für KI im Datenschutzrecht. Nur wenn EU-Kommission, Rat und Parlament die Regeln klar voneinander abgrenzen und europaweit einheitlich umsetzen, kann Europa international wettbewerbsfähig bleiben.

Leistungsfähige Rechenzentren sind das Rückgrat der KI-Anwendungen von morgen. Die Rechenzentrumsstrategie setzt wichtige Impulse. Jetzt muss die Bundesregierung die Maßnahmen weiter zügig umsetzen und die Strategie ambitioniert weiterentwickeln. Nötig sind mehr Rechenleistung, schnellere Genehmigungen und international wettbewerbsfähige Bedingungen für Investitionen in digitale Infrastruktur.“

Ansprechpartner

Alexander Mihm

Pressesprecher Kommunikation
BDI e.V.