Forderungen der Industrie für die bilateralen FTA zwischen EU und Malaysia, den Philippinen & Thailand
Die EU verhandelt aktuell bilaterale Freihandelsabkommen mit Malaysia, den Philippinen und Thailand. Erfolgreiche Abkommen würden Handelshemmnisse abbauen, den Marktzugang für europäische Waren, Dienstleistungen und im öffentlichen Beschaffungswesen verbessern, den Datentransfer agiler gestalten und geistige Eigentumsrechte stärken – und das in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Welt (Südostasien).
Die industriepolitischen Potenziale und zentralen Anforderungen der Verhandlungen hat der BDI in einem Positionspapier zusammengefasst. Gleichzeitig findet sich darin eine Analyse des vor kurzem abgeschlossenen Freihandelsabkommen der EU mit Indonesien.
EU-Gipfel: Muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen
Anlässlich des EU-Gipfels sagt Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin: „Europäischer Rat muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen.“
EU Inc: Wichtiger Impuls gegen fragmentierten Binnenmarkt
Zur Vorstellung des Vorschlags der EU-Kommission für die neue Rechtsform EU Inc äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Mit der EU Inc setzt die EU-Kommission einen wichtigen Impuls gegen die Fragmentierung des Binnenmarkts durch 27 unterschiedliche nationale Unternehmensrechtsformen.“
IAA: Bürokratie-Risiko statt Wachstumstreiber
Anlässlich der Vorstellung des Industrial Accelerator Acts durch die EU-Kommission sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Industrial Accelerator Act ist in der jetzigen Form eher ein Bürokratie Risiko als ein Wachstumsbeschleuniger.“
BDI zu China-Reise des Kanzlers: Interessen Europas geschlossen vertreten
Anlässlich der China-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Deutschland und Europa müssen Interessen geschlossen vertreten.“
Informeller EU-Rat: Muss Signal für Kurswechsel in der EU setzen
Anlässlich des informellen EU-Rates sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Um international bestehen zu können, braucht es einen Kurswechsel in der EU.“
BDI zu Local Content-Vorgaben: Dürfen kein industriepolitischer Standard werden
BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner zu den geplanten europäischen Local Content-Vorgaben: „Die wichtigste Aufgabe ist, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Local Content-Vorgaben dürfen kein industriepolitischer Standard werden.“
BDI zu Mercosur-Abstimmung: Handlungsoptionen nutzen, um Abkommen anzuwenden
Zur Abstimmung im EU-Parlament über die Prüfung des Mercosur-Abkommens durch den EuGH erklärt Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI: „Es ist richtig, dass die EU-Kommission alle Handlungsoptionen nutzt, auch die unmittelbare Anwendung des Abkommens.“
Volkswagen-Konzernvorstand Thomas Schmall zum Vorsitzenden des LADW gewählt
Thomas Schmall, Mitglied des Konzernvorstands der Volkswagen AG und CEO von Volkswagen Group Components, wurde gestern als Nachfolger von Gunnar Kilian zum Vorsitzenden des Lateinamerika-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (LADW) gewählt.
Innovationskraft stärken, wettbewerbsfähig bleiben
Europa steht an einem Scheideweg: Klimawandel, technologischer Wandel, geopolitische Konflikte und demografische Herausforderungen verändern unsere Gesellschaft und Wirtschaft tiefgreifend. Gleichzeitig wächst die Innovationslücke zu den USA und China immer weiter. In der Innovationsfähigkeit zeigt sich: Europa verliert an Dynamik. Das haben auch Mario Draghi und Manuel Heitor in ihren Berichten gezeigt und verdeutlicht: Damit Europa auch in Zukunft selbstbestimmt und wirtschaftlich stark bleibt, müssen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsförderung im Mittelpunkt der europäischen Wirtschaftsagenda stehen und mehr Geld in Forschung und Innovation investiert werden. Der BDI begrüßt, dass das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm und der europäische Wettbewerbsfähigkeitsfonds Europas Wettbewerbsfähigkeit besser stärken soll und legt die Prioritäten aus Sicht der deutschen Industrie dar.
BDI zum EU-Mercosur Handelsabkommen: Wichtiger Erfolg für die deutsche und europäische Wirtschaft
Zum Abschluss des EU-Mercosur Handelsabkommens sagt Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des BDI: „Die Verabschiedung von Mercosur ist ein wichtiger Erfolg für die deutsche und europäische Wirtschaft.“
BDI zu Automotive Package: Keine echte Wende zur Technologieoffenheit
Zum Automotive Package der EU-Kommission erklärt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Das Automotive Package leitet keinen Wandel zu echter Technologieoffenheit ein.“
Wie gelingt der Chips Act 2.0?
Die Überarbeitung des European Chips Acts bietet die Chance, die technologische Souveränität Europas zu stärken und im globalen Wettbewerb aufzuholen. Damit Europa nicht weiter zurückfällt, muss es sich auf seine Stärken berufen und unverzichtbar in der globalen Wertschöpfungskette werden. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, müssen Partnerschaften mit vertrauenswürdigen internationalen Partnern gestärkt werden, um Resilienz zu gewährleisten.
BDI zu Digital-Omnibus: Nicht der erhoffte Mannschaftsbus, aber auch nicht der befürchtete Kleinwagen
Zum heute vorgestellten Digital-Omnibus der EU-Kommission äußert sich Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Digital-Omnibus ist zwar nicht der erhoffte Mannschaftsbus, aber auch nicht der befürchtete Kleinwagen.“
BDI zu Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität: Gipfel muss klares Signal senden, dass Europa seine Schwächen erkennt und sie strategisch angeht
Zum Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität äußert sich BDI-Präsident Peter Leibinger: „Der Gipfel muss ein klares Signal senden: Europa erkennt seine Schwächen und wird sie strategisch angehen.“
BDI zu Omnibus-Abstimmung: Erstes Signal für die europäische Wettbewerbsfähigkeit
Zur Omnibus-Abstimmung im Europäischen Parlament sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Omnibus I kommt, das ist ein erstes Signal für die europäische Wettbewerbsfähigkeit.“
BDI zum Trilaterale Business Forum 2025 in Rom
Europa steht an einem Wendepunkt: BDI, Confindustria und MEDEF fordern eine gemeinsame europäische Agenda für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Stärke.
Vorschläge zum Bürokratieabbau
Bürokratie kostet die Wirtschaft viel Zeit und Geld. Sie behindert Unternehmensübergaben und Existenzgründungen und hemmt Investitionen in Menschen, Maschinen und Geschäftsmodelle. Das Maß an Bürokratie entscheidet mit darüber, wie Deutschland und Europa als Standort im internationalen Wettbewerb erlebt und bewertet werden. Als BDI haben wir eine nicht abschließende Liste mit über 280 Vorschlägen für konkreten Bürokratieabbau auf Bundes- und Europa-Ebene vorgelegt. Es braucht jetzt politischen Mut, klare Ziele und hohes Tempo auf allen Ebenen, um bürokratische Entlastungen unternehmerisch spürbar zu machen und Wachstum zum Nulltarif zu erzeugen.
BDI-Gremienstruktur
Der BDI ist so vielfältig wie auch die deutsche Industrie. Und doch spricht er mit einer Stimme! Die gemeinsame Meinungsbildung des Verbandes findet in einer Vielzahl von Gremien statt. Die Gremien-Broschüre bietet einen Überblick, welche Ausschüsse und Arbeitskreise für die Positionierung des BDI verantwortlich sind und welche Themen dort ganz konkret bearbeitet werden.
Starken Impuls für Wettbewerbsfähigkeit setzen
Anlässlich des bevorstehenden Europäischen Rats sagt BDI-Präsident Peter Leibinger: „Vom EU-Rat muss ein starker Impuls für Wettbewerbsfähigkeit ausgehen, mit entschlossenen Schritten, um Europa einfacher, schneller und innovationsfreundlicher zu machen.“