
Umwelt- und klimafreundliche Beschaffung stärken
Umweltaspekte spielen seit vielen Jahren eine Rolle in der öffentlichen Beschaffung. Die deutsche Industrie teilt die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes und unterstützt seit langem die stärkere Berücksichtigung auftragsbezogener grüner Kriterien. Wie das bestehende Recht für eine umwelt- und klimafreundliche Beschaffung besser genutzt werden kann und wo rechtlich Nachbesserungen sinnvoll sein können, zeigt ein Papier des BDI aus dem Jahr 2024, das weiterhin Aktualität besitzt. Denn die Rolle von Umweltaspekten in der öffentlichen Beschaffung wird angesichts knapper Ressourcen immer wichtiger.
Ansätze der Industrie
Der BDI teilt die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes und unterstützt seit langem die Förderung einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung durch eine stärkere Berücksichtigung auftragsbezogener Klima- und Umweltaspekte. Ressourcenschonung ist ein wichtiges Ziel und kann für Unternehmen international ein Wettbewerbsvorteil sein.
„Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Beschaffung“ – der Titel des BDI-Positionspapiers ist Programm. Denn das „Ob“ einer verbindlichen Beachtung von klima- und umweltbezogenen Kriterien ist bereits rechtlich und höchstrichterlich geklärt.
Um niedrigschwellig einen konstruktiven Beitrag zur mehr "grünen Vergabeverfahren" zu leisten, zeigt der BDI Potenziale auf, die ohne Rechtsänderung möglich sind, aber in der Praxis bisher noch zu wenig genutzt werden. Auch von positiven Erfahrungen anderer sollten alle stärker profitieren. Schließlich enthält das Papier Vorschläge für Rechtsänderungen, die einen wichtigen Beitrag zum Vorankommen leisten können.
Unabdingbar bleiben daneben eine entsprechende Sensibilisierung sowie Aus- und Fortbildung der Beschaffungsstellen und deren Ausstattung mit genügend qualifiziertem Personal.
Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Beschaffung
Die ökologische Transformation ist Gegenstand der öffentlichen Beschaffung und der Vergabetransformation. Die deutsche Industrie teilt die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes und unterstützt die stärkere Berücksichtigung auftragsbezogener Umwelt- und Klimaaspekte. Das BDI zeigt, wie das bestehende Recht für eine umwelt- und klimafreundliche Beschaffung besser genutzt werden kann und wo rechtlich Nachbesserungen sinnvoll sein können.
