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Reform des Unterschwellenvergaberechts: Chancen nutzen, Schwächen beheben

Der Entwurf für eine Neufassung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) soll öffentliche Beschaffungen beschleunigen und vereinfachen. Er enthält wichtige Ansätze für schnellere und digitalere Vergabeverfahren. Damit daraus echte Vereinfachung für Bieter entsteht, braucht es jedoch mehr Einheitlichkeit, transparente Wettbewerbsbedingungen und einen verlässlichen Rechtsschutz. Empfehlungen dazu enthält die Stellungnahme des BDI zum Entwurf einer Neufassung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO).

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19.09.2026

GWB-Novelle: Noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik

Zur 12. GWB-Novelle sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Die GWB-Novelle ist noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik.”

Pressemeldung
15.07.2026

Wettbewerb ist der beste Verbraucherschutz

Verbraucherpolitik ist ein Querschnittsthema. Unternehmen wie Verbraucher haben dasselbe Interesse an guten Produkten zu angemessenen Preisen. Ein tragfähiger Wettbewerb um die besten Produkte nutzt deshalb allen - Unternehmen und Verbrauchern. Die Umsetzung europäischer Vorgaben darf nicht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit gehen. Denn mehr Bürokratie und höhere Kosten sind für die Unternehmen von Nachteile im globalen Wettbewerb.

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15.07.2026

Licht und Schatten beim Vergabebeschleunigungsgesetz

Das Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabebeschleunigungsgesetz) ist zum 1. Juli 2026 in Kraft getreten. Es soll das Vergaberecht vereinfachen, beschleunigen, flexibilisieren und digitalisieren, den Mittelstand fördern sowie junge und innovative Unternehmen an der öffentlichen Auftragsvergabe stärker beteiligen. Diese Ziele unterstützt der BDI, sieht aber insgesamt betrachtet Licht und Schatten.

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06.07.2026

Ein neuer Ansatz in der europäischen Fusionskontrolle

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte in ihren Politischen Leitlinien 2024-2029 einen „neuen Ansatz“ in der Wettbewerbspolitik angekündigt, der besser auf gemeinsame europäische Ziele abgestimmt und förderlicher für Unternehmen ist, die auf globalen Märkten expandieren. Vor diesem Hintergrund überarbeitet die Europäische Kommission ihre Fusionskontrollleitlinien, die seit rund 20 Jahren unverändert sind und die die Grundlage für die Beurteilung von Unternehmenszusammenschlüssen bilden.

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06.07.2026

Öffentliche Aufträge sind für Unternehmen attraktiv – wenn die Bedingungen stimmen

Ob Laptops, Reinigung oder gleich ein ganzes Gebäude: Öffentliche Auftraggeber aus Bund, Ländern und Kommunen beschaffen Liefer-, Dienst- und Bauleistungen, um ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen zu können. Dies ist eine Chance für die deutsche Industrie, ihre Leistungen anzubieten.

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01.07.2026

Umwelt- und klimafreundliche Beschaffung stärken

Umweltaspekte spielen seit vielen Jahren eine Rolle in der öffentlichen Beschaffung. Die deutsche Industrie teilt die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes und unterstützt seit langem die stärkere Berücksichtigung auftragsbezogener grüner Kriterien. Wie das bestehende Recht für eine umwelt- und klimafreundliche Beschaffung besser genutzt werden kann und wo rechtlich Nachbesserungen sinnvoll sein können, zeigt ein Papier des BDI aus dem Jahr 2024, das weiterhin Aktualität besitzt. Denn die Rolle von Umweltaspekten in der öffentlichen Beschaffung wird angesichts knapper Ressourcen immer wichtiger.

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01.07.2026

AI Act Omnibus: KI als Baustein für Souveränität, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit

Am 7. Mai 2026 haben sich EU-Kommission, Rat und Europäisches Parlament auf ein Omnibus-Paket zum AI Act verständigt. Die Debatte um den AI Act ist mehr als eine reine Regulierungsfrage. Es geht um die Fähigkeit Europas, KI-Technologien in industrielle Anwendungen zu überführen und damit Wertschöpfung, Resilienz und technologische Souveränität nachhaltig zu sichern. Gerade vor dem Hintergrund globaler Wettbewerbsdynamiken kommt es darauf an, dass Europa regulatorische Ziele mit einer starken industriellen Basis verbindet. Der BDI setzt sich dafür ein, dass Unternehmen in Deutschland und Europa KI nicht nur entwickeln, sondern auch skalieren und in die Breite bringen können.

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18.06.2026

Nationale Luftfahrtstrategie: Strategie jetzt in konkrete Maßnahmen umsetzen

Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, zur geplanten Verabschiedung der Nationalen Luftfahrtstrategie: „Die Strategie muss jetzt in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.“

Pressemeldung
10.06.2026

Luftfahrtstandort Deutschland stärken, Wettbewerbsfähigkeit sichern

Die Nationale Luftfahrtstrategie muss die deutsche Luftfahrtindustrie und Luftverkehrswirtschaft im internationalen Wettbewerb nachhaltig stärken, um Konnektivität, Technologieführerschaft, Souveränität und Klimaschutz zu sichern. Dafür braucht es wettbewerbsfähige Standortkosten, eine starke Forschungsförderung und eine wettbewerbsneutrale Klimaschutzregulierung die den Hochlauf nachhaltiger Kraftstoffe anreizt.

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09.06.2026

PFAS-Beschränkungsverfahren schreitet weiter voran – Industrie sieht pauschalen Ansatz weiterhin mit Sorge

Bereits seit 2022 wird bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ein Vorschlag zur umfassenden Beschränkung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH diskutiert. Trotz der Anpassung des Beschränkungsvorschlages im Nachgang an die umfangreiche öffentliche Konsultation sieht die Industrie den pauschalen Ansatz weiterhin kritisch. In der vorliegenden Form hätte die Beschränkung erhebliche Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten sowie auf Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Industriezweige.

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26.05.2026

Zukunftsfähige Normungspolitik sichert den Standort Deutschland

Normen und Standards stärken den internationalen Handel, schaffen Vertrauen in einer vernetzten Welt und gestalten die grüne Transformation Deutschlands, Europas und der Welt. Starke Ambitionen autoritär regierter Staaten offenbaren die politische und strategische Dimension von Normung und Standardisierung und stellen westliche Industriestaaten vor neue Herausforderungen.

Artikel
16.01.2026

Leitfaden Kartellrecht

Das Kartellrecht stellt einen wesentlichen Baustein zur Wahrung eines fairen und effektiven Wettbewerbs dar. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen die kartellrechtlichen Vorschriften verinnerlichen und in sämtlichen Geschäftsbereichen einhalten. Ziel des Leitfadens, der in Kooperation mit der Kanzlei Gleiss Lutz erarbeitet wurde, ist es, in den aktuellen Stand des Kartellrechts einzuführen und einen ersten Überblick über die wesentlichen Grundlagen dieses wichtigen Rechtsgebiets zu geben.

Veröffentlichung
12.12.2025

Innovationsindikator 2025

Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?

Veröffentlichung
25.11.2025

Vorschläge zum Bürokratieabbau

Bürokratie kostet die Wirtschaft viel Zeit und Geld. Sie behindert Unternehmensübergaben und Existenzgründungen und hemmt Investitionen in Menschen, Maschinen und Geschäftsmodelle. Das Maß an Bürokratie entscheidet mit darüber, wie Deutschland und Europa als Standort im internationalen Wettbewerb erlebt und bewertet werden. Als BDI haben wir eine nicht abschließende Liste mit über 250 Vorschlägen für konkreten Bürokratieabbau auf Bundes- und Europa-Ebene vorgelegt. Es braucht jetzt politischen Mut, klare Ziele und hohes Tempo auf allen Ebenen, um bürokratische Entlastungen unternehmerisch spürbar zu machen und Wachstum zum Nulltarif zu erzeugen.

Veröffentlichung
05.11.2025

Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber – Chancen für den Standort Deutschland

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie mit weitreichendem wirtschaftlichem Potenzial. Als sogenannte „General Purpose Technology“ kann sie Prozesse automatisieren, komplexe Tätigkeiten unterstützen, neue Aufgabenfelder schaffen und Forschung beschleunigen. Erste Studien zeigen bereits deutliche Effizienzgewinne – insbesondere in wissensintensiven Dienstleistungen. Entscheidend ist jedoch, wie gut KI in bestehende Arbeits- und Produktionsprozesse integriert wird.

Artikel
01.11.2025

BDI-Stellungnahme im Rahmen des Konsultationsprozess zur nationalen Rechenzentrumsstrategie

Rechenzentren sind das Rückgrat der digitalen Infrastruktur und bilden die Grundlage für eine leistungsfähige, resiliente und souveräne Digitalwirtschaft. Angesichts wachsender Anforderungen durch Cloud Computing, Künstliche Intelligenz und datenintensive Anwendungen gewinnt der Standort Deutschland weiter an strategischer Bedeutung. Ziel muss es sein, bis 2030 eine leistungsstarke, sichere und nachhaltige Rechenzentrumslandschaft zu etablieren, die Innovationen fördert und als europäisches „KI-Inferenz-Herz“ fungiert. Damit dies gelingt, müssen Genehmigungsverfahren beschleunigt, die zuverlässige Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen gewährleistet und ein harmonisierter, investitionsfreundlicher Regulierungsrahmen geschaffen werden.

Veröffentlichung
10.10.2025

Künstliche Intelligenz als Wachstumschance?

Künstliche Intelligenz kann das langfristige Wachstumspotenzial in Deutschland deutlich erhöhen – etwa durch Produktivitätssteigerungen, neue Geschäftsmodelle und Innovationsimpulse. Das Papier analysiert, wie KI wirtschaftlich wirksam werden kann, welche strukturellen Hürden bestehen und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um das Potenzial für den Standort Deutschland zu heben.

Veröffentlichung
02.10.2025

Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 zur europäischen Normung

Das europäische Normungssystem ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Binnenmarktes und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union. Als deutsche Industrie betrachten wir die jüngsten Entwicklungen im europäischen Normungssystem mit großer Sorge. Daher unterstützen wir eine zielgerichtete Überarbeitung der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012, um aktuelle Herausforderungen und strukturelle Probleme wirksam anzugehen. Dabei muss das bestehende Normungssystem verbessert und gestärkt werden, mit harmonisierten europäischen Normen (hEN) als Rückgrat der EU-Produktgesetzgebung.

Veröffentlichung
18.07.2025

Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem Prüfstand: Der Competitiveness Compass als Wegweiser

Europa steht im globalen Wettbewerb unter wachsendem Druck. Der Kompass für Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Kommission setzt an zentralen Stellschrauben an, um Innovationen zu fördern, die grüne Transformation mit Industriepolitik zu verbinden und strategische Abhängigkeiten zu reduzieren. Wir unterstützen diesen Kurs und betonen zugleich: Entscheidend ist eine ambitionierte Umsetzung, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen nachhaltig stärkt.

Artikel
03.04.2025