
Publikationen
Prioritäten für den europäischen Aufschwung
Die gegenwärtige Situation wird ein in Friedenszeiten bisher unbekanntes Maß an öffentlicher Unterstützung erfordern. Die Reaktion der EU muss von beispielloser Tragweite sein. Um den Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft in dieser Krise so gering wie möglich zu halten, braucht es eine starke finanzpolitische Reaktion mit einem hohen Maß an Solidarität für die besonders betroffenen Länder.
1. Trilaterales Business Forum
Anlässlich des ersten trilateralen Business Forums fordern der BDI, Confindustria (Confederazione Generale dell' Industria Italiana) und MEDEF (Mouvement des entreprises de France) die deutsche, italienische und französische Regierung zur Umsetzung struktureller Maßnahmen auf. Diese sollen wesentlich dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit ihre Unternehmen wiederherzustellen und ihre Wirtschaftssysteme sehr viel dynamischer zu machen.
Länderbericht Italien 10/2015
Italien hat in den letzten Jahren weitreichende Reformen durchgeführt. Positive Wirtschaftssignale mehren sich seit Anfang des Jahres 2015. Aufgrund der hohen Staatsverschuldung ist zudem ein weiterer Konsolidierungskurs nötig. Auch die Spielräume in der Finanzpolitik bleiben klein. Die harte Anpassung der italienischen Industrie hat zu Exporterfolgen vieler Branchen geführt. Dieser Wandel stärkt ebenso die Verzahnung der deutsch-italienischen Industriestrukturen.