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Umfrage: Auswirkungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
Ein Jahr Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG): Erhebliche Mehrbelastung und erschwerte Diversifizierung. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer Umfrage unter rund 400 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und industrieller Branchen zur Umsetzung des LkSG. Wo liegen die Herausforderungen? Was muss sich ändern? Antworten gibt die BDI-Unternehmensumfrage.
Nachhaltige Lieferketten: Sorgfaltspflichtengesetz
Das geplante Sorgfaltspflichtengesetz ist komplettes Neuland und definiert erstmals verbindliche nationale gesetzliche Normen zu unternehmerischen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette sowie ein vollkommen neues “Due-Diligence”-System. Der BDI unterstützt die Zielsetzung der Bundesregierung, Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten zu verhindern und hohe Standards einzuhalten. Der in der Sachverständigenanhörung am 17. Mai 2021 diskutierte Entwurf für ein Sorgfaltspflichtengesetz weist jedoch etliche Mängel auf, um die gemeinsame Zielsetzung wirksam vor Ort und für die betroffenen deutschen Unternehmen umsetzbar zu erreichen.
Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten
Das geplante Sorgfaltspflichtengesetz ist komplettes Neuland und definiert erstmals verbindliche nationale gesetzliche Normen zu unternehmerischen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette sowie ein vollkommen neues “Due-Diligence”-System. Der BDI unterstützt die Zielsetzung der Bundesregierung, Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten zu verhindern und hohe Standards einzuhalten. Der jetzt vorgelegte, nicht-ressortabgestimmte Referentenentwurf vom 1. März 2021 für ein Sorgfaltspflichtengesetz weist jedoch etliche Mängel auf, um die gemeinsame Zielsetzung wirksam vor Ort und für die betroffenen deutschen Unternehmen umsetzbar zu erreichen.
Gemeinsames Statement von BDI, BDA, DIHK und HDE zu einem Sorgfaltspflichtengesetz
Die Einhaltung der Menschenrechte gehört für die deutsche Industrie zum Selbstverständnis verantwortungsbewusst handelnder Unternehmen. Deutsche Industrieunternehmen treten weltweit aktiv für ihre Einhaltung ein und produzieren anerkannt nach höchsten Umwelt- und Sozialstandards. BDI, BDA, DIHK und HDE sprechen sich deshalb im Vorfeld der Veröffentlichung der Ergebnisse der zweiten NAP-Befragung für einen Lösungsansatz auf europäischer Ebene aus.