Abgehängt im Steuerwettlauf
Kann Deutschland steuerpolitisch im globalen Wettbewerb noch mithalten? Der BDI hat in einer neuen Studie die steuerpolitischen Rahmenbedingungen mit anderen wesentlichen Industriestaaten und internationalen Wettbewerbern verglichen. Dabei bestätigt sich: Die Steuergesetzgebung und steuerliche Prozesse stellen für die deutschen Unternehmen zunehmend einen Wettbewerbsnachteil dar.
Vorschläge zur Verbesserung des Ertragsteuerrechts
Das Bundesministerium der Finanzen hat eine Expertenkommission „Vereinfachte Unternehmensteuer“ mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Wissenschaft gegründet, die konkrete Vorschläge für praxisnahe und politisch umsetzbare Lösungen erarbeiten werden. Auch der BDI hat bereits ein Positionspapier mit zehn konkreten Vorschlägen für eine strukturelle Verbesserung des Ertragsteuerrechts verfasst und den wichtigsten Entscheidungstragenden in Politik und Finanzverwaltung übersandt.
Klimakongress 2023: Mit der aktuellen Klimapolitik kommen wir nicht ans Ziel
Die Zeit für die klimaneutrale Transformation der Wirtschaft drängt. Der Klimawandel schreitet mit großen Schritten voran. Und auch der Wettbewerb um grüne Märkte ist in vollem Gang. Möchte Deutschland bei grünen Technologien weltweit führend sein, ist sie auf eine wettbewerbsfähige Industrie angewiesen, die am Standort Deutschland verlässlich wachsen und investieren kann.
Vorschläge zur Vereinfachung des Ertragsteuerrechts
Attraktive steuerliche Rahmenbedingungen sind ein wesentlicher Standortfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Hierzu zählt nicht nur die Höhe der Steuerbelastung, sondern auch ein modernes Unternehmensteuerrecht, durch das Investitionen und Beschäftigung in Deutschland unterstützt werden. Das geltende Ertragsteuerrecht enthält jedoch zahlreiche steuerpolitische Hemmnisse für die Stammhäuser der deutschen Unternehmen.
Künstliche Intelligenz – der Heilige Gral des digitalen Zeitalters?
Künstliche Intelligenz durchdringt mittlerweile nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Mit dem Siegeszug von ChatGPT ist die Debatte um Chancen und Risiken dieser Schlüsseltechnologie auch in Deutschland voll entbrannt. Wie wird Künstliche Intelligenz die Wertschöpfung der Zukunft transformieren? Welche Rolle spielen deutsche Player bei der KI-Revolution? Welche ethischen und regulatorischen Maßstäbe müssen wir anlegen, um einerseits Innovationen zu entfachen und andererseits verantwortliches Handeln zu sichern? Hans-Jörg Schäuble, Vice President Customer, Aleph Alpha, Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrates, Gilles Mabire, CTO, Continental Automotive, und Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr sprachen darüber beim #TDI23 - Tag der Industrie.
Transformationsstudie: Regionen in Deutschland unterschiedlich stark von industriellem Wandel betroffen
Die heutige Regionalförderung leistet keinen systematischen Beitrag, um die Transformation zu Klimaneutralität und Digitalisierung sicherzustellen. Eine neue Studie des Netzwerks Zukunft der Industrie zeigt, dass eine Zeitenwende bei der Wirtschaftsförderung nötig ist: eine Politik, die sich hauptsächlich auf strukturelle Schwächen konzentriert, trägt nicht effektiv zur Bewältigung der Transformationsherausforderungen bei.
Deutschland als Innovations-, Biotechnologie- und Pharmastandort stärken
Ein Important Project of Common European Interest (IPCEI) Health ist 2022 angelaufen und bietet der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) die Möglichkeit einer besonderen Förderung für hochinnovative Ansätze, die kurz vor Marktreife sind, aber von Hemmnissen im Gesundheitsmarkt blockiert werden. Deutschlands Beteiligung am IPCEI Health steht jedoch auf sehr wackeligen Beinen. Der BDI plädiert daher für eine koordinierte Anstrengung von Politik und Wirtschaft, damit das IPCEI Health auch im deutschen Gesundheitssektor seine positive Wirkung entfalten kann.
Die Hauptgeschäftsführer des BDI von 1949 bis 2022
Bereits im Gründungsjahr des BDI wurde die Geschäftsführung in der Satzung erstmalig zu einem Organ des Verbandes erhoben. Sie kann im Rahmen der ihr zugeschriebenen Kompetenzen entscheiden, mitbestimmen und haftbar gemacht werden. Die Geschäftsführung ist gegenüber der Mitgliederversammlung verpflichtet, Rechenschaft über ihre Tätigkeit abzulegen. Auf diese Weise wird die demokratische Führungsstruktur des BDI gestärkt.
Schlaglichter auf die Geschichte des BDI seit 1949
Die Geschichte des „Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.“ (BDI) beginnt 1949 in Köln. Der am 19. Oktober ursprünglich gegründete „Ausschuss für Wirtschaftsfragen der industriellen Verbände“ wurde nur wenige Wochen später in „BDI“ umbenannt. 32 Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften organisierten sich fortan im neuen Spitzenverband. Ihre Zahl wuchs in den folgenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich auf 40 (Stand 2023).
Erfolgsfaktor Export: Gemeinschaftsprojekte auf der Kippe
Die diesjährige ILA steht ganz im Zeichen der deutsch-französischen Partnerschaft. Beide Staaten haben im vergangenen Jahr wichtige erste Schritte im Hinblick auf eine engere Kooperation bei Entwicklungs- und Beschaffungsprojekten unternommen. Scheitern könnten die Bemühungen allerdings an unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Rüstungsexport.
Deutsch-Französische Zusammenarbeit im Fokus der ILA 2018
Ende April 2018 öffnet die ILA Berlin ihre Pforten für 1.100 Aussteller aus 41 Ländern und rund 150.000 Besucher aus aller Welt. In der Luft- und Raumfahrt stehen Deutschland und Europa weltweit technologisch an der Spitze. Trotz der Spitzentechnologien „Made in Germany“, lassen sich viele Vorhaben jedoch nur gesamteuropäisch realisieren. Umso wichtiger ist der enge deutsch-französische Schulterschluss als Motor Europas. Die deutsch-französischen Weichenstellungen auf der ILA sind wichtige Beiträge zum Ausbau der Verteidigungsfähigkeit Europas, so Volker Thum, Hauptgeschäftsführer des BDLI, im Gastbeitrag.
Quartalsbericht Deutschland IV/2016
Trotz Wachstumsabschwächung im Jahresverlauf halten wir unsere Wachstumsprognose für das reale BIP Deutschlands in diesem Jahr von 1,9 Prozent aufrecht. Die deutsche Wirtschaft setzte den Wachstumskurs im gedrosselten Tempo fort. Zuletzt gingen nur noch von den binnenwirtschaftlichen Komponenten Wachstumsimpulse aus. Nur aufgrund der kräftigen Entwicklung bei den Bauinvestitionen werden die Anlageinvestitionen das Wachstum stützen. Der Außenbeitrag wird im Jahr 2016 aller Voraussicht nach leicht negativ ausfallen.
Faktencheck Mittelstand und Familienunternehmen
Der Mittelstand mit seinen zahlreichen Familienunternehmen stellt in Deutschland ein Erfolgsmodell dar. Der BDI plädiert im Faktencheck Mittelstand und Familienunternehmen u.a. dafür, dass politische Entscheidungen organisatorisch und steuerlich eine reibungslose Unternehmensnachfolge fördern, fordert außerdem verlässliche Anbindungen an die Ballungszentren, moderne Investitions- und Freihandelsabkommen sowie verlässliche Doppelbesteuerungsabkommen und leistungsfähige Zoll- und Exportkontrollverfahren für Handel und Investitionen über Europa hinaus.