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Lieferketten unter Druck: Deutsche Industrie kämpft mit Resilienzlücken

Deutsche Lieferketten bleiben verwundbar: 92% der Unternehmen verzeichnen höhere Resilienzkosten, 68% planen Produktionsverlagerungen ins Ausland. Trotz erkannter Risiken fehlt es an umfassender Transformation. Die Studie zeigt, wie Protektionismus, Zölle und geopolitische Unsicherheit die Industrie belasten – und welche Strategien jetzt nötig sind, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Veröffentlichung
27.11.2025

Wirtschaftssicherheit und Resilienz als Fundament einer zukunftsfähigen Industrie

Deutschlands große Abhängigkeiten bei kritischen Rohstoffen stellen in einer geopolitisch geprägten Welt nicht nur wirtschaftliche Risiken für die industrielle Transformationsfähigkeit Deutschlands dar, sondern gefährden Europas strategische Souveränität und unsere nationale Sicherheit. Werden Rohstoffe nicht geliefert, stehen Produktionsbänder still, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Europa werden beeinträchtigt. Eine strategische Rohstoffpolitik fördert Investitionen sowohl in den Aufbau eigener Kapazitäten als auch die Entwicklung von Partnerschaften mit anderen Ländern ebenso wie Innovationen, die den Einsatz kritischer Rohstoffe reduzieren oder substituieren. Angesichts der wachsenden geopolitischen und ökonomischen Risiken ist es unerlässlich, dass Politik und Industrie gemeinsam ein zukunftsfähiges Modell zur Absicherung von Rohstofflieferketten entwickeln. Mit unserem Papier macht das Bündnis Zukunft der Industrie konkrete Vorschläge.

Veröffentlichung
26.11.2025

Afrika als strategischer Partner

Der verlässliche Zugang zu Rohstoffen ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit der deutschen Industrie, insbesondere mit Blick auf Zukunftstechnologien. Angesichts der wachsenden Abhängigkeit von China bei Förderung und Verarbeitung vieler Schlüsselrohstoffe muss Deutschland seine Bezugsquellen dringend diversifizieren. Afrika gewinnt dabei als strategischer Partner an Bedeutung – durch einen stärkeren Direktbezug und dem Aufbau lokaler Wertschöpfungsketten kann der Kontinent eine Schlüsselrolle für die Diversifizierung deutscher und europäischer Rohstoffbeziehungen übernehmen.

Veröffentlichung
20.11.2025

China verschärft die Exportregeln für Seltene Erden dramatisch

Künftig brauchen auch Re-Exporte von Produkten mit chinesischen Seltenen Erden – etwa von Deutschland nach Frankreich – eine Genehmigung aus Peking. Für militärische Zwecke ist der Export komplett untersagt. Seltene Erden sind für unsere Industrie elementar, diese Rohstoffe stecken in Elektroautos, Haushaltsgeräten, aber auch Kampfjets.

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23.10.2025

Analyse zur industriellen Dekarbonisierung Chinas und ihren Auswirkungen auf Europa

Das Repräsentanzbüro des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) in China und CP Global Insight haben heute im Rahmen einer Veranstaltung in Peking ihr neues Policy Brief mit dem Titel „How is PRC Industry Decarbonising?“ vorgestellt. Die Veranstaltung beleuchtete, wie Chinas Bestrebungen zur Reduzierung industrieller Emissionen die globalen Klimaziele beeinflussen und die Wettbewerbsdynamik mit der europäischen Industrie verändern werden, während sich die EU auf die nächste Phase des CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) im Jahr 2026 vorbereitet.

Artikel
21.10.2025

Weltraumbergbau – Zukunftschance für die Rohstoffversorgung

Weltraumbergbau rückt in den Bereich des technisch und wirtschaftlich Möglichen. Dank technologischer Durchbrüche wie der Wiederverwendbarkeit von Raketen und Raumfrachtern, sinkender Startkosten und neuer Trägerraketen werden Transporte ins All und zurück zur Erde deutlich günstiger. Es entsteht ein neues Marktsegment an der Schnittstelle von Raumfahrt, Rohstoffen und strategischer Industriepolitik. Deutschland hat das Potenzial, in diesem Feld eine führende Rolle einzunehmen, wenn Politik, Wirtschaft und Forschung entschlossen und koordiniert handeln.

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18.09.2025

Gesamtverteidigung stärken

Russlands Angriffskrieg und geopolitische Umbrüche erfordern ein neues Sicherheitsverständnis. Gesamtverteidigung geht weit über das Militärische hinaus: Wirtschaft und Industrie sind unverzichtbare Pfeiler. Nötig sind strukturelle Reformen, Schutz kritischer Infrastrukturen und zielgerichtete Investitionen. Deutschlands sicherheitspolitische Architektur braucht eine Neuausrichtung als gemeinsame Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Kritische Abhängigkeiten müssen reduziert und belastbare Versorgungsstrukturen aufgebaut werden.

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23.06.2025

Resilienz im neuen geopolitischen Umfeld

Seit 2022 liefert diese Studienreihe ein kontinuierliches Stimmungsbild zur Lage der internationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten – und vor allem zu den strategischen Antworten der Industrie auf immer neue Schocks. Die neuesten Studienergebnisse bleiben nicht bei der Problemdiagnose stehen. Sie liefern klare Handlungsmuster: von der Diversifizierung von Standorten über den Ausbau geopolitischer Frühwarnsysteme bis hin zur strategischen Verzahnung von CFO- und CPO-Agenden – die Zukunft gehört den Unternehmen, die frühzeitig, integriert und resilient handeln.

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20.06.2025

Kritische Rohstoffe in der Ukraine: Steigendes Interesse der deutschen Industrie

Ukrainische Rohstoffe rücken zunehmend in den internationalen Fokus. Auch in der deutschen Industrie gibt es ein steigendes Interesse. Das belegt eine aktuelle Umfrage, die der BDI mit Unterstützung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft durchgeführt hat. <br />Zentrale Ergebnisse aus Sicht des BDI:

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28.05.2025

Kritische Rohstoffe in der Ukraine: Steigendes Interesse der deutschen Industrie

Ukrainische Rohstoffe rücken zunehmend in den internationalen Fokus. Auch in der deutschen Industrie gibt es ein steigendes Interesse. Das belegt eine aktuelle Umfrage, die der BDI mit Unterstützung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft durchgeführt hat.

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28.05.2025

Strategische Rohstoffe, strategische Partnerschaften: Europas Sicherheit braucht Afrika

Ein russischer Angriff auf das Baltikum im Jahr 2028? Das gilt unter Militärs und Geheimdiensten nicht länger als Fiktion, sondern als bedrohlich realistisches Szenario. Europa muss jetzt entschlossen handeln, um eine glaubwürdige Abschreckung aufzubauen. Eine sichere Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist dabei die Grundvoraussetzung für unsere Verteidigungsfähigkeit. Darum ist ein stärkeres Engagement in Afrika alternativlos.

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15.05.2025

3 Fragen, 3 Antworten: Handelsstreit zwischen China und den USA: Metallkrise droht

Der Handelsstreit zwischen den USA und China spitzt sich zu. Auf die hohen US-Zölle reagiert China mit einem Exportstopp auf schwere seltene Erden und Permanentmagneten. Das trifft auch die deutsche Industrie. Für die grüne und digitale Transformation sind seltene Erden unerlässlich. Wir haben bei unserem Rohstoffexperten Stefan Steinicke nachgefragt, welche Folgen zu erwarten sind für die deutsche und europäische Industrie und wie die Bundesregierung jetzt noch wichtige Rohstoffe sichern kann.

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06.05.2025

Gemeinsame Erklärung zur Resilienzstudie IGM und BDI

Vorstellung der Studie "Industrielle Resilienz und strategische Souveränität Deutschlands" durch Prognos AG im Auftrag des Netzwerks Zukunft der Industrie e.V.

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10.04.2025

Industrielle Resilienz und strategische Souveränität Deutschlands

Studie des Netzwerks Zukunft der Industrie identifiziert Risiken bei Rohstoffen, in der Fertigung und im Handel.

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10.04.2025

Resilienz der Industrie muss höchste Priorität haben

Studie des Netzwerks Zukunft der Industrie identifiziert Risiken bei Rohstoffen, in der Fertigung und im Handel.

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10.04.2025

Zusammenarbeit für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft

Deutschland und Kanada sind nicht nur wichtige Wirtschafts-, sondern auch zentrale Wertepartner. Gerade in Zeiten geopolitischer und geoökonomischer Unwägbarkeiten sollte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der Europäischen Union und Kanada weiter vertieft und ausgebaut werden. Eine engere transatlantische Zusammenarbeit auf allen Ebenen, beispielsweise bei Rohstoffen, Energie und Klima, Digitalisierung und im Bereich der Gesundheit, können nicht nur die Krisenresilienz auf beiden Seiten des Atlantiks erhöhen, sondern auch zu weiteren Wachstumschancen führen.

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05.03.2025

Wertschöpfung neu denken

Die Circular Economy muss eine zentrale Rolle in der weiteren Entwicklung Deutschlands zu einem resilienten und treibhausgasneutralen Industriestandort spielen. Zirkularität muss dazu fester Bestandteil der Industrie- und Standortpolitik werden und in Unternehmen neue Geschäftsmodelle und Innovationen auslösen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dazu hat der BDI acht Forderungen für die 21. Legislaturperiode entwickelt.

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27.02.2025

Deutsches Ressourceneffizienzprogramm setzt neue Akzente

Mit der dritten Auflage ProgRess III berücksichtigt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) insbesondere nachhaltige Ressourcennutzung und -lieferung sowie Aspekte der Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Bewährte Maßnahmen der vorherigen Auflagen wie die Innovationsförderung werden dabei fortgesetzt. Der BDI begrüßt die Fortschreibung des Programms und wird dessen Umsetzung konstruktiv begleiten.

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26.09.2024

Supply Chain Pulse Check

Lieferketten unter Druck: die Situation entlang der Lieferketten hat sich stark gewandelt, doch die Belastung ist unverändert hoch. Die dritte Ausgabe des Supply Chain Pulse Check von Deloitte und BDI beleuchtet die Zukunft der Wertschöpfung. Vier Bereiche stehen dabei im Fokus: Lieferkette, Standort Deutschland, Produktion sowie Nachhaltigkeit und Zirkularität.

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18.06.2024

Digitaler Produktpass als Teil der Sustainable Product Strategy der Europäischen Kommission

Im Rahmen der neuen Ökodesign-Verordnung sowie weiterer produktbezogener EU-Gesetze, darunter die Batterieverordnung, die Detergenzienverordnung und der EU-Spielzeugverordnung, ist die Einführung eines digitalen Produktpasses (DPP) geplant. Dieser soll Informationen über die materielle Zusammensetzung und Beschaffenheit von Produkten erfassen und diese Daten entlang der industriellen Wertschöpfungskette weiterleiten.

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08.04.2024