
Publikationen
Prioritäten für den europäischen Aufschwung
Die gegenwärtige Situation wird ein in Friedenszeiten bisher unbekanntes Maß an öffentlicher Unterstützung erfordern. Die Reaktion der EU muss von beispielloser Tragweite sein. Um den Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft in dieser Krise so gering wie möglich zu halten, braucht es eine starke finanzpolitische Reaktion mit einem hohen Maß an Solidarität für die besonders betroffenen Länder.
1. Trilaterales Business Forum
Anlässlich des ersten trilateralen Business Forums fordern der BDI, Confindustria (Confederazione Generale dell' Industria Italiana) und MEDEF (Mouvement des entreprises de France) die deutsche, italienische und französische Regierung zur Umsetzung struktureller Maßnahmen auf. Diese sollen wesentlich dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit ihre Unternehmen wiederherzustellen und ihre Wirtschaftssysteme sehr viel dynamischer zu machen.
Länderbericht Frankreich 07/2015
Frankreichs wirtschaftliche Lage bessert sich allmählich. Die Erholung ist jedoch bislang schwach ausgeprägt. Seit Anfang 2014 ist eine klarere Linie für Reformen in der Regierungstätigkeit erkennbar. Die Wirtschaftspolitik ist seitdem in vielen Feldern stärker an Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit orientiert. Frankreichs Finanzpolitik steht allerdings weiterhin vor großen Herausforderungen. Dank einer erneuten Fristverlängerung kann Frankreich gegenwärtig das europäische Regelwerk einhalten.