Luftaufnahme einer großen, kreuzförmigen Straßenkreuzung mit Autos, Bäumen und Gebäuden.

#WachstumWählen

Forderungen der Industrie an die neue Bundesregierung

Deutschland hat gewählt. Jetzt muss die Politik liefern. Die Wirtschaft erwartet eine stabile Regierung und eine echte Wirtschaftswende. Der Standort Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Besonders betroffen ist davon die Industrie – ihre Produktion liegt heute deutlich niedriger als noch vor fünf Jahren, zuletzt hat sich der Rückgang sogar beschleunigt. Damit muss Schluss sein. Vereinzelte Korrekturen und Verbesserungen werden dem Ernst der Lage nicht mehr gerecht, stattdessen muss die Stärkung der Wachstumskräfte in den Mittelpunkt der Politik rücken. Es geht darum, die industrielle Basis zu sichern und Innovationen zu entfesseln. Wenn das gelingt, kann Deutschland eine führende Wirtschaftsnation bleiben und die Industrie auch künftig zu Wohlstand und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen.

Es braucht dafür nicht weniger als eine entschlossene, neue Agenda für Wachstum. Die Zeit zu handeln ist spätestens jetzt.
#WachstumWählen

Aktuelles
  • Be­wer­tung des Ko­ali­ti­ons­ver­trags von CDU, CSU und SPD

    Der BDI hat den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD im Detail bewertet. Das Ergebnis: Der Koalitionsvertrag enthält einige richtige Ansätze für die vom BDI geforderte Wachstumsagenda und Strukturreformen, um den Standort Deutschland aus der Krise zu führen. Jetzt kommt es darauf an, die Überlegungen in echte Taten umzusetzen.

  • Er­klä­rung der deut­schen Wirt­schaft zu den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen

    Die deutsche Wirtschaft ist in Sorge. Mehr als 100 Verbände appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Koalitionäre, die Wirtschaft in den Verhandlungen in den Fokus zu rücken. In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab – überall verdichten sich die Krisensignale. Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit bei der Drei-Millionen-Marke angekommen.

  • Die Po­li­tik muss dort­hin ge­hen, wo es weh­tut

    In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht BDI Präsident Peter Leibinger auf die besonderen Herausforderungen der heutigen Zeit ein. Er fordert eine Politik, die dorthin geht, wo es wehtut, um die Weichen richtig stellen zu können.

  • BTW25: Ein leis­tungs­fä­hi­ger Staat für ei­nen wett­be­werbs­fä­hi­gen Stand­ort

    Die nächste Bundesregierung muss zwingend gemeinsam mit den Ländern die Verwaltungsmodernisierung vorantreiben. Effiziente, bürokratiearme und Ende-zu-Ende digitalisierte Verwaltungsverfahren sind Grundvoraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit des Staates, mehr Vertrauen der Öffentlichkeit in die Behörden sowie ein entscheidender Standortfaktor.

  • BTW25: Stra­te­gisch sou­ve­rän wer­den

    Strategische Souveränität im europäischen Verbund ist für Deutschland in der Zeitenwende von entscheidender Bedeutung. Sie sichert dem Land in Zeiten großer geopolitischer und wirtschaftlicher Veränderungen Handlungsfähigkeit. Angesichts des russischen Angriffkriegs gegen die Ukraine, dem wachsenden Einfluss autoritärer Staaten und technologischer Umbrüche muss Deutschland mehr für seine Souveränität tun.

  • BTW25: Ein star­ker In­no­va­ti­ons­stand­ort

    Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.

  • BTW25: Eu­ro­pa stär­ken

    Die EU muss sich in einem Umfeld mit zunehmenden geopolitischen Verwerfungen und einem verschärften globalen Standortwettbewerb behaupten. Die nächste Bundesregierung muss sich daher in Brüssel mit starker Stimme für eine politische Agenda einsetzen, die die wirtschaftliche Stärke Europas priorisiert. Dies ist die notwendige Voraussetzung für die Verwirklichung der europäischen Ambitionen bei Klima- und Umweltschutz, Innovation, Digitalisierung und Sicherheit.

  • BTW25: Wett­be­werbs­fä­hi­ges Steu­er­sys­tem und An­rei­ze für pri­va­te In­ves­ti­tio­nen

    Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind für deutsche Unternehmen ein Standortnachteil. Eine steuerpolitische Neuausrichtung ist dringend erforderlich, um den Standort Deutschland zu stärken. Die Steuerbelastung sollte auf maximal 25 Prozent gesenkt werden. Wachstumsimpulse erfordern Investitionsanreize, bessere Forschungsförderung und eine Modernisierung des Unternehmenssteuerrechts bei gleichzeitiger Bürokratieentlastung. Steuererhöhungen oder eine Vermögensteuer wären wachstumsfeindlich und sind abzulehnen.

  • BTW25: Zu­kunfts­fä­hi­ge Mo­bi­li­tät

    Welche Maßnahmen sind notwendig, damit die Transformation zur klimaneutralen Mobilität gelingen kann? Das sind unsere Forderungen an die neue Bundesregierung für eine zukunftsfähige Mobilität.

  • BTW25: Neue Dy­na­mik im Welt­han­del

    In einer Ära fragmentierter Globalisierung und geoökonomischen Wettbewerbs braucht die deutsche Industrie eine pragmatische Strategie zur Diversifizierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten. Europa sollte Handelsspannungen mit positiven Angeboten begegnen und Maßnahmen gezielt einsetzen. Der Umgang mit China erfordert eine Balance zwischen Derisking und Kooperation, mit Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit. Eine pragmatische EU-Freihandelsagenda und stärkere Verzahnung von Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungshilfe sind entscheidend, um Partnerschaften in Asien, Südamerika und Afrika zu stärken.

  • BDI-Grund­satz­pa­pier zur Bun­des­tags­wahl: nächs­te Bun­des­re­gie­rung muss ent­schlos­se­ne Wachs­tum­sagen­da ver­fol­gen

    Die deutsche Industrie fordert von der kommenden Bundesregierung eine Agenda für Wachstum und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. „Die deutsche Wirtschaft steht massiv unter Druck. Der Standort Deutschland verliert immer rascher an Wettbewerbsfähigkeit, weil strukturelle Reformen zu lange versäumt wurden. Die nächste Bundesregierung muss das Ruder herumreißen“, sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm.

  • Deutsch­lands Wett­be­werbs­fä­hig­keit im frei­en Fall

    Nach einer langen wirtschaftlichen Hochphase geriet der Wachstumsmotor bereits 2017 ins Stottern, also vor der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg. Strukturelle Reformen sind viel zu lange liegen geblieben, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist im freien Fall. Im Ergebnis steht der Standort Deutschland heute unter nie dagewesenem Druck. Diese Strukturkrise trifft auf eine Welt im Umbruch, der unser exportorientiertes Geschäftsmodell unmittelbar betrifft: Russland bedroht Europas Sicherheit, die regelbasierte Weltwirtschaftsordnung erodiert und der internationale Handel wird zunehmend durch geopolitisch motivierte Eingriffe beeinträchtigt.

Die nächste Bundesregierung braucht einen zielgerichteten Neustart, der Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in einer übergreifenden Agenda in den Fokus des Handelns rückt.

Tanja Gönner
Deutschland aus der Strukturkrise führen

Der Standort Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Die nächste Bundesregierung muss diesen Trend umkehren. Vereinzelte Korrekturen und Verbesserungen werden dem Ernst der Lage nicht mehr gerecht. Es braucht nicht weniger als eine entschlossene, neue Agenda für Wachstum. Das BDI-Grundsatzpapier zur Bundestagswahl 2025 nennt die wichtigsten Prioritäten für die nächste Legislatur.