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Industrial Accelerator Act braucht klare Leitplanken

Investitionen in industrielle Wertschöpfung stehen in Europa unter Druck. Mit dem Industrial Accelerator Act (IAA) will die Europäische Kommission Resilienz stärken und strategische Industrien unterstützen. Der BDI begrüßt die Zielrichtung, fordert aber, bei der Umsetzung die Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsbedingungen stärker in den Blick zu nehmen.

Artikel
26.10.2026

Raffineriestrategie: Jetzt Transformationspfad für den Raffineriestandort Deutschland entwickeln

Zur Präsentation der Raffineriestrategie äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Der Raffineriedialog ist ein strategisches Transformationsprojekt für den Industriestandort Deutschland.“

Pressemeldung
24.10.2026

Chips Act 2.0: Europas neue Halbleiterstrategie

Mit dem am 03. Juni 2026 veröffentlichten Vorschlag für einen Chips Act 2.0 will die Europäische Kommission die europäische Halbleiterpolitik auf die nächste Stufe heben. Anders als beim ersten Chips Act steht diesmal nicht primär der Aufbau zusätzlicher Produktionskapazitäten im Vordergrund. Die Kommission verfolgt einen umfassenderen Ansatz, der Forschung, Innovation, Nachfrage, Investitionen und Versorgungssicherheit stärker miteinander verzahnen soll.

Artikel
19.10.2026

Chips Act 2.0

Der Chips Act 2.0 sollte als Instrument zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Anwenderindustrien verstanden werden. Dafür reicht der Ausbau von Halbleiterkapazitäten allein nicht aus. Entscheidend ist, industrielle Nachfrage, private Investitionen, schnelle Umsetzung und marktwirtschaftliche Resilienz wirksam miteinander zu verbinden. Aus Sicht der deutschen Industrie sind fünf Punkte zentral: ein rechtssicherer Zugang zu ESTI-, Strategic-Project- und Plattforminstrumenten auch für EU-ansässige Produktionsstandorte mit vertrauenswürdigen Partnerlandstrukturen; ein ausdrücklicher Fokus auf Mature und Specialty Nodes, Advanced Packaging sowie Physical AI; eine verlässliche Finanzierung über den European Competitiveness Fund; eine strukturierte Industriebeteiligung bei Priorisierung, Pilotlinien, Demand Accelerators und Projektbewertung; sowie verhältnismäßige Monitoring- und Krisenpflichten, die keine neuen Investitionshemmnisse schaffen.

Veröffentlichung
30.09.2026

Grundsatzpapier-Langfassung

Die deutsche Industrie legt ein neues Grundsatzpapier für eine wachstumsorientierte Wirtschafts- und Handelspolitik vor. Darin fordert sie eine wirtschaftspolitische Neujustierung, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum rückt. Neben besseren Standortbedingungen braucht es dafür eine wirksamere Industriepolitik und eine Außenwirtschaftspolitik, die Offenheit mit strategischer Absicherung verbindet.

Veröffentlichung
25.09.2026

Grundsatzpapier-Kurzfassung

Die deutsche Industrie legt ein neues Grundsatzpapier für eine wachstumsorientierte Wirtschafts- und Handelspolitik vor. Darin fordert sie eine wirtschaftspolitische Neujustierung, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum rückt. Neben besseren Standortbedingungen braucht es dafür eine wirksamere Industriepolitik und eine Außenwirtschaftspolitik, die Offenheit mit strategischer Absicherung verbindet.

Veröffentlichung
25.09.2026

Kernbotschaften des BDI zum Industrial Accelerator Act (IAA)

Mit unseren Kernbotschaften zum Industrial Accelerator Act (IAA) bewerten wir den Vorschlag der Europäischen Kommission. Der IAA setzt an den richtigen Herausforderungen für die europäische Industrie an und bietet neue Lösungsansätze. Gleichzeitig bestehen bei Nachfrageinstrumenten, ausländischen Investitionen, Genehmigungen und weiteren zentralen Regelungen erhebliche Umsetzungsrisiken. Entscheidend ist eine praxistaugliche Ausgestaltung, die zusätzliche Bürokratie vermeidet. Der IAA kann ein wichtiger industriepolitischer Baustein sein, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, die Standortbedingungen in Europa grundlegend zu verbessern.

Veröffentlichung
24.09.2026

Der Public Procurement Act: Neuausrichtung der europäischen öffentlichen Auftragsvergabe

Mit dem am 9. September 2026 vorgelegten Public Procurement Act (PPA) schlägt die Europäische Kommission die umfassendste Reform des europäischen Vergaberechts seit mehr als einem Jahrzehnt vor. Ziel ist es, Vergabeverfahren einfacher und stärker digital auszurichten sowie öffentliche Beschaffung künftig gezielter als Instrument für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Sicherheit Europas einzusetzen. Aus Sicht der Industrie bietet der Vorschlag wichtige Chancen, wirft zugleich aber Fragen hinsichtlich Praktikabilität und Bürokratieaufwand auf.

Artikel
23.09.2026

Streamlined and Faster Procedures for Growth and Innovation in Europe

Komplexe und teils widersprüchliche Vorschriften erschweren Genehmigungsverfahren und bremsen Investitionen in Europa. Mit einem Vorschlag für EU-weit einheitliche Verfahrensregeln im Umweltrecht zeigt der BDI auf, wie Verfahren beschleunigt, digitalisiert und effizienter gestaltet werden können. Ziel ist es, Wachstum und Transformation zu fördern, ohne Umweltstandards abzusenken.

Veröffentlichung
15.09.2026

GWB-Novelle: Noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik

Zur 12. GWB-Novelle sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Die GWB-Novelle ist noch kein überzeugendes Signal für mehr Entlastung und Dynamik.”

Pressemeldung
15.07.2026

Industriebericht April 2026

Der BDI rechnet aufgrund des schwachen Jahresstartes und der Unsicherheiten durch den Krieg im Iran im laufenden Jahr mit einer stagnierenden Produktion im Verarbeitenden Gewerbe. Ein Rückgang der Produktion würde drohen, sollten aufgrund des Konfliktes die Störungen im Schiffverkehr länger anhalten. In der Europäischen Union dürfte die Produktion aufgrund des Krieges in diesem Jahr nur leicht um 0,5 Prozent steigen.

Veröffentlichung
20.04.2026

BDI-Präsident Leibinger: Der Druck auf die Industrie wächst – Regierung muss umfassende Strukturreformen umsetzen

Die Industrieproduktion in Deutschland wird dieses Jahr nach Erwartung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) bestenfalls stagnieren. Der Verband senkte angesichts eines schwachen Jahresstarts zum Auftakt der Hannover Messe seine Prognose und sieht angesichts des Iran-Kriegs sogar Risiken für einen erneuten Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im laufenden Jahr.

Pressemeldung
20.04.2026