Arbeitsschutz und Chemikalienpolitik sind zentrale Bausteine für eine sichere, innovative und wettbewerbsfähige Industrie. Der BDI setzt sich dafür ein, praxisnahe und risikobasierte Regelungen zu gestalten, die sowohl Mitarbeiterschutz als auch industrielle Wertschöpfung gewährleisten.

Aktuelles zum Thema
Ar­beits­schutz und Che­mi­ka­li­en­po­li­tik – Rah­men­be­din­gun­gen für si­che­re Ar­beit und in­dus­tri­el­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit

Der Schutz von Beschäftigten, Verbrauchern und Umwelt ist ein zentrales Anliegen der deutschen Industrie. Gleichzeitig sind sichere Produktionsprozesse sowie leistungsfähige Wertschöpfungsketten entscheidende Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Arbeitsschutz und Chemikalienpolitik leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag. Sie schaffen den regulatorischen Rahmen für den sicheren Umgang mit Stoffen und den Einsatz von Anlagen und Betriebsmitteln. Durch die Vorgaben sollen Unternehmen dabei unterstützt werden Risiken zu beherrschen und Innovationen verantwortungsvoll umzusetzen.

PF­AS-Be­schrän­kungs­ver­fah­ren schrei­tet wei­ter vor­an

Bereits seit 2022 wird bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ein Vorschlag zur umfassenden Beschränkung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH diskutiert. Trotz der Anpassung des Beschränkungsvorschlages im Nachgang an die umfangreiche öffentliche Konsultation sieht die Industrie den pauschalen Ansatz weiterhin kritisch. In der vorliegenden Form hätte die Beschränkung erhebliche Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten sowie auf Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Industriezweige.

PF­AS Rest­ric­tion – BDI Con­tri­bu­ti­on A to the SEAC-Con­sul­ta­ti­on

The Committee for Socio-Economic Analysis (SEAC) of the European Chemicals Agency (ECHA) published its draft opinion on the restriction of per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) in March 2026. This was followed by a public consultation in which the Federation of German Industries (BDI) participated with the present submission. In its statement, the BDI comments on key aspects of the proposed restriction and outlines the socio-economic implications of a comprehensive PFAS ban.