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Aktive Cyberabwehr: Regierungsentwurf

Deutschland ist Ziel zunehmender Cyberangriffe. Der BDI unterstützt daher eine stärkere Cyberresilienz und wirksame staatliche Abwehrmaßnahmen, fordert jedoch verhältnismäßige Befugnisse, enge Kooperation mit der Wirtschaft und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Sensible Daten dürfen nur nach dem Need-to-know-Prinzip verarbeitet werden. Zudem sind realistische Fristen sowie angemessene Bußgelder und Haftungsregelungen notwendig.

Veröffentlichung
14.07.2026

CRA-Durchführungsgesetz: Gesetzentwurf der Bundesregierung

Mit dem CRA-Durchführungsgesetz schafft die Bundesregierung die Grundlage für die Etablierung einer Marktüberwachung im Rahmen des Cyber Resilience Acts. Die deutsche Industrie begrüßt den vorliegenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung grundsätzlich, da er die Umsetzung des CRA konsequent vorantreibt. Es ist notwendig, dass die Marktaufsicht mit ausreichenden personellen Kapazitäten ausgestattet und zugleich auf EU-Ebene der CRA praxisnah weiterentwickelt wird.

Veröffentlichung
01.07.2026

NIS 2 – Amending Directive

Im Rahmen der Vereinfachungsagenda hat die Europäische Kommission die NIS-2-Änderungsrichtlinie vorgeschlagen. Der BDI unterstützt das Ansinnen der EU-Kommission, die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie zu entbürokratisieren. Hierfür bedarf es jedoch weitergehender Maßnahmen, wie die Harmonisierung der Schwellenwerte und Fristen für die Meldung von Cybervorfällen und eine einheitliche Anwendung des Grundsatzes der Hauptniederlassung.

Veröffentlichung
21.04.2026

CRA-Durchführungsgesetz: Referentenentwurf

Das CRA-Durchführungsgesetz nimmt notwendige Anpassungen am deutschen Recht vor, um die Anforderungen des Cyber Resilience Acts (CRA) zu implementieren. Der BDI unterstützt die Umsetzung des CRA. Es ist notwendig, dass die Marktaufsicht mit ausreichenden Kapazitäten ausgestattet wird und Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft implementiert werden. Daneben braucht es konkrete Anpassungen am CRA, um die bürokratischen Anforderungen zu reduzieren.

Veröffentlichung
15.04.2026

Resilienz stärken, Schutzschild vor analogen und digitalen Angriffen aufbauen

Die deutsche Industrie ist stetiges Ziel für Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und Datendiebstahl sowie von gewaltbereiten Kriminellen, Extremisten und Terroristen. Der jährliche Schaden beläuft sich auf mehr als 267 Milliarden Euro. Der ganzheitliche Schutz der Wirtschaft muss daher oberste Priorität haben. Wirtschaft und Politik müssen bei dieser Herausforderung enger zusammenarbeiten.

Artikel
16.04.2025

Sicherheit analog und digital – zentraler Wettbewerbsfaktor für die deutsche Industrie

Daten- und Frachtdiebstahl, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und andere Formen der Wirtschaftskriminalität mit jährlich verursachten Schäden von über 267 Milliarden Euro, Naturkatastrophen und politische Instabilität: Für Deutschlands global vernetzte Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend – analog wie digital. Wirtschaft und Politik müssen für diese Herausforderung enger zusammenarbeiten.

Artikel
16.04.2025

Gesetzentwurf der Bundesregierung zum NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für das NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz muss im laufenden parlamentarischen Verfahren an zahlreichen Punkten umfangreich angepasst werden. Daneben müssen die neuen Kompetenzen des BSI mit ausreichenden personellen und finanziellen Ressourcen unterlegt werden, damit aus den Cybervorfallsmeldungen aus der Wirtschaft ein tagesaktuelles Lagebild erstellt werden kann.

Veröffentlichung
31.10.2024

Cyber Resilience Act: EU stärkt Cybersicherheit von Hard- und Software

Im Durchschnitt besitzt ein Europäer 17 vernetzbare Geräte. Auch in der Industrie nimmt die digitale Transformation zunehmend an Fahrt auf. Würden IT- und OT-Lösungen von Cyberkriminellen kompromittiert, könnten die Folgen gravierend sein. Mit dem EU Cyber Resilience Act hat die Europäische Union als erste Region weltweit verbindliche Anforderungen an die Cybersicherheit von Produkten eingeführt. Die Industrie hat jetzt bis 2027 Zeit, die neuen Anforderungen umzusetzen.

Artikel
03.06.2024

5G: Wie sicher werden unsere Netze sein?

Ob Operationen per Telemedizin oder vollständig vernetzte Produktionsanlagen – leistungsfähige 5G-Netze werden die Digitalisierung aller Lebensbereiche vorantreiben. Doch das 5G-Netz wird auch die Autobahn für hochsensible Daten sein. Daher müssen Hersteller von 5G-Netzwerkkomponenten vertrauenswürdig sein. Zur Wahrung eines höchstmöglichen Sicherheitsniveaus spricht sich der BDI für europaweit gültige Sicherheitsanforderungen für Hersteller aus.

Artikel
27.05.2024

Digitale Gegenangriffe: Sollte der Staat zurückhacken dürfen?

Die digitale Vernetzung aller Lebensbereiche und eine gleichzeitige Professionalisierung der Cyberkriminalität führt zu einem steigenden Risiko aus dem Cyberraum. Um Deutschland vor den Folgen von Cyberkriminalität zu schützen, bedarf es einer effizienten staatlichen Cyberabwehr.

Artikel
27.05.2024

BSI-Lagebericht: Cyberangriffe bremsen Transformation aus

Anlässlich der Veröffentlichung des BSI-Lageberichts sagt Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Cyberangriffe bremsen zunehmend digitale und grüne Transformation aus.“

Pressemeldung
02.11.2023

Europas digitale Souveränität stärken – Protektionismus vermeiden

Der Mangel an Halbleitern in einigen Industriesektoren hat ebenso wie die Diskussionen um vertrauenswürdige 5G-Anbieter und Cloud-Provider die Rufe nach einer Industriepolitik, die auf die digitale Souveränität Europas ausgerichtet ist, lauter werden lassen. Europas digitale Souveränität kann jedoch nur mit eigenen Kompetenzen, eigenständig entwickelten Technologien sowie einem ganzheitlichen Ökosystem gestärkt werden – hierfür bedarf es eines holistischen Ansatzes.

Artikel
18.03.2022

Wirtschaftsspionage, Kriminalität und Sabotage – die unterschätzte Gefahr

Die deutsche Industrie ist weltweit erfolgreich. Produkte „Made in Germany“ stehen für innovative Lösungen, Qualität und Zuverlässigkeit. Dieser Erfolg weckt Begehrlichkeiten: Durch Wirtschaftsspionage, Sabotage und Straftaten versuchen fremde Nachrichtendienste, Konkurrenten und organisierte Kriminalität, sich illegale Wettbewerbsvorteile und Einnahmen zu Lasten deutscher Unternehmen zu verschaffen.

Artikel
18.03.2022

Cybersicherheit in der EU: NIS 2-Richtlinie

Die deutsche Industrie begrüßt das Ziel der Europäischen Kommission, die Cyberresilienz Europas zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für wesentliche und wichtige Einrichtungen zu schaffen. Cybersicherheit ist die Basis für eine sichere digitale Transformation. Wir plädieren für eine gezielte Verbesserungen der vorgeschlagenen Richtlinie, insbesondere im Hinblick auf den Anwendungsbereich, die Meldepflichten und den Bußgeldrahmen. Zur ausführlichen Bewertung (EN)

Veröffentlichung
22.07.2021

Cybersicherheit in Deutschland und Europa

Deutschland befindet sich inmitten der digitalen Transformation. Bis zum Jahr 2025 kann Europa bis zu 1,25 Billionen Euro zusätzliche industrielle Wertschöpfung erzielen. Doch den enormen Potenzialen stehen auch große Herausforderungen gegenüber. Mit dem Positionspapier „Cybersicherheit in Deutschland und Europa“ formuliert die deutsche Industrie Handlungsempfehlungen an die Politik und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Debatte um die Sicherheit der digitalen Industrie.

Veröffentlichung
01.03.2017