
Publikationen
Freihandelsabkommen und darüber hinaus
Geopolitische Konflikte und Protektionismus prägen das internationale Wirtschaftsgeschehen. Diese bleibende Lage erfordert neue handelspolitische Ansätze und Maßnahmen, damit Deutschland Industrieland, Exportland und Innovationsland bleibt. Die Bundesregierung muss einerseits WTO-konforme Handelsabkommen voranbringen. Zudem muss sie zusätzliches Engagement initiieren, um regelbasierten Handel zu etablieren und niedrigschwellig zu ermöglichen.
Neues Momentum für die Globalisierung
Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg hängt in hohem Maße vom Außenhandel ab. Die aktuellen geoökonomischen und geopolitischen Ereignisse erfordern von der Politik international konkurrenzfähige Anreize für aus- und inländische Direktinvestitionen. Zudem ist eine sowohl nationale als auch globale Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen übergreifende Strategie notwendig.
#WirMachen Globalisierung: Empfehlungen für die 20. WP
Mit der Globalisierung entstehen neue Entwicklungschancen aber auch Herausforderungen, da moderne Volkswirtschaften immer enger miteinander verzahnt sind. Die Bundespolitik muss ihre Rolle in der Welt verantwortungsvoll wahrnehmen, effektiv europäische Ziele der Handelsagenda durchsetzen und global transparente Regeln etablieren. So kann unser Wohlstand durch global ausgelegte Wertschöpfungsketten in Handel und Investitionen sichergestellt werden.
Szenarien der Globalisierung – Herausforderungen und Handlungsoptionen
Deutschland steht im globalen Systemwettbewerb. Doch wie wird er sich weiterentwickeln? Verschärft sich der Konflikt zwischen China und den USA? Gelingt es der EU, zum Global Player der Weltpolitik zu werden? BDI und Bertelsmann Stiftung haben mögliche Szenarien ausgearbeitet und Unternehmen gefragt, was die verschiedenen Varianten konkret für ihre Märkte, Lieferketten, ihre Forschung und Entwicklung sowie Personalgewinnung bedeuten würde. Und welche Weichen die Politik heute stellen muss.
Außenwirtschaftspolitik
Kaum ein Land profitiert so stark von freiem Handel und offenen Märkten wie Deutschland. Es ist Aufgabe der deutschen Politik, die gewichtige Rolle der außenhandelsorientierten deutschen Industrie in die gemeinsame europäische Außenwirtschaftspolitik einzubringen, um Protektionismus weltweit einzudämmen und moderne Regeln für Handel und Investitionen voranzutreiben. Die Broschüre skizziert die wichtigsten Handlungsfelder im Bereich Globalisierung und Welthandel und gibt der Politik konkrete Empfehlungen.
Entwicklungspolitik 4.0
In einer globalisierten Welt ist die Exportnation Deutschland mehr denn je von Entwicklungen betroffen, die sich tausende von Kilometern entfernt ereignen. Es handelt sich nicht mehr nur um isolierte Probleme armer Länder. Vor diesem Hintergrund bedarf es aus Sicht der deutschen Industrie eines Paradigmenwechsels in der Entwicklungszusammenarbeit: Politik und Wirtschaft sollten eine Partnerschaft eingehen, um Wohlstand weltweit zu ermöglichen. In der Entwicklungspolitik muss die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gleichberechtigt neben die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren rücken.
Industriepolitik Dossier 12/2015
Knapp zwei Drittel der weltweiten Industrieproduktion konzentrieren sich auf insgesamt neun Länder. Neben den USA findet etwas mehr als ein Drittel der weltweiten Industrieproduktion in den drei größten Industrieländern Asiens, China, Japan und Südkorea, statt. Der Globalisierungstrend der letzten zwei Dekaden hat zu einer deutlichen Ausweitung der Industrieproduktion in den Schwellenländern geführt, die sich bis zuletzt sehr dynamisch entwickelte. In Deutschland dürfte die Industrieproduktion trotz Wachstumsschwäche zur Jahresmitte in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen.
Globale Kräfteverschiebung
Die Veränderungsprozesse in der Weltwirtschaft haben im Verlauf der letzten 20 Jahre neue wirtschaftliche Kraftzentren geschaffen. Dennoch ist Deutschland ein Globalisierungsgewinner. Um jedoch auch in Zukunft vorne mitspielen zu können, muss die Standortqualität in Deutschland verbessert und die Internationalisierung der deutschen Industrie gestärkt werden, um sich dem verschärften Wettbewerb stellen zu können.
Internationales Potenzial für Deutschlands Zukunft nutzen
Hochschulen und Unternehmen sind in den vergangenen Jahren deutlich internationaler geworden. Globalisierungsprozesse, demografische Entwicklung und der schon jetzt spürbare Fachkräftemangel in den Unternehmen sind entscheidende Prozesstreiber. In diesem Zusammenhang plädieren die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für eine verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen, um diese internationalen Potenziale besser als bisher zu erschließen.
Sicherheit für das Industrieland Deutschland
Globalisierung und technischer Fortschritt eröffnen dem Industrieland Deutschland vielfältige Chancen, bergen jedoch auch neue, komplexe Sicherheitsherausforderungen. Die Bewältigung aktueller und künftiger Sicherheitsherausforderungen bedarf aus diesem Grund eines gesamtgesellschaftlichen Sicherheitsverständnisses. Ziel des BDI ist es, einen konstruktiven Beitrag für die erforderliche Entwicklung eines gemeinsamen Sicherheitsverständnisses von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten.