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Globaler Wachstumsausblick 01/2026
Das weltwirtschaftliche Wachstum wird sich dieses Jahr leicht abschwächen. Die US-Konjunktur dürfte trotz der eigenhändig verursachten Angebotsschocks in der Migrations- und Handelspolitik aufgrund des KI-Booms und der Steuergesetzgebung erneut mit zwei Prozent wachsen. Die Wirtschaft im Euroraum dürfte im Jahresdurchschnitt leicht nachgeben und mit 1,1 Prozent wachsen, Deutschland mit einem Prozent. Während die inländischen Wachstumskräfte allmählich anziehen, belastet der Außenhandel vor allem im ersten Halbjahr noch das Wachstum in Deutschland und der EU.
Industriebericht 01/2025
Der BDI rechnet im Jahr 2025 mit einem Rückgang der Industrieproduktion in Deutschland um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies wäre nach der um 4,8 Prozent gesunkenen Produktion im Jahr 2024 und den Rückgängen in den beiden Jahren zuvor der vierte Rückgang in Folge. Im EU-Vergleich hat sich die deutsche Industrie verglichen mit dem Jahr 2019 wesentlich schlechter entwickelt. Der weltweite Warenhandel wird nach Einschätzungen des BDI im Jahr 2025 um rund drei Prozent ansteigen (nach plus 3,5 Prozent im Jahr 2024).
Quartalsbericht Deutschland: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,2 Prozent geschrumpft
Die Konjunktur tritt weiter auf der Stelle. Die Wirtschaftsleistung ist nach leichter Erholung im Sommerhalbjahr im vierten Quartal 2024 wieder gesunken. Die Industrieproduktion ist im vergangenen Jahr mit minus 4,9 Prozent bereits das dritte Jahr in Folge gesunken. In diesem Jahr rechnen wir erneut mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte dürften mit plus 0,2 Prozent nur marginal wachsen. Zudem könnten Zölle der USA auf Einfuhren aus der EU den Außenhandel der EU und Deutschlands erheblich belasten.
Quartalsbericht Deutschland IV/2024: Deutschland bleibt in der Rezession stecken
Quartalsbericht Deutschland III/2024: Konjunkturflaute hält weiter an
Die deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr noch nicht Tritt gefasst. Dies trifft insbesondere auf die Industrie zu. Für die Industrieproduktion rechnet der BDI nun mit einem Rückgang in diesem Jahr in Höhe von drei Prozent. Bei den Ausrüstungsinvestitionen erwarten wir für das gesamte Jahr einen kräftigen Einbruch um sechs Prozent. Wachstumsimpulse der Wirtschaftspolitik bleiben daher vordringlich.
Quartalsbericht Deutschland II/2024: Konjunkturelle Erholung verläuft schleppend
Die reale Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr nur leicht um 0,3 Prozent wachsen. Der Private Konsum springt nur langsam an. Trotz sinkender Preise und hoher Nominallohnabschlüsse halten sich die Verbraucher noch zurück. Die Erholung im Verarbeitende Gewerbe kommt kaum voran. Wir rechnen weiterhin mit einem Rückgang der Industrieproduktion um 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich.
Globaler Wachstumsausblick 06/2024: Wachstum der Welt bleibt verhalten
Mit 3,2 Prozent wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft 2024 schwach bleiben. Die Konsumbelebung läuft der Investitionskonjunktur voraus. Der Ausblick für die USA bleibt weiterhin viel robuster als erwartet. Die US-Wirtschaft dürfte mit 2,5 Prozent wachsen. Die Erholung im Euroraum verläuft schleppend. Ein Wachstum von 0,8 Prozent ist erreichbar. Konsumausgaben und Nettoexporte dürften anziehen.
Quartalsbericht Deutschland I/2024: Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3 Prozent geschrumpft
Nach Stagnation im Sommerhalbjahr ist die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal gesunken. Eine technische Rezession im Winterhalbjahr 2023 / 2024 wird immer wahrscheinlicher. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte werden sich nur langsam erholen. Die Investitionstätigkeit dürfte im laufenden Jahr etwas nachgeben. Der Außenhandel könnte sich bei steigendem Welthandelsvolumen in der zweiten Jahreshälfte etwas beleben.
Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Beschaffung
Die ökologische Transformation ist Gegenstand der öffentlichen Beschaffung und der Vergabetransformation. Die deutsche Industrie teilt die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes und unterstützt die stärkere Berücksichtigung auftragsbezogener Umwelt- und Klimaaspekte. Das BDI zeigt, wie das bestehende Recht für eine umwelt- und klimafreundliche Beschaffung besser genutzt werden kann und wo rechtlich Nachbesserungen sinnvoll sein können.
Quartalsbericht Deutschland IV/2023: Deutschlands Konjunkturmotor springt nicht an
Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2023 mit einem Rückgang der realen Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Nach dem pandemiebedingten Einbruch des BIP im Jahr 2020 geraten die wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ins Stocken. Die deutsche Wirtschaft braucht lange, um sich von der Energie-Krise zu erholen. Auch die Industrieproduktion gerät immer mehr ins Stocken. Der hohe Auftragsbestand wurde langsam abgebaut, neue Aufträge bleiben aus.
Globaler Wachstumsausblick 11/2023: Weltwirtschaft wächst 2024 gleichbleibend schwach
2024 wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft mit 2,9 Prozent erneut auf historisch schwachem Niveau verharren. In der EU wird vor allem die Erholung der Kaufkraft der privaten Haushalte die gesamtwirtschaftliche Leistung mit 0,7 Prozent wachsen lassen. Deutschlands Wirtschaft dürfte bei mechanischer Umsetzung des Urteils um bis zu einem halben Prozent des BIP schrumpfen. Wir erwarten derzeit Stagnation als ein mittleres Szenario.
Quartalsbericht Deutschland III/2023: Verzögerte Erholung
Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Die Wachstumsimpulse aus dem Außenhandel sind deutlich schwächer geworden. Die preisbereinigten Exporte dürften in diesem Jahr um 0,5 Prozent zurückgehen. Auch der Private Konsum bremst das Wachstum aus.
Quartalsbericht Deutschland II/2023: Konjunkturelle Erholung verzögert sich
Die deutsche Wirtschaft kommt nur langsam aus der Winterdepression. Die reale Wirtschaftsleistung wird im laufenden Jahr stagnieren. Die Konjunktur in Deutschland kommt nur langsam in Schwung. Der Private Konsum wird zur Achillesferse der Konjunktur in Deutschland. Hohe Inflation und sinkende Reallöhne belasten die Verbraucherinnen und Verbraucher.
Quartalsbericht Deutschland I/2023: Wirtschaft im Jahr 2022 um 1,8 Prozent gewachsen
Die Wirtschaftsleistung ist zum Jahresende 2022 gesunken. Eine milde Rezession ist im Winterhalbjahr wahrscheinlich. Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende 2022 etwas niedriger als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte sind weiterhin schwach. Trotz steigender Beschäftigung entstanden erhebliche Kaufkraftverluste durch Inflation.
Bundesförderung für effiziente Gebäude
Mehrere Förderstopps und die unangekündigten Kürzungen der Bundesförderung Energieeffiziente Gebäude (BEG) haben für große Verunsicherung bei Gebäudeeigentümern und Investoren sowie im Bauwesen gesorgt. BDI, BDEW und ZDH fordern daher von der Bundesregierung ein öffentliches Bekenntnis zur BEG-Sanierungsförderung, damit 2023 der Hochlauf der Gebäudesanierung stattfinden kann. Dieser ist laut BDI-Klimastudie für das Erreichen des 2030-Ziels gefordert.
Quartalsbericht Deutschland IV/2022: Konsum und Ausrüstungsinvestitionen stützen Sommerkonjunktur
Die deutsche Wirtschaft blieb im dritten Quartal trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, des Kriegs in der Ukraine und steigender Inflationsraten auf Wachstumskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent. Damit war es erstmals größer als vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Für das gesamte Jahr 2022 erwartet der BDI ein preisbereinigtes BIP-Wachstum von 1,6 Prozent.
Quartalsbericht Deutschland III/2022: Konjunkturelle Erholung gerät ins Stocken
Die Industrie dürfte in den nächsten Monaten eine schwere Rezession durchlaufen, mit Ausstrahleffekten auf die gesamte Wirtschaft. Zudem gerät die konjunkturelle Erholung ins Stocken. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges werden immer mehr spürbar. Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2022 nur noch mit einem preisbereinigten BIP-Anstieg um knapp ein Prozent.
Quartalsbericht Deutschland I/2022: Ukraine-Krieg dämpft Investitionsbereitschaft
Für Deutschland sieht der konjunkturelle Ausblick sehr trübe aus. Der Ukraine-Krieg dämpft die wirtschaftlichen Erwartungen und die Investitionsbereitschaft der Industrie erheblich. Eine Störung bei den Gaseinfuhren aus Russland wird komplexe Kaskadeneffekte für Produktionsstörungen in vielen Branchen auslösen. Zusätzlich verursachen hohe Energiepreise erhebliche Kaufkraftverluste für die Verbraucher. Nach zwei Jahren Pandemie sind kaum Steigerungen bei den Privaten Konsumausgaben zu erwarten.
Globaler Wachstumsausblick I/2022: Die Weltwirtschaft im Corona-Zyklus
Die Weltwirtschaft legt dieses Jahr voraussichtlich mit gut vier Prozent zu und bleibt auf dem Kurs aufholenden Wachstums. Die Beeinträchtigungen durch die Pandemie setzen sich fort, wenn auch etwas schwächer als zuvor. Auch die Angebotsengpässe in einer Vielzahl von Marktsegmenten werden zumindest das erste Halbjahr noch prägen, dann jedoch allmählich nachgeben. Die internationale Bekämpfung der Pandemie insbesondere in Entwicklungsländern liegt deutlich hinter dem ohnehin unzureichenden Zeitplan zurück. Dies schafft dauerhafte Risiken für die weltweite Erholung.