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Quartalsbericht Deutschland: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,2 Prozent geschrumpft
Die Konjunktur tritt weiter auf der Stelle. Die Wirtschaftsleistung ist nach leichter Erholung im Sommerhalbjahr im vierten Quartal 2024 wieder gesunken. Die Industrieproduktion ist im vergangenen Jahr mit minus 4,9 Prozent bereits das dritte Jahr in Folge gesunken. In diesem Jahr rechnen wir erneut mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte dürften mit plus 0,2 Prozent nur marginal wachsen. Zudem könnten Zölle der USA auf Einfuhren aus der EU den Außenhandel der EU und Deutschlands erheblich belasten.
#WirMachen Wirtschaftsrecht: Empfehlungen für die 20. WP
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland international zu stärken, bedarf es des richtigen wirtschaftsrechtlichen Rahmens für die Industrie. Es gilt, wachstumsfreundliche Grundlagen für unternehmerische Tätigkeit zu schaffen und die Verbraucherzufriedenheit zu verbessern. Insbesondere die Bewältigung der Pandemiefolgen wird eine Schlüsselrolle im geschehen einnehmen.
Wachstumsausblick Europa 3/2018
Der BDI erwartet für die EU-Wirtschaft dieses Jahr ein Wachstum von 2,3 Prozent. Letztes Jahr ist das Bruttoinlandsprodukt um 2,4 Prozent angestiegen. Europa befindet sich damit am Höhepunkt des Konjunkturzyklus. Die Industrieproduktion legt kräftig zu und ist um knapp drei Prozent höher als vor einem Jahr.
Quartalsbericht Deutschland I/2018
Die deutsche Wirtschaft war auch zum Jahresende 2017 weiter auf Wachstumskurs. Im vierten Quartal gingen die Wachstumsimpulse nahezu vollständig von den außenwirtschaftlichen Aktivitäten aus. Insgesamt stieg die Wirtschaftsleistung im Jahr 2017 um 2,2 Prozent. Um Kalendereffekte bereinigt sogar um 2,5 Prozent. Der BDI rechnet für das Jahr 2018 mit einem Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung gegenüber dem Vorjahr um real 2,25 Prozent.
Globaler Wachstumsausblick 02/2018
Das weltwirtschaftliche Wachstum wird 2018 auf vier Prozent anziehen. Das Wachstum war seit sieben Jahren nicht mehr so kräftig. Auch die Steuerreform wird das Wachstum in den USA erhöhen und wird in den nächsten zwei Jahren das reale Wachstum um etwa 0,4 Prozentpunkte erhöhen. Der BDI rechnet mit 2,75 Prozent Wachstum in den USA, 6,75 Prozent in China, wenigstens 2,25 Prozent in Europa und gut einem Prozent in Japan.
Quartalsbericht Deutschland IV/2017
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat sich im dritten Quartal 2017 deutlich beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal nach plus 0,6 Prozent im zweiten Quartal. Somit erwartet der BDI einen Anstieg der realen Wirtschaftsleistung um 2 ¼ Prozent gegenüber 2016. Dies entspricht einem um Kalendereffekte bereinigtem jahresdurchschnittlichen BIP-Wachstum von 2 ½ Prozent.
Länderbericht USA 11/2017
Die Konjunktur in den USA ist robust. Im dritten Quartal blieb das Wirtschaftswachstum nach ersten Schätzungen mit drei Prozent stark. Bisher konnte US-Präsident Donald Trump jedoch nur wenige seiner Wahlversprechen einlösen: Investitionen in die Infrastruktur blieben aus, Obama Care wurde nicht abgewickelt und die Entwicklungen zur Steuerreform schreiten erst seit Kurzem voran. Zudem wird durch Trumps nationalistische Rhetorik und Politik der Abschottung die gesellschaftliche Spaltung des Landes weiter befeuert.
Wachstumsausblick Europa 09/2017
Der BDI erwartet für das Wirtschaftswachstum der EU und der Eurozone 2017 mehr als zwei Prozent. Der Euroraum wächst kräftig, und viele Länder haben die besten Werte seit langem aufzuweisen. Zahlreiche Stimmungsindikatoren liegen auf einem Höchststand. Das globale Wachstum von gut 3,6 Prozent treibt die europäische Wirtschaft an. Die Exporte steigen trotz einer leichten Aufwertung des Euro.
Quartalsbericht Deutschland III/2017
Die deutsche Konjunktur nimmt deutlich Fahrt auf. Der BDI rechnet 2017 mit einem Anstieg der realen Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Exporte sind in der ersten Jahreshälfte überraschend stark um knapp vier Prozent gestiegen. Es wird auch wieder investiert. Neben den Bauinvestitionen steigen dank der hohen Kapazitätsauslastung in der Industrie auch die Ausrüstungsinvestitionen.
Quartalsbericht Deutschland II/2017
Die deutsche Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo zum Jahresbeginn erhöht. Neben den Bauinvestitionen sind auch die Ausrüstungsinvestitionen kräftig gestiegen. Entgegen unseren Erwartungen hat auch die Exporttätigkeit deutlich zugenommen. Der Private Konsum wird weiterhin von der steigenden Beschäftigung gestützt. Dafür entfallen aber die realen Kaufkrafteffekte, die durch die niedrigen Rohstoff- und Ölpreise der Vergangenheit entstanden sind. Wir rechnen in diesem Jahr mit einem um Kalendereffekte bereinigtem Wachstum von 1,8 Prozent.
Quartalsbericht Deutschland I/2017
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2016 um 1,9 Prozent gewachsen. Die stärksten Wachstumsimpulse kamen dabei aus der Binnenwirtschaft. Die privaten Haushalte gaben real zwei Prozent mehr aus. Der Staat gab vier Prozent mehr aus als vor einem Jahr. Während die Ausrüstungsinvestitionen nur moderat stiegen, erhöhten sich die Bauinvestitionen mit plus drei Prozent so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Im Jahr 2017 dürfte die gesamtwirtschaftliche Leistung um real 1,5 Prozent zulegen.
Wachstumsausblick Europa 03/2017
Die EU-Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Erwartungen der Europäischen Kommission um 1,8 Prozent wachsen, jene im Euroraum um 1,6 Prozent. Erstmals seit zehn Jahren dürfte das Bruttoinlandsprodukt in allen EU-Mitgliedstaaten zulegen, am stärksten in Rumänien und Irland. Nichtsdestotrotz benötigt der Euroraum dringend eine konsequente Reformpolitik. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit entwertet schnell und dauerhaft Know-how. Die rasche Deregulierung von Produkt- und Dienstleistungsmärkten würde Jobs schaffen, Preise betroffener Güter senken und die Ungleichheit verringern.
Globaler Wachstumsausblick 01/2017
Die Weltwirtschaft wird 2017 deutlich anziehen. Die größten Impulse werden wohl ab dem Sommer durch die neue US-Administration unter Donald Trump gegeben. Der Dollar wird im Jahresverlauf um fünf bis zehn Prozent gegenüber den wichtigsten Weltwährungen aufwerten, während der Euroraum und Japan einen moderaten Impuls für die Nettoexporte und die Investitionstätigkeit erhalten werden. In wichtigen Schwellenländern wird hingegen die Verwundbarkeit gegenüber einer hohen Dollarverschuldung des privaten Sektors bei steigenden Zinsen in den USA und einem aufwertenden Dollar bedeutsamer.
Quartalsbericht Deutschland IV/2016
Trotz Wachstumsabschwächung im Jahresverlauf halten wir unsere Wachstumsprognose für das reale BIP Deutschlands in diesem Jahr von 1,9 Prozent aufrecht. Die deutsche Wirtschaft setzte den Wachstumskurs im gedrosselten Tempo fort. Zuletzt gingen nur noch von den binnenwirtschaftlichen Komponenten Wachstumsimpulse aus. Nur aufgrund der kräftigen Entwicklung bei den Bauinvestitionen werden die Anlageinvestitionen das Wachstum stützen. Der Außenbeitrag wird im Jahr 2016 aller Voraussicht nach leicht negativ ausfallen.
Quartalsbericht Deutschland III/2016
Nach einem starken ersten Halbjahr hebt der BDI seine Wachstumsprognose für das reale BIP Deutschlands auf 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr an (zuletzt 1,7 Prozent). Die deutsche Wirtschaft setzte den Wachstumskurs im zweiten Quartal im gedrosselten Tempo fort. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach plus 0,7 Prozent im ersten Quartal 2016. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Wirtschaftsleistung kalenderbereinigt um 1,8 Prozent, nach plus 1,9 Prozent zum Jahresauftakt. Der BDI rechnet mit einer weiteren Belebung der Investitionstätigkeit.
Quartalsbericht Deutschland II/2016
Die deutsche Wirtschaft ist mit kräftigem Schwung ins laufende Jahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im ersten Quartal 2016 saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr betrug die Veränderung plus 1,3 Prozent. Insgesamt dürfte die reale Wirtschaftsleistung in diesem Jahr mit 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Wir rechnen nach dem Bullenstart im ersten Quartal mit einem schwachen Verlauf im zweiten Quartal. In der zweiten Jahreshälfte dürfte die deutsche Wirtschaft zum Normaltempo zurückkehren.
Globaler Wachstumsausblick 06/2016
Die Weltwirtschaft driftet seitwärts. Rund drei Prozent reales Wachstum sind in diesem Jahr wahrscheinlich. Das entspricht lediglich dem Vorjahrestempo. Lateinamerika und die GUS-Staaten durchlaufen regionale Rezessionen, und Afrika südlich der Sahara weist eine schwache Entwicklung auf. Die Industrieproduktion, der Welthandel und die weltweiten ausländischen Direktinvestitionen dürften sich dieses Jahr nur sehr leicht erhöhen. Die Industrieproduktion wird sich wohl in diesem Jahr kaum vom schwachen Pfad (2015: 1,9 Prozent) erholen und schwacher wachsen als die Wirtschaftsleistung. Eventuell kann der Welthandel mengenmäßig wenigstens um drei Prozent wachsen. Ausländische Direktinvestitionen waren 2015 übernahmegetrieben. Für einen echten Trendwechsel hin zu realen Investitionen in neue Kapazitäten spricht wenig.