
Publikationen
Wirtschaftssicherheit und Resilienz als Fundament einer zukunftsfähigen Industrie
Deutschlands große Abhängigkeiten bei kritischen Rohstoffen stellen in einer geopolitisch geprägten Welt nicht nur wirtschaftliche Risiken für die industrielle Transformationsfähigkeit Deutschlands dar, sondern gefährden Europas strategische Souveränität und unsere nationale Sicherheit. Werden Rohstoffe nicht geliefert, stehen Produktionsbänder still, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Europa werden beeinträchtigt. Eine strategische Rohstoffpolitik fördert Investitionen sowohl in den Aufbau eigener Kapazitäten als auch die Entwicklung von Partnerschaften mit anderen Ländern ebenso wie Innovationen, die den Einsatz kritischer Rohstoffe reduzieren oder substituieren. Angesichts der wachsenden geopolitischen und ökonomischen Risiken ist es unerlässlich, dass Politik und Industrie gemeinsam ein zukunftsfähiges Modell zur Absicherung von Rohstofflieferketten entwickeln. Mit unserem Papier macht das Bündnis Zukunft der Industrie konkrete Vorschläge.
BDI-Gremienstruktur
Der BDI ist so vielfältig wie auch die deutsche Industrie. Und doch spricht er mit einer Stimme! Die gemeinsame Meinungsbildung des Verbandes findet in einer Vielzahl von Gremien statt. Die Gremien-Broschüre bietet einen Überblick, welche Ausschüsse und Arbeitskreise für die Positionierung des BDI verantwortlich sind und welche Themen dort ganz konkret bearbeitet werden.
Gemeinsame Erklärung der vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zum Treffen mit Kommissionspräsidentin von der Leyen am 18. September 2025
Die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der Zentralverband der Deutschen Handwerks (ZDH) – veröffentlichen eine gemeinsame Erklärung anlässlich des Spitzengesprächs mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am 18. September 2025.
Industriepolitik Dossier 11/2024
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe wird nach Einschätzung des BDI im laufenden Jahr um drei Prozent sinken. Dies wäre der dritte Rückgang in Folge. Auch in der Europäischen Union hält die Industrierezession weiter an. Hier wird mit einem Produktionsrückgang in einer ähnlichen Größenordnung erwartet.
Transformationspfade für das Industrieland Deutschland | Langfassung
Die vom BDI bei BCG und IW in Auftrag gegebene Studie „Transformationspfade“ zeigt, wie das Industrieland Deutschland zukunfts- und wettbewerbsfähig bleibt. Über 30 Unternehmen und Verbände und mehr als 40 Expertinnen und Experten analysierten von Oktober 2023 bis September 2024 die Standortbedingungen für die Industrie und industrienahe Dienstleistungen. Jetzt die Studie lesen!
Transformationspfade für das Industrieland Deutschland | Kurzfassung
Die vom BDI bei BCG und IW in Auftrag gegebene Studie „Transformationspfade“ zeigt, wie das Industrieland Deutschland zukunfts- und wettbewerbsfähig bleibt. Über 30 Unternehmen und Verbände und mehr als 40 Expertinnen und Experten analysierten von Oktober 2023 bis September 2024 die Standortbedingungen für die Industrie und industrienahe Dienstleistungen. Jetzt die Studie lesen!
Transformationspfade – Handlungsempfehlungen zur Studie
Wie kann eine umfassende und ganzheitliche Transformation des Industriestandortes Deutschland als Antwort auf die vielen strukturellen Herausforderungen aussehen? Wie unterschiedlich ist die Industrie konkret betroffen und wie kann der Industriestandort wieder langfristig wetterfest gemacht werden, um Anschluss an die Wachstumsdynamik anderer großer Volkswirtschaften zu finden? Diesen Fragen beantwortet die Studie „Transformationspfade für das Industrieland Deutschland“, die wir bei BCG und dem IW in Auftrag gaben. Die vorliegenden BDI-Handlungsempfehlungen ergänzen diese Studie und befassen sich mit Möglichkeiten der Politik für konkrete nächste Schritte.
Industriepolitik Dossier 11/2023
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe dürfte im laufenden Jahr stagnieren. In den Unternehmen gehen die Auftragsbestände kontinuierlich zurück. In der Europäischen Union dürfte die Industrieproduktion im laufenden Jahr sinken. Kräftige Produktionseinbußen in den energieintensiven Branchen, aber auch in der Elektroindustrie überlagern die positiven Entwicklungen im Fahrzeugbau und in der pharmazeutischen Industrie.
Inflation Reduction Act: Europa im Wettbewerb um die Grüne Transformation
Mit dem Inflation Reduction Act (IRA) legt die Biden-Administration ein Klimainvestitionsprogramm auf, das in beispielhafter Weise klima-, handels- und industriepolitische Aspekte unbürokratisch, konsistent und zukunftsorientiert zusammenführt. Der IRA ist ein Beispiel dafür, wie eine Verzahnung von Industrie- und Klimapolitik industrielle Wertschöpfungsketten in der Klimatransformation in die erforderliche Dimension bewegt.
#WirMachen Zukunft: Prioritäten für die 20. Wahlperiode
Die angespannte geopolitische Lage ist für die Industrie eine ernste Herausforderung, die durch Mut und Entschlossenheit gemeistert werden kann – vor allem auf Grundlage eines innovativen, weltweit vernetzten Industriestandorts. Deutschland muss dafür High-Tech-Nation bleiben. Die Industrie steht hinter der Sanktionspolitik der Bundesregierung und ist sich bewusst, dass damit enorme Kosten durch eine beschleunigte Transformationsgeschwindigkeit verbunden sind.
Industriepolitik Dossier 05/20122
Der BDI rechnet im Jahr 2022 mit einem Anstieg des Welthandels um fünf Prozent. Die Warenexporte aus den hochentwickelten Volkswirtschaften dürften dabei deutlich langsamer steigen als die aus den Schwellenländern. Die Industrie rechnet mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um zwei Prozent. Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Lieferengpässe in der zweiten Jahreshälfte auflösen und Versorgungssicherheit bei Energie weiter gewährleistet ist.
Konferenz zur Zukunft Europas
Im 21. Jahrhundert stellt uns die Globalisierung vor immer neue politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen. Die deutsche Industrie unterstützt das Ziel der Konferenz zur Zukunft Europas, die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union (EU) zu stärken und sie zukunftsfähig zu machen. Er stellt die Kernforderungen für die Bereiche vor, in denen die Konferenz Impulse für die Weiterentwicklung der Europäischen Union geben sollen.
Für eine starke Industrie in der Pandemie
Der deutschen und europäischen Wirtschaft steht ein schwieriger Herbst bevor. Umso entscheidender wird es sein, dass Deutschland in der Lage ist, die anhaltende Pandemie ohne einen erneuten Lockdown zu meistern. Planungssicherheit und Vertrauen sind unerlässlich für diese Phase der Stabilisierung. Es gilt, die Resilienz der Wirtschaft mit gezielten Maßnahmen zu stärken und gleichzeitig den weiteren Umgang mit der Pandemie planvoll zu gestalten.
Brexit Survey
Die Studie von Deloitte in Kooperation mit dem BDI basiert auf einer Umfrage, die im Mai 2020 durchgeführt wurde. Dabei wurden insgesamt 248 deutsche Großunternehmen mit wirtschaftlichen Beziehungen zum Vereinigten Königreich befragt. Das Briefing ist die dritte gemeinsame Erhebung nach Juni 2016 und März 2019.
Industriepolitik Dossier 04/2019
Weltweit ist die Industrieproduktion im Jahr 2018 um insgesamt 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Welthandel hat um 3,3 Prozent zugenommen. Der BDI erwartet für das Jahr 2019 eine stagnierende Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Die deutschen Warenausfuhren dürften 2019 nur um 1,5 Prozent steigen.
Die Stimme der Industrie
Als Spitzenverband der deutschen Industrie und industrienahen Dienstleister transportiert der BDI die Positionen und Forderungen seiner Mitglieder an die politischen Entscheidungsträger in Deutschland, Europa und der Welt. Damit schafft er für seine Unternehmen Tag für Tag einen erheblichen Mehrwert. Durch die Mitgliedschaft im BDI können Verbände und Unternehmen ihren Anliegen in der politischen und öffentlichen Wahrnehmung deutlich mehr Gewicht verleihen.
Brexit und die deutsche Wirtschaft
Für die deutschen Unternehmen bedeutet der Brexit einen grundlegenden Wandel des Unternehmensumfeldes. Deloitte und der BDI analysieren die Perspektiven deutscher Unternehmen auf die Folgen des Brexit und den Brexit-Prozess. Dabei stehen die Einschätzungen der Unternehmen zu den Brexit-Verhandlungen, den Folgen, Risiken und Chancen des Brexit für den Standort Deutschland und die Unternehmen selbst sowie die politischen Konsequenzen im Fokus.
Industrie in Europa
Bisher ist es das Ziel, den Anteil des Verarbeitenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahre 2020 auf 20 Prozent anzuheben. Das wird nur dann nachhaltig sein, wenn nunmehr weitere industriepolitische Ziele definiert werden. Um neue Ziele festzulegen, müssen wir die Entwicklung, den Status quo und die Perspektiven der Industrie Europas nachvollziehen können. Aus diesem Grunde hat der BDI die Aktualisierung einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts IW Consult aus dem Jahre 2013 in Auftrag gegeben.
Der Brexit kommt – Was ist zu tun?
Den EU-Austritt Großbritanniens vernünftig zu gestalten, stellt Politik und Wirtschaft vor große Herausforderungen. Ergänzend zur klaren politischen Positionierung des BDI in Brüssel, London und Berlin gibt es jetzt einen Leitfaden für Unternehmen – 111 praxisorientierte Fragen von A wie Arbeitnehmer bis Z wie Zoll.