
Publikationen
BDI-Gremienstruktur
Der BDI ist so vielfältig wie auch die deutsche Industrie. Und doch spricht er mit einer Stimme! Die gemeinsame Meinungsbildung des Verbandes findet in einer Vielzahl von Gremien statt. Die Gremien-Broschüre bietet einen Überblick, welche Ausschüsse und Arbeitskreise für die Positionierung des BDI verantwortlich sind und welche Themen dort ganz konkret bearbeitet werden.
Small Mid-Cap Companies (SMC): Potenziale entschlossen heben
Gezielte EU-Mittelstandspolitik braucht relevante Unternehmenskategorien. Zwar gibt es viele „kleinste, kleine und mittlere Unternehmen“ (KMU), sie sind aber nur ein Teil der ausdifferenzierten Unternehmenslandschaft von Mittelstand und Familienunternehmen. Die ergänzende Kategorie „Small Mid-Cap Company“ (SMC) bildet stärker auch den industriellen Mittelstand ab. Das bietet Vorteile, um europäisch und national spürbare Politik für wettbewerbsfähige Unternehmen, innovative Wertschöpfung und rentable Arbeitsplätze zu machen. Es gilt die Kategorie SMC zügig und in der Breite einzuführen sowie umfassend zu operationalisieren.
Bürokratie systematisch abbauen
Bürokratie setzt die Wirtschaft am Standort Deutschland unter Druck. Um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen, braucht es nicht nur kurzfristigen Bürokratieabbau, sondern strukturelle Verbesserungen. BDI und BDA schlagen u.a. mehr Eigenverantwortung durch eine vertrauensbasierte Regulierung sowie Instrumente für eine bessere Rechtsetzung vor, um Bürokratie systematisch abzubauen.
17 Vorschläge für konsequenten Bürokratieabbau
Neben hohen Kosten für Energie und Arbeit ist wachsende Bürokratie inklusive unverändert aufwändiger Planungs- und Genehmigungsverfahren eine der großen Herausforderungen für Unternehmen am Standort. Bürokratieabbau bedeutet Wachstumschancen zum Nulltarif – ohne Kosten für den Haushalt. Vor diesem Hintergrund schlägt der BDI 17 Projekte zur Entbürokratisierung vor, die noch in dieser Legislaturperiode mit Hochdruck anzugehen sind.
Eckpunkte Bürokratieentlastungsgesetz
Drei Bürokratieentlastungsgesetze hat die Ampelregierung schon verabschiedet, die jüngsten Eckpunkte hat sie bei ihrer Herbst-Klausurtagung vorgelegt. Doch der Vorstoß enttäuscht mit viel Klein-Klein. Die Wirtschaft hatte auf einen großen Wurf mit einer schnellen, breiten Entlastung gehofft. So droht der Standort im internationalen Wettbewerb weiter an Boden zu verlieren. Der BDI macht der Politik 17 Vorschläge, wie sich Regeln und Vorschriften für Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode spürbar vereinfachen lassen.
Halbzeitbilanz der Bundesregierung – was zu tun ist
Der anfängliche Geist der „Fortschrittskoalition“ wurde mit der Realität des Krisenmanagements konfrontiert. Strukturelle Defizite wurden hierbei nochmals klarer: Der bürokratische Aufwand überlastet insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, es mangelt an Vertrauen der Politik gegenüber der Wirtschaft, Energiepreise und Steuerlast sind nicht international wettbewerbsfähig. Der Industriestandort bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wir brauchen in den kommenden zwei Jahren eine klare Agenda für mehr Wachstum und mehr private Investitionen.
Mid-Caps ergänzend zu KMU als Unternehmenskategorie einführen
„Mittelstand“ für gezielte Politik zu definieren, bleibt eine Aufgabe in Berlin und Brüssel. Die EU hat 2005 mit Schwellenwerten kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) definiert. Aus dem Blick geraten dabei viele Unternehmen des industriellen Mittelstands. Daher sollte die Politik zügig auch „Mid-Cap Unternehmen“ ergänzend als Kategorie einführen. Hilfreich wäre, parallel dazu die KMU-Definition zu überprüfen.
Umfrage: Lagebild im industriellen Mittelstand 2023
Knapp 400 mittelständische Unternehmen verschiedener Größen, Regionen und industrieller Branchen geben im Frühsommer 2023 Einblicke in ihre Perspektiven und Bewertungen sowie zu politischen Forderungen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Standort Deutschland bleibt unter Druck.
Unternehmen entlasten, Wirtschaft stärken
Immer mehr kumulative Regulierung droht, Investitionen zu verzögern, zu verhindern oder ins Ausland zu drängen. Gefragt sind politischer Wille zum Bürokratieabbau und Pragmatismus. Im Koalitionsvertrag hat die Ampel ein viertes Bürokratieentlastungsgesetz angekündigt. Grundlage für einen Referentenentwurf ist eine umfassende Verbändeabfrage des Bundesjustizministeriums Anfang 2023. Der BDI hat sich mit konkreten Entlastungsvorschlägen eingebracht.
Industriepolitik Dossier 04/2023
Der BDI rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um ein Prozent. Der Auftragsvorlauf in der Industrie reicht noch weit bis in die zweite Jahreshälfte. Gleichzeitig lösen sich die Lieferengpässe langsam auf. Im Verarbeitenden Gewerbe der Europäischen Union war eine sehr heterogene Entwicklung zu beobachten. Während Pharmageschäft und Elektroindustrie gut laufen, fahren energieintensive Branchen ihre Kapazitäten runter.
Industriepolitik Dossier 11/20122
Der BDI rechnet im Jahr 2022 mit einem Anstieg des Welthandels um vier Prozent. Die Warenexporte aus den Schwellenländern dürften dabei deutlich stärker steigen als die aus den entwickelten Volkswirtschaften. Dem noch immer hohen Auftragsbestand ist es zu verdanken, dass im laufenden Jahr die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe nicht sinkt. In der Europäischen Union setzt die Industrie mit einem Plus von zwei Prozent ihren Wachstumskurs im dritten Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie fort.
Bürokratie abbauen – Unternehmen entlasten
Langsame Verfahren, komplexe Regeln, aufwendige Berichtspflichten, noch mehr Beauftragte. Die Bürokratiekosten für Unternehmen wachsen weiter. Gleichzeitig sind Vorgaben immer öfter strafbewehrt, das unternehmerische Risiko steigt. Dabei sollte unternehmerische Aufmerksamkeit gerade in Krisenzeiten auf das Kerngeschäft fokussieren. Entlastung bietet gezielter Bürokratieabbau. Der BDI liefert 50 Vorschläge und Ansatzpunkte.
Umfrage: Lagebild im industriellen Mittelstand
Angesichts dramatisch steigender Energie- und Rohstoffkosten, angespannter Lieferketten und Fachkräftemangel stehen Unternehmen am Standort vor – teilweise existenziellen – Herausforderungen. Selten war die Unsicherheit so groß. In der aktuellen BDI-Blitzumfrage geben knapp 600 mittelständische Unternehmen verschiedener Größen, Regionen und industrieller Branchen Einblicke in ihre Situation, ihre Planungen und Bewertungen.
Energiekosten im industriellen Mittelstand
Mehr als 400 mittelständische Unternehmen verschiedener Größen, Regionen und industrieller Branchen geben Einblicke in ihre Lage, Planungen, Bewertungen und Forderungen hinsichtlich der dramatisch steigenden Energiekosten am Standort Deutschland.
Kommentierung des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP
In ihrem Koalitionsvertrag stellen sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP den enormen Herausforderungen der deutschen Industrie. Dies betrifft die Modernisierung des Staates durch Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Transformation des Industriestandortes Deutschland zur Klimaneutralität sowie eine selbstbewusste Außen- und Europapolitik. Die Bedeutung der Industrie und ihrer Innovationskraft steht an vielen und zentralen Stellen sehr deutlich und positiv im Vertrag. Darauf lässt sich aufbauen.
Industriepolitik Dossier 11/2021
Die Corona-Pandemie hat weltweit einen Produktionsausfall in der Industrie im vergangenen Jahr von mehr als sieben Prozent verursacht. Dieser Verlust ist ein erheblicher Rückschlag. Die Industrieproduktion in Deutschland wird durch Lieferengpässe erheblich behindert. Die jüngste Entwicklung des internationalen Infektionsgeschehens erhöht die Risiken für die Industrieproduktion in diesem Winter massiv.
#WirMachen Mittelstand: Empfehlungen für die 20. WP
Der Mittelstand ist ein Garant für die dynamischen Wettbewerbsvorteile der deutschen Industrie und für die nachhaltige Resilienz der sozialen Marktwirtschaft. Gleichzeitig leiden gerade Mittelstand und Familienunternehmen von allein hausgemachten Belastungen im internationalen Wettbewerb. Für einen zukunftsfähigen Mittelstand braucht Deutschland mehr finanziellen Spielraum für Investitionen in Innovation und Arbeitsplätze, weniger bürokratische Belastungen sowie leistungsfähige Lieferketten und resiliente Wertschöpfungsverbünde.
#WirMachen Zukunft: Kommentierung des Sondierungsergebnisses von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP
Die Verhandlungen über eine Ampelkoalition werden konkreter, nachdem die drei Parteien SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP sich hierzu nach den Sondierungen erklärt haben. Die Prioritäten für zentrale Entscheidungen zugunsten unseres Standorts anzupacken und gleichzeitig Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – das muss das Leitprinzip für die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen sein.
Für einen Aufbruch, der unser Land nachhaltig stark macht
Die vier Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft: BDA, BDI, DIHK und ZDH fordern von der neuen Bundesregierung eine Agenda 2030, um die Wettbewerbsfähigkeit von Standort, Unternehmen und Arbeitsplätzen zu steigern. Statt komplizierter und bürokratischer Verfahren in Deutschland bedarf es mehr Freiräume für unternehmerische Entscheidungen. Denn nur durch innovative Technologien und Produkte sowie neue industrielle Prozesse wird eine Brücke zwischen globalem Klimaschutz und weltweitem Wohlstand geschaffen. Dazu braucht es den Rückenwind einer guten Politik!