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Small Mid-Cap Companies (SMC): Potenziale entschlossen heben
Gezielte EU-Mittelstandspolitik braucht relevante Unternehmenskategorien. Zwar gibt es viele „kleinste, kleine und mittlere Unternehmen“ (KMU), sie sind aber nur ein Teil der ausdifferenzierten Unternehmenslandschaft von Mittelstand und Familienunternehmen. Die ergänzende Kategorie „Small Mid-Cap Company“ (SMC) bildet stärker auch den industriellen Mittelstand ab. Das bietet Vorteile, um europäisch und national spürbare Politik für wettbewerbsfähige Unternehmen, innovative Wertschöpfung und rentable Arbeitsplätze zu machen. Es gilt die Kategorie SMC zügig und in der Breite einzuführen sowie umfassend zu operationalisieren.
Mid-Caps ergänzend zu KMU als Unternehmenskategorie einführen
„Mittelstand“ für gezielte Politik zu definieren, bleibt eine Aufgabe in Berlin und Brüssel. Die EU hat 2005 mit Schwellenwerten kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) definiert. Aus dem Blick geraten dabei viele Unternehmen des industriellen Mittelstands. Daher sollte die Politik zügig auch „Mid-Cap Unternehmen“ ergänzend als Kategorie einführen. Hilfreich wäre, parallel dazu die KMU-Definition zu überprüfen.
Europäisches Nachhaltigkeitsreporting (CSRD)
Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) droht ein europäischer Alleingang in der Nachhaltigkeitsberichterstattung, der den kapitalmarktorientierten Unternehmen doppelte Berichtspflichten aufbürdet und insbesondere die neu berichtspflichtigen Unternehmen durch die Detailtiefe und Komplexität der europäischen Berichtspflichten über die Maße belasten wird. Der BDI stellt die wesentlichen Kritikpunkte der deutschen Wirtschaft zusammen.
Die Partnerschaft mit der Schweiz neu gestalten
Viele Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz pflegen langjährige intensive Wirtschaftsbeziehungen. Die deutsche Wirtschaft bedauert daher den Abbruch der Verhandlungen mit der Schweiz zum Institutionellen Rahmenabkommen. Es sind bereits erhebliche wirtschaftliche Störungen im Handel aufgetreten. Die Wirtschaft fordert beide Seiten auf, konstruktive Gespräche zügig wieder aufzunehmen. Die EU sollte sich offen zeigen für ein Modell mit möglichst enger wirtschaftlicher Bindung.
#WirMachen Mittelstand: Empfehlungen für die 20. WP
Der Mittelstand ist ein Garant für die dynamischen Wettbewerbsvorteile der deutschen Industrie und für die nachhaltige Resilienz der sozialen Marktwirtschaft. Gleichzeitig leiden gerade Mittelstand und Familienunternehmen von allein hausgemachten Belastungen im internationalen Wettbewerb. Für einen zukunftsfähigen Mittelstand braucht Deutschland mehr finanziellen Spielraum für Investitionen in Innovation und Arbeitsplätze, weniger bürokratische Belastungen sowie leistungsfähige Lieferketten und resiliente Wertschöpfungsverbünde.
Die Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland
Der Reformstillstand im deutschen Unternehmensteuerrecht fällt hiesigen Betrieben zunehmend zur Last. Der einzigartige konjunkturelle Einbruch in 2020 bietet die Chance, endlich ein Steuerrecht zu schaffen, welches Zukunftsinvestitionen, Innovationen und Wachstum in Deutschland voranbringt. Dieses setzt eine international wettbewerbsfähige Gesamtbelastung von 25 Prozent, eine einheitliche Unternehmenssteuer und strukturelle Modernisierungen voraus.
Innovationsindikator 2020
Deutschland gehört auf dem vierten Platz noch zur Spitzengruppe der innovationsstärksten Länder, droht aber ins Mittelfeld abzurutschen. Die Schweiz hat die Spitze erklommen und liegt mit großem Abstand 20 Indexpunkte vor Deutschland. Um Deutschlands Innovationskraft nachhaltig zu stärken sind dringend Infrastrukturinvestitionen notwendig und kluge Entscheidungen der Bundesregierung, um das 3,5-Prozent-Ziel für Forschung und Entwicklung konsequent umzusetzen.
Innovationsindikator 2018
Platz vier im Gesamtranking – das ist das Ergebnis des aktuellen BDI-Innovationsindikators, der Deutschlands Innovationsleistung mit weiteren 34 Nationen vergleicht. Der Abstand zur Spitze wächst trotz gleicher Platzierung wie im Vorjahr, denn unsere Dynamik schwächelt. Umso mehr muss die Bundesregierung nun dafür sorgen, dass die Hightech-Strategie 2025 die Unternehmen besser erreicht und den Innovationsstandort Deutschland nachhaltig stärkt.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2018
Startups und industrieller Mittelstand werden oft als unterschiedliche Welten wahrgenommen. Dabei können beide voneinander profitieren, wenn sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden: Türen zu neuen Prozessen und Produkten können geöffnet, innovative Betriebswege beschritten werden. Die Umfrage unter den größten Familienunternehmen Deutschlands zeigt, dass viele Unternehmen die Chancen einer Kooperation mit Startups erkennen und sich damit für Herausforderungen der Zukunft aufstellen.
Die europäische KMU-Definition zukunftsfest machen
Seit Frühjahr 2018 arbeitet die EU-Kommission daran, wie die europäische Definition von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) künftig aussehen soll. Der BDI will gerade industrielle Mittelständler in finanzielle Förderung und bürokratische Entlastung einbeziehen. Er wirbt daher für höhere personelle und finanzielle Schwellenwerte sowie für mehr Flexibilität. Noch dazu sollten qualitative Kriterien berücksichtigt werden.
Angemessenes regulatorisches Umfeld für KMU-Börsengänge
Ein besseres Umfeld für Börsengänge kann der Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) helfen. In einem Beitrag zur Folgenabschätzung der EU-Kommission betont der BDI, wie bedeutsam eine integrative Sicht aller Finanzierungsinstrumente und eine gezielte Überarbeitung der KMU-Definition sind.
BDI/A.T. Kearney-Mittelstandspanel 2017
Die Stimmung im Mittelstand ist euphorisch. Mit 60 Prozent schätzen die meisten Unternehmen ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut ein. Gleichzeitig wird die Stimmung durch äußere Umstände getrübt: Der größer werdende Fachkräftemangel bremst die Digitalisierung der Mittelständler aus. Außerdem werden der Brexit sowie nationalistische Strömungen innerhalb der EU zum Problem. Die Herausforderungen für die Bundesregierung sind groß.
Mittelstandspolitik
Wirtschaftlich hat Deutschland ein Erfolgsmodell, um das uns Viele beneiden:<br />den Mittelstand mit seinen zahlreichen Familienunternehmen.<br />Über 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind Mittelständler.<br />Damit der industrielle Mittelstand auch in Zukunft wichtiger Pfeiler und Jobgarant der deutschen Wirtschaft bleibt, hat der BDI anhand von Faktenchecks und Argumenten konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger abgeleitet.
BDI/A.T. Kearney-Mittelstandspanel 2016
Herz und Rückgrat der Wirtschaft, Deutschlands Geheimwaffe oder auch Weltmeister des Vertrauens: Politik und Medien kennen viele Metaphern für den Mittelstand.<br />Das neue Mittelstandspanel 2016 untersucht anhand eines neuen Modells, welche Faktoren den German Mittelstand so erfolgreich machen. Kompakt und knapp kommentiert stellt es daneben die zentralen Hemmnisse und wichtigsten politischen Handlungsfelder dar.
Innovationsindikator 2015
Deutschland behauptet sich im internationalen Innovationswettbewerb in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld. Die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungssystems hat sich weiter verbessert, bleibt aber noch immer hinter derjenigen der Spitzengruppe zurück. Mit Blick auf die demografische Entwicklung stellt der Bedarf an hoch qualifiziertem Nachwuchs insbesondere eine große Herausforderung für das Innovationssystem dar. Um einen absoluten Spitzenplatz im Innovationswettbewerb zu erzielen, müssen die Bedingungen für innovatives Unternehmenshandeln in Deutschland verbessert, Bildung und Wissenschaft deutlich gestärkt und das Prinzip des Easy Access für KMU realisiert werden.
Ghana: Partnerschaft für die Wirtschaft
Die Stärkung des ghanaischen Partnerverbands in der wirtschaftspolitischen Interessenvertretung ist erklärtes Ziel des BDI. Der BDI unterhält seit 2009 ein Partnerschaftsprojekt mit dem ghanaischen Industrieverband Association of Ghana Industries (AGI) mit dem Ziel, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Ghana zu verbessern.
Mittelstandspolitische Herausforderungen für 2012/2013
Aus der Mitte kommt die Stärke, denn 98 Prozent aller Industrieunternehmen sind mittelständisch. Sie beschäftigen 52 Prozent aller Industriearbeitnehmer und stehen für 35 Prozent des gesamtindustriellen Umsatzes. Nach Meinung des BDI muss es stets ein Ziel sein, die wirtschaftlichen Erfolge und die Stärke des industriellen Mittelstands zu erhalten und weiter auszubauen.