
Publikationen
Thesaurierungsbegünstigung verbessern
Die Thesaurierungsbegünstigung wurde 2008 eingeführt, um Reinvestitionen bei Personenunternehmen im Vergleich zu Kapitalgesellschaften steuerlich nicht länger zu benachteiligen. Zwar wurden in den letzten Jahren einige gesetzgeberische Fehler beseitigt, es bestehen jedoch weiterhin formale Hürden und Benachteiligungen, die eine Inanspruchnahme für viele Unternehmen unattraktiv machen.
Bürokratie systematisch abbauen
Bürokratie setzt die Wirtschaft am Standort Deutschland unter Druck. Um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen, braucht es nicht nur kurzfristigen Bürokratieabbau, sondern strukturelle Verbesserungen. BDI und BDA schlagen u.a. mehr Eigenverantwortung durch eine vertrauensbasierte Regulierung sowie Instrumente für eine bessere Rechtsetzung vor, um Bürokratie systematisch abzubauen.
Handlungsempfehlungen zur Zukunft des industriellen Mittelstands
Im Herbst 2024 sind industrielle Mittelständler und Familienunternehmen in Deutschland – teilweise existenziell – unter Druck. Mit unterschiedlichen Szenarien zur Zukunft des industriellen Mittelstands in Deutschland 2030 will der BDI sowohl Politik wie auch Unternehmen dazu anregen, trotz aktuell komplexer und unübersichtlicher Zeiten gut begründet zu navigieren. Die Handlungsempfehlungen bauen auf den Zukunftsszenarien für den Mittelstand auf und zeigen Wege auf, das Regulierungsumfeld für den industriellen Mittelstand zu verbessern.
Eckpunkte Bürokratieentlastungsgesetz
Drei Bürokratieentlastungsgesetze hat die Ampelregierung schon verabschiedet, die jüngsten Eckpunkte hat sie bei ihrer Herbst-Klausurtagung vorgelegt. Doch der Vorstoß enttäuscht mit viel Klein-Klein. Die Wirtschaft hatte auf einen großen Wurf mit einer schnellen, breiten Entlastung gehofft. So droht der Standort im internationalen Wettbewerb weiter an Boden zu verlieren. Der BDI macht der Politik 17 Vorschläge, wie sich Regeln und Vorschriften für Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode spürbar vereinfachen lassen.
Halbzeitbilanz der Bundesregierung – was zu tun ist
Der anfängliche Geist der „Fortschrittskoalition“ wurde mit der Realität des Krisenmanagements konfrontiert. Strukturelle Defizite wurden hierbei nochmals klarer: Der bürokratische Aufwand überlastet insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, es mangelt an Vertrauen der Politik gegenüber der Wirtschaft, Energiepreise und Steuerlast sind nicht international wettbewerbsfähig. Der Industriestandort bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wir brauchen in den kommenden zwei Jahren eine klare Agenda für mehr Wachstum und mehr private Investitionen.
Mid-Caps ergänzend zu KMU als Unternehmenskategorie einführen
„Mittelstand“ für gezielte Politik zu definieren, bleibt eine Aufgabe in Berlin und Brüssel. Die EU hat 2005 mit Schwellenwerten kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) definiert. Aus dem Blick geraten dabei viele Unternehmen des industriellen Mittelstands. Daher sollte die Politik zügig auch „Mid-Cap Unternehmen“ ergänzend als Kategorie einführen. Hilfreich wäre, parallel dazu die KMU-Definition zu überprüfen.
Umfrage: Lagebild im industriellen Mittelstand 2023
Knapp 400 mittelständische Unternehmen verschiedener Größen, Regionen und industrieller Branchen geben im Frühsommer 2023 Einblicke in ihre Perspektiven und Bewertungen sowie zu politischen Forderungen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Standort Deutschland bleibt unter Druck.
Bürokratie abbauen – Unternehmen entlasten
Langsame Verfahren, komplexe Regeln, aufwendige Berichtspflichten, noch mehr Beauftragte. Die Bürokratiekosten für Unternehmen wachsen weiter. Gleichzeitig sind Vorgaben immer öfter strafbewehrt, das unternehmerische Risiko steigt. Dabei sollte unternehmerische Aufmerksamkeit gerade in Krisenzeiten auf das Kerngeschäft fokussieren. Entlastung bietet gezielter Bürokratieabbau. Der BDI liefert 50 Vorschläge und Ansatzpunkte.
Verantwortungseigentum weiter denken
Die Berliner Stiftung „Verantwortungseigentum“ hat Anfang 2021 einen Regelungsvorschlag für eine „GmbH mit gebundenem Vermögen“ (GmbH-gebV) entworfen. Diese Idee hat Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden. Ziel ist es, einen rechtlichen Rahmen für Unternehmen mit einem treuhänderischen Unternehmensverständnis zu schaffen. Die GmbH-gebV ist aus Sicht des BDI weder geeignet noch erforderlich für die Zielsetzung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmertums.
Energiekosten im industriellen Mittelstand
Mehr als 400 mittelständische Unternehmen verschiedener Größen, Regionen und industrieller Branchen geben Einblicke in ihre Lage, Planungen, Bewertungen und Forderungen hinsichtlich der dramatisch steigenden Energiekosten am Standort Deutschland.
#WirMachen Mittelstand: Empfehlungen für die 20. WP
Der Mittelstand ist ein Garant für die dynamischen Wettbewerbsvorteile der deutschen Industrie und für die nachhaltige Resilienz der sozialen Marktwirtschaft. Gleichzeitig leiden gerade Mittelstand und Familienunternehmen von allein hausgemachten Belastungen im internationalen Wettbewerb. Für einen zukunftsfähigen Mittelstand braucht Deutschland mehr finanziellen Spielraum für Investitionen in Innovation und Arbeitsplätze, weniger bürokratische Belastungen sowie leistungsfähige Lieferketten und resiliente Wertschöpfungsverbünde.
#WirMachen Zukunft: Kommentierung des Sondierungsergebnisses von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP
Die Verhandlungen über eine Ampelkoalition werden konkreter, nachdem die drei Parteien SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP sich hierzu nach den Sondierungen erklärt haben. Die Prioritäten für zentrale Entscheidungen zugunsten unseres Standorts anzupacken und gleichzeitig Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – das muss das Leitprinzip für die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen sein.
Ländliche Räume stärken
Oft seit Generationen wurzeln viele Mittelständler und Familienunternehmen im ländlichen Raum. Diese Standorttreue wird – etwa durch steigende Kosten, marode Infrastruktur und zähe Genehmigungsverfahren – zunehmend zum Wettbewerbsnachteil. Es gilt, einen spürbar attraktiveren Rahmen zu setzen, der Unternehmen als Arbeitgeber, Ausbilder und Steuerzahler vor Ort hält und neue Investitionen ermutigt. Das hilft auch dabei, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Land und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.<br />Zur Kurzversion „Ländliche Räume stärken“
Bürokratieabbau anpacken
Unnötige Bürokratie hemmt unternehmerisches Handeln sowie zukunftssichernde Investitionen und Innovationen. BDA, BDI, DIHK und ZDH fordern, auf mindestens drei zentralen Handlungsfeldern spürbare Entlastungen zu erzielen. Es gilt, die Standortbedingungen zu verbessern, einen erfolgreichen wirtschaftlichen Wiederhochlauf nach der Corona-Krise zu unterstützen und nicht zuletzt die Klimaziele zu erreichen.
Unnötige Bürokratie abbauen – Besseres Recht setzen
Bürokratie belastet Unternehmen aller Größen im Alltag spürbar. Nicht zuletzt der Mittelstand braucht einen effizienten und einheitlichen Rechtsrahmen. Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken will, sollte unternehmerisches Praxiswissen frühzeitig in den Gesetzgebungsprozess einbeziehen, unnötige Bürokratie abbauen und eine digitale Verwaltung aufbauen.
Der Deutsche Mittelstand
Wer klare Strategien für die Zukunft formulieren will, muss zunächst Wirklichkeit und Fakten nüchtern betrachten. Ein BDI-Faktencheck zeigt anhand vieler Zahlen und Grafiken den besonderen Charakter von Mittelstand und Familienunternehmen sowie deren gesellschaftliche Bedeutung. Er hilft, dieses besondere wirtschaftliche Erfolgsmodell und die unternehmerischen Sorgen um den Standort besser zu verstehen.
Bürokratie abbauen, Neustart unterstützen
Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren bei Beschäftigung, Investitionen und Wohlstand. Der gezielte Abbau kostenintensiver Belastungen leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Wirtschaft wieder hochzufahren, ohne öffentliche Haushalte zu belasten. Der BDI stellt 66 konkrete Ansatzpunkte zur Diskussion, um kurzfristige Problemlagen zu entschärfen und sowohl in der Krise als auch langfristig Erleichterung zu schaffen.
Halbzeitbilanz der Bundesregierung
Seit Ende Oktober 2017 läuft die 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestags. Zur Halbzeit hat der BDI nun Bilanz zur bisherigen Arbeit der Bundesregierung und der Koalitionsfraktionen gezogen. In Fortführung seiner ersten Bewertung des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD vom Februar 2018 hat der BDI den aktuellen Stand der damals beschlossenen Maßnahmen aufgearbeitet. Dabei wurden insgesamt 161 Einzelmaßnahmen entlang vierzehn industriepolitisch relevanter Themenfelder analysiert.
Mehr Mittelstand wagen!
Der BDI/BDA-Mittelstandsausschuss hat Ende März 2019 – genau ein Jahr nach der unerfüllten Ankündigung einer Mittelstandsstrategie durch Bundesminister Peter Altmaier – entschieden, eigene Vorschläge für eine tragfähige Strategie für den Mittelstand zu erarbeiten. Der BDI und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) legen daher 55 Forderungen auf sieben Politikfeldern als Eckpunkte einer Mittelstandsstrategie vor.<br />Zur Kurzversion der Position „Mehr Mittelstand wagen!“
Verantwortlich handeln – Risiko minimieren
Mittelstand und Familienunternehmen prägen den Wirtschaftsstandort Deutschland. Unternehmerisches Tun erfordert Entscheidungen, bei denen Chancen und Risiken abzuwägen sind. Es gilt, Rechtsvorgaben stets einzuhalten und „compliant“ zu handeln. Der BDI-Leitfaden „Verantwortlich handeln – Risiko minimieren“ soll für das Thema sensibilisieren und erste Anhaltspunkte aufzeigen, um rechtliche Risiken im Unternehmen erkennen und verhindern zu können.