
Publikationen
Reformbedarf bei der Thesaurierungsbegünstigung
Die Thesaurierungsbegünstigung soll Personenunternehmen beim Einbehalt ihrer Gewinne für unternehmensinterne Investitionen steuerlich mit Kapitalgesellschaften gleichstellen und damit die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen stärken. Allerdings ist sie, auch nach den Nachbesserungen durch das Wachstumschancengesetz und das Investitionssofortprogramm technisch so fehlerhaft und bürokratisch ausgestaltet, dass sie von nur wenigen Unternehmern in Anspruch genommen wird. Daher sind dringende Nachbesserungen vorzunehmen, um den Verbleib von Gewinnen im Unternehmen zu unterstützen.
Mid-Caps ergänzend zu KMU als Unternehmenskategorie einführen
„Mittelstand“ für gezielte Politik zu definieren, bleibt eine Aufgabe in Berlin und Brüssel. Die EU hat 2005 mit Schwellenwerten kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) definiert. Aus dem Blick geraten dabei viele Unternehmen des industriellen Mittelstands. Daher sollte die Politik zügig auch „Mid-Cap Unternehmen“ ergänzend als Kategorie einführen. Hilfreich wäre, parallel dazu die KMU-Definition zu überprüfen.
Unternehmen entlasten, Wirtschaft stärken
Immer mehr kumulative Regulierung droht, Investitionen zu verzögern, zu verhindern oder ins Ausland zu drängen. Gefragt sind politischer Wille zum Bürokratieabbau und Pragmatismus. Im Koalitionsvertrag hat die Ampel ein viertes Bürokratieentlastungsgesetz angekündigt. Grundlage für einen Referentenentwurf ist eine umfassende Verbändeabfrage des Bundesjustizministeriums Anfang 2023. Der BDI hat sich mit konkreten Entlastungsvorschlägen eingebracht.
Verantwortungseigentum weiter denken
Die Berliner Stiftung „Verantwortungseigentum“ hat Anfang 2021 einen Regelungsvorschlag für eine „GmbH mit gebundenem Vermögen“ (GmbH-gebV) entworfen. Diese Idee hat Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden. Ziel ist es, einen rechtlichen Rahmen für Unternehmen mit einem treuhänderischen Unternehmensverständnis zu schaffen. Die GmbH-gebV ist aus Sicht des BDI weder geeignet noch erforderlich für die Zielsetzung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmertums.
Verantwortlich handeln – Risiko minimieren
Mittelstand und Familienunternehmen prägen den Wirtschaftsstandort Deutschland. Unternehmerisches Tun erfordert Entscheidungen, bei denen Chancen und Risiken abzuwägen sind. Es gilt, Rechtsvorgaben stets einzuhalten und „compliant“ zu handeln. Der BDI-Leitfaden „Verantwortlich handeln – Risiko minimieren“ soll für das Thema sensibilisieren und erste Anhaltspunkte aufzeigen, um rechtliche Risiken im Unternehmen erkennen und verhindern zu können.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2018
Startups und industrieller Mittelstand werden oft als unterschiedliche Welten wahrgenommen. Dabei können beide voneinander profitieren, wenn sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden: Türen zu neuen Prozessen und Produkten können geöffnet, innovative Betriebswege beschritten werden. Die Umfrage unter den größten Familienunternehmen Deutschlands zeigt, dass viele Unternehmen die Chancen einer Kooperation mit Startups erkennen und sich damit für Herausforderungen der Zukunft aufstellen.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland II/2017
Die rund 4.500 größten Familienunternehmen Deutschlands stehen wirtschaftlich gut da: Sie steigerten ihre Umsätze und Beschäftigung in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Betrachtet nach einzelnen Bundesländern, zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Während die Beschäftigung 2015 in Bremen, Saarland und Baden-Württemberg über fünf Prozent gewachsen ist, betrug der Beschäftigungsaufbau in den neuen Bundesländern und Hamburg weniger als ein Prozent.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2017
Weniger als die Hälfte aller großen Familienunternehmen sieht sich bei der Digitalisierung gut aufgestellt. Das größte Hemmnis für mehr Digitalisierung in Familienunternehmen ist fehlendes Know-how der Mitarbeiter. Das zeigt die Befragung der größten Familienunternehmen des BDI und der Deutschen Bank. Das Institut für Mittelstandsforschung IfM Bonn hat dafür zwischen März und Mai 2017 über 300 Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz befragt.
Mittelstandspolitik
Wirtschaftlich hat Deutschland ein Erfolgsmodell, um das uns Viele beneiden:<br />den Mittelstand mit seinen zahlreichen Familienunternehmen.<br />Über 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind Mittelständler.<br />Damit der industrielle Mittelstand auch in Zukunft wichtiger Pfeiler und Jobgarant der deutschen Wirtschaft bleibt, hat der BDI anhand von Faktenchecks und Argumenten konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger abgeleitet.
Die größten deutschen Familienunternehmen in Deutschland 2016
Im Auftrag von BDI und der Deutschen Bank untersuchte das Institut für Mittelstandsforschung die rund 4.700 größten Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Diese wiesen über alle Wirtschaftsbereiche hinweg eine durchweg positive Entwicklung zwischen 2012 und 2015 auf. Insgesamt konnten die größten deutschen Familienunternehmen mehrheitlich ihre Ertragslage verbessern und durch diese ihre Eigenkapitalausstattung weiter ausbauen. Gemessen an ihrem Umsatz zeigten sich die Familienunternehmen besonders leistungsfähig und wiesen zwar eine durchgängig positive, jedoch schwankende Investitionsquote auf – ein Aspekt, bei dem BDI und Deutsche Bank vor allem in den neuen Bundesländern Nachholbedarf sehen.
Schlaglicht Mittelstand: Die Energiewende
Die Energiewende ist für die Zukunft eines erfolgreichen deutschen Mittelstands von großer Bedeutung. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist derzeit das Hauptinstrument zur Umsetzung der Energiewende, hat jedoch zu enormen Belastungen standorttreuer mittelständischer Unternehmen geführt. Der BDI setzt sich daher für wettbewerbsfähige und stabile Rahmenbedingungen sowie eine langfristige Planungssicherheit für mittelständische Unternehmen ein, um Wohlstand, Investitionen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und einen effizienten Klimaschutz weltweit voranzubringen – denn Energie- und Klimapolitik ist Mittelstandspolitik.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland II/2016
Deutschlands große Familienunternehmen profitieren von ihrer Exportstärke. Etwa jeden dritten Euro verdienten sie im vergangenen Jahr durch die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen. Wie bewerten die international aktiven Familienunternehmer die Auswirkungen der teils zunehmenden globalen Unsicherheiten auf ihr eigenes Geschäft? Aufschluss gibt die Studie „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“, die der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn jährlich veröffentlichen. An der Umfrage nahmen rund 380 der 4.500 größten Familienunternehmen in Deutschland teil, die mindestens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2016
Rund ein Viertel der großen deutschen Familienunternehmen hat in den vergangenen drei Jahren ein völlig neues Produkt auf den Markt gebracht. Jedes zweite große Familienunternehmen hat im selben Zeitraum durch Innovationen die eigene Produktpalette erweitert, gut 60 Prozent haben die Produkte und Dienstleistungen verbessert. Das ergibt die Befragung „Die größten Familienunternehmen in Deutschland”, die der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) jährlich veröffentlichen. An der Befragung nahmen rund 380 der 4500 größten Familienunternehmen in Deutschland, mit mindestens 50 Millionen Euro im Jahresumsatz teil.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland - 6/2015
Im Auftrag von BDI und der Deutschen Bank untersuchte das Institut für Mittelstandsforschung die rund 4.500 größten Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Diese konnten zwischen 2012 und 2013 ein solides Umsatz- und Beschäftigungsplus erzielen, verbuchten jedoch einen Rückgang der Renditen. Für 2014 deutete sich im Hinblick auf Umsatz und Beschäftigung eine höhere Wachstumsdynamik sowie ein deutlicher Anstieg aller Rentabilitätskennziffern an. Im Jahr 2015 zeigt das Konjunkturbarometer für die deutsche Wirtschaft nach oben, es bleibt jedoch abzuwarten, welchen Einfluss u.a. die Lage im Euroraum und die insgesamt etwas schwächere Weltkonjunktur auf die Entwicklung der größten Familienunternehmen haben werden.
Faktencheck Mittelstand und Familienunternehmen
Der Mittelstand mit seinen zahlreichen Familienunternehmen stellt in Deutschland ein Erfolgsmodell dar. Der BDI plädiert im Faktencheck Mittelstand und Familienunternehmen u.a. dafür, dass politische Entscheidungen organisatorisch und steuerlich eine reibungslose Unternehmensnachfolge fördern, fordert außerdem verlässliche Anbindungen an die Ballungszentren, moderne Investitions- und Freihandelsabkommen sowie verlässliche Doppelbesteuerungsabkommen und leistungsfähige Zoll- und Exportkontrollverfahren für Handel und Investitionen über Europa hinaus.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland 2015
Die Frühjahrsbefragung 2015 zeigt, dass sich die großen Familienunternehmen in guter bis sehr guter wirtschaftlicher Verfassung befinden. Das Auslandsengagement bleibt weiterhin stark, mit zunehmender Bedeutung der USA als Exportland. Durch das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP erwarten sie zudem klare Vorteile. Außerdem wirkt sich das niedrige Zinsniveau positiv auf Finanzierungsmöglichkeiten aus, jedoch bereiten die Pensionsrückstellungen Anlass zur Sorge.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland 5/2014
Die vom BDI und der Deutschen Bank AG in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Wachstumsdynamik in den Jahren 2012 und 2013 aufgrund der konjunkturellen Entwicklung in Europa deutlich nachgelassen hat. Während die größten Familienunternehmen in den vergangenen Jahren sehr gute Renditen erwirtschafteten, sind die Margen der größten Familienunternehmen seit 2010 jedoch rückläufig. Kontinuierlich gestiegen sind hingegen die Eigenkapitalquoten der untersuchten Familienunternehmen. Für das Jahr 2014 ist davon auszugehen, dass die großen Familienunternehmen ihr wirtschaftliches Fundament weiter ausbauen werden.
Erbschaftsteuer
Die Bundesregierung hat sich für den Fortbestand der Erbschaftsteuer ausgesprochen. Umso mehr kommt der in Kürze erwarteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungsmäßigkeit der Erbschaftsteuer besondere Bedeutung zu. Im Fokus stehen die erbschaftsteuerlichen Verschonungsregelungen für das Betriebsvermögen.
Die größten Familienunternehmen in Deutschland
Die größten Familienunternehmen sind optimistisch in das Jahr 2013 gestartet. Der Anteil der Familienunternehmen, die negative Einflüsse der Eurokrise auf ihre Geschäftstätigkeit spüren, ist zu Beginn des Jahres 2013 gesunken. Sie schätzen außerdem ihre eigene Innovationsfähigkeit im Vergleich zu ausländischen bzw. großen inländischen Unternehmen überwiegend als besser ein. Die hohe Innovationstätigkeit zeigt sich auch in den hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung.