
Publikationen
Wie gelingt der Chips Act 2.0?
Die Überarbeitung des European Chips Acts bietet die Chance, die technologische Souveränität Europas zu stärken und im globalen Wettbewerb aufzuholen. Damit Europa nicht weiter zurückfällt, muss es sich auf seine Stärken berufen und unverzichtbar in der globalen Wertschöpfungskette werden. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, müssen Partnerschaften mit vertrauenswürdigen internationalen Partnern gestärkt werden, um Resilienz zu gewährleisten.
Wirtschaftssicherheit und Resilienz als Fundament einer zukunftsfähigen Industrie
Deutschlands große Abhängigkeiten bei kritischen Rohstoffen stellen in einer geopolitisch geprägten Welt nicht nur wirtschaftliche Risiken für die industrielle Transformationsfähigkeit Deutschlands dar, sondern gefährden Europas strategische Souveränität und unsere nationale Sicherheit. Werden Rohstoffe nicht geliefert, stehen Produktionsbänder still, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Europa werden beeinträchtigt. Eine strategische Rohstoffpolitik fördert Investitionen sowohl in den Aufbau eigener Kapazitäten als auch die Entwicklung von Partnerschaften mit anderen Ländern ebenso wie Innovationen, die den Einsatz kritischer Rohstoffe reduzieren oder substituieren. Angesichts der wachsenden geopolitischen und ökonomischen Risiken ist es unerlässlich, dass Politik und Industrie gemeinsam ein zukunftsfähiges Modell zur Absicherung von Rohstofflieferketten entwickeln. Mit unserem Papier macht das Bündnis Zukunft der Industrie konkrete Vorschläge.
Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
Resilienz im neuen geopolitischen Umfeld
Seit 2022 liefert diese Studienreihe ein kontinuierliches Stimmungsbild zur Lage der internationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten – und vor allem zu den strategischen Antworten der Industrie auf immer neue Schocks. Die neuesten Studienergebnisse bleiben nicht bei der Problemdiagnose stehen. Sie liefern klare Handlungsmuster: von der Diversifizierung von Standorten über den Ausbau geopolitischer Frühwarnsysteme bis hin zur strategischen Verzahnung von CFO- und CPO-Agenden – die Zukunft gehört den Unternehmen, die frühzeitig, integriert und resilient handeln.
Gemeinsame Erklärung zur Resilienzstudie IGM und BDI
Vorstellung der Studie "Industrielle Resilienz und strategische Souveränität Deutschlands" durch Prognos AG im Auftrag des Netzwerks Zukunft der Industrie e.V.
Industrielle Resilienz und strategische Souveränität Deutschlands
Studie des Netzwerks Zukunft der Industrie identifiziert Risiken bei Rohstoffen, in der Fertigung und im Handel.
Die digitalen Netze der Zukunft schaffen
Der Ausbau digitaler Infrastrukturen ist von höchster Relevanz. Um langfristig Leistungsfähigkeit und Resilienz digitaler Infrastrukturen zu gewährleisten und damit Telekommunikationsnetzbetreiber ihre digitale Infrastruktur effizient betreiben und ausbauen können, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz. Es müssen die Resilienz erhöht, der Netzausbau vorangetrieben, der Rechtsrahmen zukunftsfähig aufgestellt und Innovationen gefördert werden.
Wege aus der Abhängigkeit: Wie Deutschland die Rohstoffe für eine zukunftsfähige Wirtschaft sichert
Die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im 21. Jahrhundert hängt entscheidend davon ab, die doppelte Herausforderung von Dekarbonisierung und Digitalisierung zu meistern. Eine sichere und stabile Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist deshalb unverzichtbar. Doch Deutschland ist bei kritischen Rohstoffen einseitig von Importen abhängig. Die neue Studie von Roland Berger und BDI zeigt Wege aus der Abhängigkeit.