
Publikationen
Kurzposition Medizinregistergesetz
Mit dem geplanten Medizinregistergesetz (MedRG) kann Deutschland einen entscheidenden Schritt hin zu einer modernen, leistungsfähigen Registerlandschaft gehen. Gut strukturierte, interoperable Register sind ein zentrales Fundament eines lernenden Gesundheitssystems – für bessere Versorgung, schnellere Forschung und mehr Innovationskraft. Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) unterstützt dieses Ziel ausdrücklich und zeigt in ihrer Position auf, wie eine neue Registerlandschaft so ausgestaltet werden kann, dass sie den Anforderungen einer modernen Datenökonomie entspricht und zugleich den Anschluss an den European Health Data Space (EHDS) sicherstellt. Entscheidend ist, dass Registerdaten effizient und transparent genutzt werden können – als strategischer Standortfaktor im globalen Wettbewerb.
Effizienz durch Innovation: Neue Wege im Gesundheitssystem
Effizienz durch Innovation – Neue Wege im Gesundheitssystem<br />Der BDI sieht in der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) einen zentralen Hebel, um die Finanzierung des Gesundheitssystems langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken. Vor diesem Hintergrund hat der BDI das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos mit einer Analyse beauftragt, die zeigt: Innovationen aus der iGW können schon heute Effizienzpotenziale von über 20 Milliarden Euro pro Jahr erschließen. Die BDI-Position „Effizienz durch Innovation“ formuliert darauf aufbauend konkrete Vorschläge, wie Politik und Wirtschaft diese Potenziale nutzen und das Gesundheitssystem zukunftsfest aufstellen können.
Effizienzpotenziale von Innovationen für das Gesundheitswesen
Das deutsche Gesundheitssystem steht unter steigendem Finanzierungsdruck. Eine vom BDI beauftragte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt, welchen Beitrag Innovationen der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) zu einer nachhaltigen Finanzierung leisten können. Durch medizinische, technologische und digitale Lösungen lassen sich Effizienzpotenziale von mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr realisieren. Diese Entlastungen würden nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung stärken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
BDI-Gremienstruktur
Der BDI ist so vielfältig wie auch die deutsche Industrie. Und doch spricht er mit einer Stimme! Die gemeinsame Meinungsbildung des Verbandes findet in einer Vielzahl von Gremien statt. Die Gremien-Broschüre bietet einen Überblick, welche Ausschüsse und Arbeitskreise für die Positionierung des BDI verantwortlich sind und welche Themen dort ganz konkret bearbeitet werden.
Datenschutzhürden in der industriellen Gesundheitswirtschaft
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) ist ein zentraler Innovationstreiber und systemrelevant für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung. Ihre Leistungsfähigkeit basiert maßgeblich auf der intelligenten Nutzung medizinischer Daten. Doch eine uneinheitliche Auslegung datenschutzrechtlicher Vorgaben erschwert die Durchführung von Forschungsprojekten, bremst medizinische Innovationen aus und gefährdet Deutschlands Anschlussfähigkeit im europäischen Gesundheitsdatenraum. Es braucht einen innovationsfreundlichen und rechtssicheren Datenschutzrahmen.
Die deutsche Gesundheitswirtschaft im Kontext der europäischen Politik
Nach den Europawahlen und dem Amtsantritt der neuen Kommission ist die Neuausrichtung der europäischen Politik in vollem Gange. Der Gesundheitssektor ist für einen innovativen und resilienten Standort von besonderem Interesse. Das vorliegende Positionspapier beleuchtet die Auswirkungen der jüngsten EU-Regularien auf die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) und formuliert Empfehlungen für eine ausgewogene und innovationsfreundliche Umsetzung.
BTW25: Ein starker Innovationsstandort
Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.
Industrielle Gesundheitswirtschaft als Zukunftsindustrie verankern
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) gilt trotz schwacher deutscher Wachstumsprognosen als widerstandsfähig und wachstumsstark. Die BDI-Transformationspfade-Studie bestätigt die guten Perspektiven in Deutschland, und jüngste Investitionen zeigen das Potenzial des Standorts. Exzellente Forschung, Infrastruktur und Fachkräfteausbildung sind zentrale Stärken. Um diese zu sichern und auszubauen, ist eine wirtschaftspolitische Betrachtung der iGW notwendig. Die Branche ist herausgefordert durch steigende Regulierung, komplizierte Förderstrukturen, langsame Digitalisierung, fehlende Technologieoffenheit und Fachkräftemangel.
Referentenentwurf für ein Medizinforschungsgesetz
Der BDI begrüßt ausdrücklich das überfällige Ziel des Medizinforschungsgesetzes (MFG), die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Zulassung und Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten zu verbessern. Auch wenn der Referentenentwurf MFG gezielt Hürden angeht, die den Forschungs- und Studienstandort bremsen, reichen die geplanten Maßnahmen aus Sicht des BDI nicht aus, um den Gesundheitswirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfest aufzustellen.
European Health Data Space (EHDS)
Der European Health Data Space (EHDS) hat das Potenzial, europaweite Standards für die Nutzung von Gesundheitsdaten zu etablieren und somit die Effizienz der Versorgung in Europa und die Innovationskraft unseres Standortes nachhaltig zu stärken. Die BDI fasst die Forderungen der Industrie hinsichtlich der notwendigen Rahmenbedingungen des europäischen Gesundheitsdatenraums zusammen.
Wachstumspotenziale in der industriellen Gesundheitswirtschaft
Der BDI sieht in der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) großes Wachstumspotenzial für den Gesundheitswirtschaftsstandort Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat er eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Wirtschafts- und Forschungsinstitute IGES (Initial Graphics Exchange Specification) und WifOR Standortfaktoren für die iGW analysieren.
Kernforderungen zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz und Digital-Gesetz
Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) und das Digital-Gesetz (Digi-G) bieten die Chance, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben, den Forschungsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten und den Rückstand der datenbasierten Gesundheitsforschung und -versorgung gegenüber anderen Ländern aufzuholen. Die BDI-Position fasst die Forderungen der Industrie zur Beschleunigung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen zusammen.
Gesetz zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten
Der Referentenentwurf zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz enthält positive Ansätze, um den Forschungsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten und den Rückstand der datenbasierten Gesundheitsforschung aufzuholen. Die Öffnung des Forschungsdatenzentrums (FDZ) für die forschende Industrie ist ein längst überfälliger Schritt. Positiv ist auch die Umstellung der Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) auf eine Widerspruchsmöglichkeit („Opt-out“). Jedoch gehen die geplanten gesetzlichen Maßnahmen nicht weit genug. Bürokratische Hürden, fragmentierte Datensätze sowie eine heterogene Auslegung europäischer Datenschutz-Vorgaben werden die industrielle Gesundheitswirtschaft auch zukünftig vor Herausforderungen stellen.
Referentenentwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens
Mit dem Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digi-G) soll die digitale Transformation für das Gesundheitswesens nutzbar gemacht und eine qualitativ hochwertige und patientenzentrierte gesundheitliche Versorgung gewährleistet werden. Jedoch bleibt der vorliegende Referentenentwurf weit hinter den Erwartungen nach der Vorstellung der Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) im März 2023 zurück.
Deutschland als Innovations-, Biotechnologie- und Pharmastandort stärken
Ein Important Project of Common European Interest (IPCEI) Health ist 2022 angelaufen und bietet der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) die Möglichkeit einer besonderen Förderung für hochinnovative Ansätze, die kurz vor Marktreife sind, aber von Hemmnissen im Gesundheitsmarkt blockiert werden. Deutschlands Beteiligung am IPCEI Health steht jedoch auf sehr wackeligen Beinen. Der BDI plädiert daher für eine koordinierte Anstrengung von Politik und Wirtschaft, damit das IPCEI Health auch im deutschen Gesundheitssektor seine positive Wirkung entfalten kann.
Industriepolitik Dossier 04/2023
Der BDI rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um ein Prozent. Der Auftragsvorlauf in der Industrie reicht noch weit bis in die zweite Jahreshälfte. Gleichzeitig lösen sich die Lieferengpässe langsam auf. Im Verarbeitenden Gewerbe der Europäischen Union war eine sehr heterogene Entwicklung zu beobachten. Während Pharmageschäft und Elektroindustrie gut laufen, fahren energieintensive Branchen ihre Kapazitäten runter.
Industriepolitik Dossier 11/20122
Der BDI rechnet im Jahr 2022 mit einem Anstieg des Welthandels um vier Prozent. Die Warenexporte aus den Schwellenländern dürften dabei deutlich stärker steigen als die aus den entwickelten Volkswirtschaften. Dem noch immer hohen Auftragsbestand ist es zu verdanken, dass im laufenden Jahr die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe nicht sinkt. In der Europäischen Union setzt die Industrie mit einem Plus von zwei Prozent ihren Wachstumskurs im dritten Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie fort.
Gesetz zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen
Anfang Juli 2022 hat des Bundesgesundheitsministerium den Gesetzesentwurf zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-FinStG) veröffentlicht. Der Entwurf setzt leider nicht an den strukturellen Problemen der Gesetzlichen Krankenversicherungen an, sondern belastet einseitig v. a. Beitragszahlende und die Unternehmen der industriellen Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Wohl wissend, welch tragende Säule die Gesundheitsindustrie für den Standort Deutschland ist, sieht der Gesetzentwurf tiefgreifende Einschnitte in der Gesundheitsindustrie vor. Einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung „Made in Germany“ steht, sollen Investitionen in Milliardenhöhe entzogen werden.
Lessons Learned aus der Corona-Krise
Der BDI, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks haben einen Zehn-Punkte-Plan mit konkreten Handlungsempfehlungen und Vorschlägen für ein zukünftiges Krisenmanagement entwickelt.