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Effizienz durch Innovation: Neue Wege im Gesundheitssystem
Effizienz durch Innovation – Neue Wege im Gesundheitssystem<br />Der BDI sieht in der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) einen zentralen Hebel, um die Finanzierung des Gesundheitssystems langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken. Vor diesem Hintergrund hat der BDI das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos mit einer Analyse beauftragt, die zeigt: Innovationen aus der iGW können schon heute Effizienzpotenziale von über 20 Milliarden Euro pro Jahr erschließen. Die BDI-Position „Effizienz durch Innovation“ formuliert darauf aufbauend konkrete Vorschläge, wie Politik und Wirtschaft diese Potenziale nutzen und das Gesundheitssystem zukunftsfest aufstellen können.
Effizienzpotenziale von Innovationen für das Gesundheitswesen
Das deutsche Gesundheitssystem steht unter steigendem Finanzierungsdruck. Eine vom BDI beauftragte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt, welchen Beitrag Innovationen der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) zu einer nachhaltigen Finanzierung leisten können. Durch medizinische, technologische und digitale Lösungen lassen sich Effizienzpotenziale von mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr realisieren. Diese Entlastungen würden nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung stärken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Die deutsche Gesundheitswirtschaft im Kontext der europäischen Politik
Nach den Europawahlen und dem Amtsantritt der neuen Kommission ist die Neuausrichtung der europäischen Politik in vollem Gange. Der Gesundheitssektor ist für einen innovativen und resilienten Standort von besonderem Interesse. Das vorliegende Positionspapier beleuchtet die Auswirkungen der jüngsten EU-Regularien auf die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) und formuliert Empfehlungen für eine ausgewogene und innovationsfreundliche Umsetzung.
BTW25: Ein starker Innovationsstandort
Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.
Industrielle Gesundheitswirtschaft als Zukunftsindustrie verankern
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) gilt trotz schwacher deutscher Wachstumsprognosen als widerstandsfähig und wachstumsstark. Die BDI-Transformationspfade-Studie bestätigt die guten Perspektiven in Deutschland, und jüngste Investitionen zeigen das Potenzial des Standorts. Exzellente Forschung, Infrastruktur und Fachkräfteausbildung sind zentrale Stärken. Um diese zu sichern und auszubauen, ist eine wirtschaftspolitische Betrachtung der iGW notwendig. Die Branche ist herausgefordert durch steigende Regulierung, komplizierte Förderstrukturen, langsame Digitalisierung, fehlende Technologieoffenheit und Fachkräftemangel.
European Health Data Space (EHDS)
Der European Health Data Space (EHDS) hat das Potenzial, europaweite Standards für die Nutzung von Gesundheitsdaten zu etablieren und somit die Effizienz der Versorgung in Europa und die Innovationskraft unseres Standortes nachhaltig zu stärken. Die BDI fasst die Forderungen der Industrie hinsichtlich der notwendigen Rahmenbedingungen des europäischen Gesundheitsdatenraums zusammen.
Gesetz zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten
Der Referentenentwurf zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz enthält positive Ansätze, um den Forschungsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten und den Rückstand der datenbasierten Gesundheitsforschung aufzuholen. Die Öffnung des Forschungsdatenzentrums (FDZ) für die forschende Industrie ist ein längst überfälliger Schritt. Positiv ist auch die Umstellung der Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) auf eine Widerspruchsmöglichkeit („Opt-out“). Jedoch gehen die geplanten gesetzlichen Maßnahmen nicht weit genug. Bürokratische Hürden, fragmentierte Datensätze sowie eine heterogene Auslegung europäischer Datenschutz-Vorgaben werden die industrielle Gesundheitswirtschaft auch zukünftig vor Herausforderungen stellen.
Referentenentwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens
Mit dem Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digi-G) soll die digitale Transformation für das Gesundheitswesens nutzbar gemacht und eine qualitativ hochwertige und patientenzentrierte gesundheitliche Versorgung gewährleistet werden. Jedoch bleibt der vorliegende Referentenentwurf weit hinter den Erwartungen nach der Vorstellung der Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) im März 2023 zurück.
Deutschland als Innovations-, Biotechnologie- und Pharmastandort stärken
Ein Important Project of Common European Interest (IPCEI) Health ist 2022 angelaufen und bietet der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) die Möglichkeit einer besonderen Förderung für hochinnovative Ansätze, die kurz vor Marktreife sind, aber von Hemmnissen im Gesundheitsmarkt blockiert werden. Deutschlands Beteiligung am IPCEI Health steht jedoch auf sehr wackeligen Beinen. Der BDI plädiert daher für eine koordinierte Anstrengung von Politik und Wirtschaft, damit das IPCEI Health auch im deutschen Gesundheitssektor seine positive Wirkung entfalten kann.
Lessons Learned aus der Corona-Krise
Der BDI, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks haben einen Zehn-Punkte-Plan mit konkreten Handlungsempfehlungen und Vorschlägen für ein zukünftiges Krisenmanagement entwickelt.
#WirMachen Gesundheit: Empfehlungen für die 20. WP
Das Thema Gesundheit steht im absoluten Mittelpunkt unseres politischen und wirtschaftlichen Handelns, gerade m Zuge der Covid-19 Pandemie. „Made in Germany“ gilt in vielen Bereichen der Branche als verlässliches Gütesiegel. Um etwaige Herausforderungen der industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) weiterhin zu bewältigen, muss die Versorgungsqualität durch Forschung, Innovation und Digitalisierung auch zukünftig global erhalten und verbessert werden.
Wahlprogramm-Check zur Bundestagswahl 2021
Zur Bundestagswahl 2021 analysiert der BDI die Wahlprogramme der vier Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und bewertet diese anhand der Kernforderungen der deutschen Industrie in zehn zentralen Themenfeldern. Für einen erfolgreichen Weg in eine klimaneutrale Zukunft der deutschen Wirtschaft braucht es internationale Lösungsansätze, marktwirtschaftlich wirkende Anreizsysteme, weitreichende Strukturreformen und massive Investitionen [Überarbeitete Version].
Bewertung von Gesundheitstechnologien in der EU
Bewertungen von Gesundheitstechnologien gibt es bereits seit einigen Jahren in mehreren EU-Mitgliedstaaten. Mithilfe dieser Verfahren soll der Nutzen neuer Gesundheitstechnologien (Arzneimittel, Medizinprodukte, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation von Krankheiten) im Vergleich zu den bereits bestehenden Technologien bemessen werden. Im Idealfall verhindert ein EU-HTA, dass jedes Land innerhalb der EU unterschiedliche Daten- und Evidenzanforderungen an Anbieter von Gesundheitslösungen stellt. So kann ein schnellerer und einfacherer Zugang zu Innovation in der medizinischen Versorgung erreicht werden.
CEO-Befragung zu Corona-Testangeboten
Mit seinem Appell leistet die deutsche Wirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Ausweitung der Testaktivitäten in der aktuellen schwierigen Pandemiephase. Die Aktionen und Ergebnisse sind in der Studie dargestellt. Sie zeigen die wirkungsvolle Unterstützung der deutschen Wirtschaft und belegen, dass mit unserem freiwilligen Engagement – zusammen mit den weiteren, staatlichen Testaktivitäten – eine breite Infektionserfassung möglich ist und die Eindämmung der Corona-Pandemie wirkungsvoll unterstützt werden kann.
Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen der industriellen Gesundheitswirtschaft
Im Auftrag des BDI untersuchte das unabhängige Wirtschaftsforschungsinstitut (WifOR) die volkswirtschaftlichen Effekte der F&E-Aktivitäten der deutschen industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW). Der positive und nachhaltige Einfluss der iGW auf die Gesamtwirtschaft und die Gesellschaft identifiziert sie als eine der Leitbranchen in Deutschland: ihr Bruttowertschöpfungsbeitrag belief sich im Jahr 2019 auf 81,2 Milliarden Euro und rund eine Million Beschäftigte.
Kooperation zwischen China, der EU und Deutschland zum Thema Gesundheit
Industrielle Gesundheitswirtschaft in Deutschland und Europa
Die industrielle Gesundheitswirtschaft ist für den Standort Deutschland seit vielen Jahren eine Schlüsselindustrie. „Made in Germany“ für Diagnostika, Medizinprodukte, Arzneimittel, Biotechnologie und Informations- und Kommunikationstechnik gilt weltweit als Gütesiegel. Diese Kurzdarstellung einer branchenübergreifenden Gesamtstrategie für die industrielle Gesundheitswirtschaft fokussiert auf die Bereiche Standort Europa, Versorgungssicherheit, Forschung, Innovationen, Investitionen, Digitalisierung und Daten.
Zolleliminierung für pharmazeutische und medizinische Produkte
Empfehlungen für eine starke industrielle Gesundheitswirtschaft in Europa
Entwicklung des Gesundheitsnutzens
Wir leben länger, wir erkranken später und wir gewinnen kontinuierlich gesunde Lebensjahre hinzu. Das zeigt eine gemeinsame Studie des IGES Instituts, der Universität Bielefeld sowie des Forschungsinstituts WifOR im Auftrag des BDI. Um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen, muss die Qualität der Gesundheitsversorgung auch zukünftig erhalten und verbessert werden. Dazu kann die industrielle Gesundheitswirtschaft einen wichtigen Beitrag leisten.