
Publikationen
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
Zusammenarbeit für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft
Deutschland und Kanada sind nicht nur wichtige Wirtschafts-, sondern auch zentrale Wertepartner. Gerade in Zeiten geopolitischer und geoökonomischer Unwägbarkeiten sollte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der Europäischen Union und Kanada weiter vertieft und ausgebaut werden. Eine engere transatlantische Zusammenarbeit auf allen Ebenen, beispielsweise bei Rohstoffen, Energie und Klima, Digitalisierung und im Bereich der Gesundheit, können nicht nur die Krisenresilienz auf beiden Seiten des Atlantiks erhöhen, sondern auch zu weiteren Wachstumschancen führen.
BTW25: Strategisch souverän werden
Strategische Souveränität im europäischen Verbund ist für Deutschland in der Zeitenwende von entscheidender Bedeutung. Sie sichert dem Land in Zeiten großer geopolitischer und wirtschaftlicher Veränderungen Handlungsfähigkeit. Angesichts des russischen Angriffkriegs gegen die Ukraine, dem wachsenden Einfluss autoritärer Staaten und technologischer Umbrüche muss Deutschland mehr für seine Souveränität tun.
17 Vorschläge für konsequenten Bürokratieabbau
Neben hohen Kosten für Energie und Arbeit ist wachsende Bürokratie inklusive unverändert aufwändiger Planungs- und Genehmigungsverfahren eine der großen Herausforderungen für Unternehmen am Standort. Bürokratieabbau bedeutet Wachstumschancen zum Nulltarif – ohne Kosten für den Haushalt. Vor diesem Hintergrund schlägt der BDI 17 Projekte zur Entbürokratisierung vor, die noch in dieser Legislaturperiode mit Hochdruck anzugehen sind.
Referentenentwurf für ein Medizinforschungsgesetz
Der BDI begrüßt ausdrücklich das überfällige Ziel des Medizinforschungsgesetzes (MFG), die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Zulassung und Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten zu verbessern. Auch wenn der Referentenentwurf MFG gezielt Hürden angeht, die den Forschungs- und Studienstandort bremsen, reichen die geplanten Maßnahmen aus Sicht des BDI nicht aus, um den Gesundheitswirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfest aufzustellen.
Wachstumspotenziale in der industriellen Gesundheitswirtschaft
Der BDI sieht in der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) großes Wachstumspotenzial für den Gesundheitswirtschaftsstandort Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat er eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Wirtschafts- und Forschungsinstitute IGES (Initial Graphics Exchange Specification) und WifOR Standortfaktoren für die iGW analysieren.
Europas Herausforderungen meistern – mit einer wettbewerbsfähigen Industrie
Wir wollen Europa wieder zu einem Kontinent der Möglichkeiten und des Wachstums machen. Dafür kommt es in den nächsten fünf Jahren vor allem auf drei Dinge an: Wir Europäer müssen unsere Rolle in der neuen globalen Weltordnung sichern, unsere Werte verteidigen und uns im globalen Standortwettbewerb behaupten. Diese Herausforderungen meistern wir nur mit einer politischen Agenda, die auf unsere wirtschaftliche Stärke setzt - als notwendige Voraussetzung für Resilienz, Sicherheit, Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz. Unsere Prioritäten für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Europa.
Kernforderungen zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz und Digital-Gesetz
Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) und das Digital-Gesetz (Digi-G) bieten die Chance, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben, den Forschungsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten und den Rückstand der datenbasierten Gesundheitsforschung und -versorgung gegenüber anderen Ländern aufzuholen. Die BDI-Position fasst die Forderungen der Industrie zur Beschleunigung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen zusammen.
BMBF-Entwurf der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation
Mit der "Zukunftsstrategie Forschung und Innovation" will die Bundesregierung die Innovationskraft Deutschlands stärken und die technologische Souveränität Europas sichern. Der BDI begrüßt die frühzeitige Einbindung der Stakeholder in die Entstehung und Ausgestaltung der Zukunftsstrategie. Auch verfolgt die Strategie einen weitgehend technologieoffenen Ansatz mit einer Vielzahl richtiger Ziele. Die Industrie muss eng eingebunden werden.
Lessons Learned aus der Corona-Krise
Der BDI, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks haben einen Zehn-Punkte-Plan mit konkreten Handlungsempfehlungen und Vorschlägen für ein zukünftiges Krisenmanagement entwickelt.
COVID-19: Plädoyer für eine Impfpflicht
Mit dem Auslaufen weitreichender Corona-Beschränkungen zum 19. März 2022 stehen wir vor einer neuen Phase der Pandemie. Für diese erwartet die Industrie von Bund und Ländern nicht nur einen klaren bundeseinheitlichen Fahrplan, sondern auch Richtungsentscheidungen für den weiteren Umgang mit dem Corona-Virus. Dazu gehört die Einführung einer Impfpflicht in Deutschland.
Konferenz zur Zukunft Europas
Im 21. Jahrhundert stellt uns die Globalisierung vor immer neue politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen. Die deutsche Industrie unterstützt das Ziel der Konferenz zur Zukunft Europas, die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union (EU) zu stärken und sie zukunftsfähig zu machen. Er stellt die Kernforderungen für die Bereiche vor, in denen die Konferenz Impulse für die Weiterentwicklung der Europäischen Union geben sollen.
Leben mit der Corona-Pandemie
Der BDI zeigt in fünf Forderungen an die Regierungen von Bund und Ländern entscheidende Stellhebel, wie ein Weg durch und aus der Pandemie für Wirtschaft und Gesellschaft beschritten werden kann. Von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist die Beibehaltung des gefundenen Standards für einen reibungslosen Güter- und Warenverkehrs. Vordringliches Ziel muss neben der Öffnung der Wirtschaft und Gesellschaft in epidemiologisch verantwortbarem Rahmen die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit politischer Entscheidungen sein.
Bewertung von Gesundheitstechnologien in der EU
Bewertungen von Gesundheitstechnologien gibt es bereits seit einigen Jahren in mehreren EU-Mitgliedstaaten. Mithilfe dieser Verfahren soll der Nutzen neuer Gesundheitstechnologien (Arzneimittel, Medizinprodukte, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation von Krankheiten) im Vergleich zu den bereits bestehenden Technologien bemessen werden. Im Idealfall verhindert ein EU-HTA, dass jedes Land innerhalb der EU unterschiedliche Daten- und Evidenzanforderungen an Anbieter von Gesundheitslösungen stellt. So kann ein schnellerer und einfacherer Zugang zu Innovation in der medizinischen Versorgung erreicht werden.
CEO-Befragung zu Corona-Testangeboten
Mit seinem Appell leistet die deutsche Wirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Ausweitung der Testaktivitäten in der aktuellen schwierigen Pandemiephase. Die Aktionen und Ergebnisse sind in der Studie dargestellt. Sie zeigen die wirkungsvolle Unterstützung der deutschen Wirtschaft und belegen, dass mit unserem freiwilligen Engagement – zusammen mit den weiteren, staatlichen Testaktivitäten – eine breite Infektionserfassung möglich ist und die Eindämmung der Corona-Pandemie wirkungsvoll unterstützt werden kann.
E-Government: Eine starke digitale Verwaltung für eine noch stärkere Wirtschaft
Die Digitale Verwaltung, oder auch E-Government, wird vielfach mit Blick auf das Verhältnis von Staat und Bürgern diskutiert, doch sie ist deutlich mehr. E-Government ist die unverzichtbare Voraussetzung für jeden wettbewerbsfähigen modernen Standort. Mit diesem 8-Punkte-Plan zeigt der BDI einen klaren Pfad für eine dringend nötige, agilere und zukunftsorientiertere digitale Verwaltung auf. Mit konkreten Anliegen und Forderungen rücken Unternehmen als zentrale Nutzerinnen von Verwaltungsleistungen wieder in den Fokus der Debatte.
Arzneimittelstrategie für Europa
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) begrüßt die Initiative der EU-Kommission zur Stärkung der pharmazeutischen Industrie als eine der europäischen Leitbranchen. Allerdings muss der Fokus der EU-Kommission auf die gesamte Branche der industriellen Gesundheitswirtschaft ausgeweitet und eine Strategie für die industrielle Gesundheitswirtschaft entwickelt werden.
Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit – Für eine schadstofffreie Umwelt
Die EU-Kommission hat im Rahmen des „Green Deal“ eine Nachhaltigkeitsstrategie für Chemikalien vorgelegt. Die Chemikalienstrategie stellt eine zentrale Säule des „Null-Schadstoff-Ziels“ der EU-Kommission dar und fasst die langfristige Vision für die EU-Chemikalienpolitik zusammen. Die in der Strategie vorgeschlagenen Maßnahmen sind äußerst ambitioniert und ihre Umsetzung wäre mit weitreichenden Folgen für die europäische Industrie verbunden.
Kurzfassung: Wie Daten die Gesundheitsversorgung verbessern können
Real World Data sind Gesundheitsdaten, die in der klinischen Routine bzw. im Alltag erhoben werden oder wurden. Sie sind die zentrale Grundlage, um die Chancen der digitalen Transformation in der Medizin für eine bessere Gesundheitsversorgung zu nutzen.
