
Publikationen
Zusammenarbeit für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft
Deutschland und Kanada sind nicht nur wichtige Wirtschafts-, sondern auch zentrale Wertepartner. Gerade in Zeiten geopolitischer und geoökonomischer Unwägbarkeiten sollte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der Europäischen Union und Kanada weiter vertieft und ausgebaut werden. Eine engere transatlantische Zusammenarbeit auf allen Ebenen, beispielsweise bei Rohstoffen, Energie und Klima, Digitalisierung und im Bereich der Gesundheit, können nicht nur die Krisenresilienz auf beiden Seiten des Atlantiks erhöhen, sondern auch zu weiteren Wachstumschancen führen.
Quartalsbericht Deutschland III/2023: Verzögerte Erholung
Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Die Wachstumsimpulse aus dem Außenhandel sind deutlich schwächer geworden. Die preisbereinigten Exporte dürften in diesem Jahr um 0,5 Prozent zurückgehen. Auch der Private Konsum bremst das Wachstum aus.
Quartalsbericht Deutschland II/2023: Konjunkturelle Erholung verzögert sich
Die deutsche Wirtschaft kommt nur langsam aus der Winterdepression. Die reale Wirtschaftsleistung wird im laufenden Jahr stagnieren. Die Konjunktur in Deutschland kommt nur langsam in Schwung. Der Private Konsum wird zur Achillesferse der Konjunktur in Deutschland. Hohe Inflation und sinkende Reallöhne belasten die Verbraucherinnen und Verbraucher.
Globaler Wachstumsausblick 06/2023: Weltwirtschaft auf der Durststrecke
Die weltwirtschaftliche Produktion dürfte in diesem Jahr um 2,7 Prozent wachsen. Dies wäre gut ein Prozentpunkt unter dem Trend. Industrieproduktion und Welthandel starten sehr schwach ins Jahr: Wir rechnen mit einem moderaten Wachstum des Welthandels von gut zwei Prozent und einer Schwächephase der Industrieproduktion in den Industrieländern und in China.
Sanktionsdurchsetzung des EU-Russlandembargos
Russlands Angriff auf die Ukraine ist ein dreister Verstoß gegen das Völkerrecht und darf nicht hingenommen werden. Wir unterstützen daher die Sanktionen. Leider stößt deren unternehmensbasierte Durchsetzung an Grenzen, weil viele Staaten Russland nicht sanktionieren. Die deutsche Industrie fordert daher gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss eine schwarze Liste, um die russische Beschaffung sanktionierter europäischer Güter aus dem Nicht-EU-Ausland zu unterbinden.
Quartalsbericht Deutschland I/2023: Wirtschaft im Jahr 2022 um 1,8 Prozent gewachsen
Die Wirtschaftsleistung ist zum Jahresende 2022 gesunken. Eine milde Rezession ist im Winterhalbjahr wahrscheinlich. Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende 2022 etwas niedriger als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte sind weiterhin schwach. Trotz steigender Beschäftigung entstanden erhebliche Kaufkraftverluste durch Inflation.
Neues Momentum für die Globalisierung
Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg hängt in hohem Maße vom Außenhandel ab. Die aktuellen geoökonomischen und geopolitischen Ereignisse erfordern von der Politik international konkurrenzfähige Anreize für aus- und inländische Direktinvestitionen. Zudem ist eine sowohl nationale als auch globale Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen übergreifende Strategie notwendig.
Quartalsbericht Deutschland IV/2022: Konsum und Ausrüstungsinvestitionen stützen Sommerkonjunktur
Die deutsche Wirtschaft blieb im dritten Quartal trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, des Kriegs in der Ukraine und steigender Inflationsraten auf Wachstumskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent. Damit war es erstmals größer als vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Für das gesamte Jahr 2022 erwartet der BDI ein preisbereinigtes BIP-Wachstum von 1,6 Prozent.
Quartalsbericht Deutschland III/2022: Konjunkturelle Erholung gerät ins Stocken
Die Industrie dürfte in den nächsten Monaten eine schwere Rezession durchlaufen, mit Ausstrahleffekten auf die gesamte Wirtschaft. Zudem gerät die konjunkturelle Erholung ins Stocken. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges werden immer mehr spürbar. Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2022 nur noch mit einem preisbereinigten BIP-Anstieg um knapp ein Prozent.
U.S.-EU Trade and Technology Council: Signal für einen transatlantischen Schulterschluss
Mitte Mai 2022 fand das zweite Treffen des Handels- und Technologierates (U.S.-EU Trade and Technology Council, TTC) in Frankreich statt. Der TTC sendet das dringend benötigte starke Signal für einen transatlantischen Schulterschluss. Politischen Bekenntnissen müssen nun konkrete Taten folgen und die Arbeitsprogramme der zehn Arbeitsgruppen müssen mit Leben gefüllt werden.
Quartalsbericht Deutschland II/2022: Krieg und Pandemie bremsen Wachstum aus
Aufgrund der russischen Invasion verzögert sich die Erholung von den Pandemie-Folgen. Zum Jahresbeginn war der BDI von 3,5 Prozent BIP-Plus ausgegangen. Die Rückkehr zum Vorkrisenniveau ist frühestens zum Jahresende zu erwarten. Die reale Wirtschaftsleistung wird im laufenden Jahr nur um rund 1,5 Prozent steigen. Der Außenhandel wird zur Wachstumsbremse: Der BDI rechnet mit einem Anstieg der Exporte von Waren und Dienstleistungen um 2,5 Prozent. Die Importe werden mit 4,5 Prozent stärker steigen. Grund sind hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie anziehende Auslandsreisen.
Die Partnerschaft mit der Schweiz neu gestalten
Viele Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz pflegen langjährige intensive Wirtschaftsbeziehungen. Die deutsche Wirtschaft bedauert daher den Abbruch der Verhandlungen mit der Schweiz zum Institutionellen Rahmenabkommen. Es sind bereits erhebliche wirtschaftliche Störungen im Handel aufgetreten. Die Wirtschaft fordert beide Seiten auf, konstruktive Gespräche zügig wieder aufzunehmen. Die EU sollte sich offen zeigen für ein Modell mit möglichst enger wirtschaftlicher Bindung.
#WirMachen Globalisierung: Empfehlungen für die 20. WP
Mit der Globalisierung entstehen neue Entwicklungschancen aber auch Herausforderungen, da moderne Volkswirtschaften immer enger miteinander verzahnt sind. Die Bundespolitik muss ihre Rolle in der Welt verantwortungsvoll wahrnehmen, effektiv europäische Ziele der Handelsagenda durchsetzen und global transparente Regeln etablieren. So kann unser Wohlstand durch global ausgelegte Wertschöpfungsketten in Handel und Investitionen sichergestellt werden.
Außenwirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit Autokratien
Aktuell geht es in der Außenwirtschaftspolitik gegenüber autokratisch geführten Ländern um eine verantwortungsvolle Koexistenz von verschiedenen Systemen, die auf den Weltmärkten miteinander im Wettbewerb stehen, unterschiedliche Auffassungen zur Gesellschaftsordnung haben, aber auch kooperieren müssen. Der BDI unterstreicht hier das Bekenntnis zur weltweiten gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen.
Quartalsbericht Deutschland II/2021
Im ersten Quartal sank die reale Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorzeitraum. Mit zunehmenden Lockerungen dürfte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal aber wieder auf Wachstumskurs einschwenken. Die Industrie zeigte sich von der dritten Pandemiewelle unbeeindruckt. Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe liegt das zweite Quartal in Folge über Vorjahresniveau. Kapazitäten in der Industrie sind bereits höher ausgelastet als vor der Krise.
Antidumpingmaßnahmen der Europäischen Union
Die Antidumpingmaßnahmen der EU sind ein wichtiges Instrument, um europäische Produzenten vor unfairem Wettbewerb aus dem Ausland zu schützen. Es muss sichergestellt werden, dass ihre Anwendung den Regeln der Welthandelsorganisation entspricht und das Unionsinteresse widerspiegelt. Viele Ergebnisse der jüngsten Reform werden von den meisten Wirtschaftsbeteiligten positiv gesehen. Vor einer erneuten Reform sollte aber eine Analyse der Effektivität vorgenommen werden, die Konsultationen mit der der Wirtschaft einschließt.
Mehr Transparenz in der US-Handelspolitik
Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA sind in schwieriges Fahrwasser geraten, auch weil die US-Administration handels- und sicherheitspolitische Ziele sowie Instrumente vermengt. Zölle im Namen der Sicherheit, Exportkontrollen, strengere Investitionskontrollen sorgen für Unsicherheit in der Weltwirtschaft und tragen dazu bei, dass Wertschöpfungsketten re-lokalisiert und re-regionalisiert werden.
Zusammenarbeit mit Lateinamerika stärken
Deutschland braucht neue Akzente in seiner Lateinamerikapolitik. BDI und Lateinamerika-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (LADW) haben deshalb Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung erarbeitet. Der BDI fordert die Bundesregierung auf, sich stärker für wirtschaftsfreundlichere Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen einzusetzen. Die Grundlage der Handlungsempfehlungen bilden die Erkenntnisse der CEO Agenda, die von LADW und McKinsey & Company erarbeitet wurden.