
Publikationen
Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
BTW25: Ein starker Innovationsstandort
Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.
Nationale Versorgungsoptionen von Wasserstoff und Wasserstoff-Derivaten
Drei Jahre lang untersuchte HySupply die Machbarkeit einer deutsch-australischen Wasserstoffbrücke. Die Studienergebnisse zeigen: Bei der nationalen Verteilung ist die Wasserstoffversorgung über Pipelines die kostengünstigste Variante. Kleinere Verbraucher lassen sich prinzipiell per Schiff und Bahn beliefern. Hiermit leistet die Studie wichtige Orientierungshilfe beim dringend notwendigen Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur.
Die Bedeutung von NewSpace für die deutsche Industrie
Die von der Strategieberatung Roland Berger und BDI gemeinsam erstellte Studie „Space-enabled Germany“ belegt die Bedeutung von NewSpace für die deutsche Industrie. Der Markt für weltraumgestützte Anwendungen wird bis 2040 jährlich um 7,4 Prozent auf 1,25 Billion Euro wachsen, so ein zentrales Ergebnis. Besonders groß ist die Bedeutung für die Landwirtschaft, den Automobilsektor und den Bereich Konsumgüter, Touristik und Gesundheit.
Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie
Der BDI begrüßt die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS), die angesichts der veränderten Rahmenbedingungen wie dem vorgezogenen Klimaneutralitätsziel und Entwicklungen auf den Energiemärkten dringend erforderlich war. Auch wenn einige Aspekte aus Sicht des BDI verbesserungswürdig sind, beinhaltet die NWS insgesamt gute Ansätze und Maßnahmen, die es nun rasch umzusetzen gilt.
Schlüsseltechnologiedefinition der deutschen Industrie
Schlüsseltechnologien sind grundlegende Komponenten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Durch ihre breite Anwendung fördern sie Wertschöpfung und sichern den Wohlstand sowie die technologische Souveränität einer Volkswirtschaft. Um das Potenzial von Schlüsseltechnologien optimal nutzen zu können, braucht es eine einheitliche Definition, sowie die gezielte Förderung von Technologien durch strategische Agilität und den Abbau hemmender Regulierung.
Innovationsindikator 2023
Die Schweiz, Singapur und Dänemark belegen im neuen Innovationsindikator 2023 die ersten Plätze. Deutschland folgt mit deutlichem Abstand auf dem zehnten Platz. Unser nationales Innovationssystem ist dabei noch(!) stabil, leidet aber unter viel zu wenig Dynamik und Investitionen. Es muss insgesamt neu ausgerichtet werden in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Große Chancen liegen für Deutschland im Wechselspiel Innovation und Nachhaltigkeit.
Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie
Der BDI begrüßt den Entwurf der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS). Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen – wie dem vorgezogenen Klimaneutralitätsziel, der Anhebung der 2030-Klimaziele, und der Auswirkungen des Ukrainekrieges – ist die Fortschreibung dringend erforderlich. Insgesamt reicht der Entwurf jedoch nicht aus, um den notwendigen Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland zu gewährleisten.
Konferenz zur Zukunft Europas
Im 21. Jahrhundert stellt uns die Globalisierung vor immer neue politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen. Die deutsche Industrie unterstützt das Ziel der Konferenz zur Zukunft Europas, die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union (EU) zu stärken und sie zukunftsfähig zu machen. Er stellt die Kernforderungen für die Bereiche vor, in denen die Konferenz Impulse für die Weiterentwicklung der Europäischen Union geben sollen.
Europa zum führenden Standort für Quantentechnologien entwickeln
Technologien, die nach den Gesetzen der Quantenphysik funktionieren, galten lange Zeit als eine revolutionäre Idee, die sich allerdings nur schwer in die Praxis umsetzen lässt. Zuletzt konnte die Forschung in diesem Bereich jedoch aufsehenerregende Fortschritte erzielen, die quantenbasierte Lösungen nicht länger als bloße Theorie erscheinen lassen. Auch für die Industrie bieten sich dadurch vielversprechende Chancen. Der BDI gibt einen Überblick über die industrielle Anwendungsperspektive auf Quantentechnologien und die aus Sicht der Industrie erforderlichen Weichenstellungen auf politischer Ebene.
Europäische KI-Verordnung
Künstliche Intelligenz (KI) zählt zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien in der Industrie. Die aktuell auf EU-Ebene laufenden Verhandlungen zur Ausgestaltung des Rechtsrahmens für den Einsatz von KI in Europa hat aus diesem Grund weitreichende Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. Aus Sicht der deutschen Industrie besteht bei den von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Regelungen noch erheblicher Nachbesserungsbedarf.
Klimapfade 2.0 – Handlungsempfehlungen zur Studie
Mit ihren ehrgeizigen Klimaneutralitätszielen stehen die EU bis 2050 und Deutschland bis 2045 vor gewaltigen Herausforderungen für Gesellschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Denn der Umbau zu einem klimaneutralen Industrieland erfordert eine Transformation in allen Bereichen. Der BDI schlägt zur Bewältigung dieser komplexen Herausforderung einen breiten Instrumentenmix in der Klima-, Energie-, Verkehrs- und Industriepolitik vor. Die BDI-Studie „Klimapfade 2.0“ zeigt, dass die Industrie mit ihren Technologien der zentrale Wegbereiter für erfolgreichen Klimaschutz ist.
Klimapfade 2.0 – Ein Wirtschaftsprogramm für Klima und Zukunft
Mit dem Klimaschutzgesetz 2021 hat die Bundesregierung ihre bisher festgelegten Klimaschutzziele noch einmal deutlich verschärft und damit einen ehrgeizigen deutschen Beitrag zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels angekündigt. Die Studie „Klimapfade 2.0“ legt einen Vorschlag für ein Programm vor, das in allen Sektoren die Erreichung der Klimaschutzziele in 2030 ermöglichen würde und die wichtigsten Weichen in Richtung Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 stellt. Mehr als 150 Experten von BCG, dem BDI sowie aus rund 80 Unternehmen und Verbänden waren darin eingebunden.
Halbleiter – essenzielle Grundlage in allen industriellen Bereichen
Angesichts des aktuell bestehenden Halbleitermangels in Folge geopolitischer Spannungen, Unterbrechungen von Wertschöpfungsketten und sich Corona-bedingt wandelnder Nachfrage bedarf es einer europäischen Halbleiterstrategie. Zudem muss das IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien vorangetrieben und an europäischen Industriebedarfen ausgerichtet werden. Der BDI stellt diese und weitere Handlungsempfehlungen vor.
Logistikanforderungen der verladenden Industrie
Wie machen wir Güterverkehr und Logistik grüner und effizienter? Was kann Politik tun, damit noch ungenutzte Potentiale für weniger C02 ausgeschöpft werden können? Wir zeigen Lösungen, zur Stärkung von Innovationen und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für alle Verkehrsträger auf. Dazu gehören eine bedarfsgerecht ausgebaute Infrastruktur, die Digitalisierung, verbesserte regulatorische Rahmenbedingungen und CO2-Minderung durch effiziente Systeme, neue Antriebe und Kraftstoffe.
Schlüsselkomponente Kleinsatelliten
Raumfahrt ist für das Hightech-Land Deutschland von zentraler Bedeutung. Kleinst- und Kleinsatelliten sind dabei ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Von den etwa 15.200 bis 2030 startenden Satelliten werden 90 Prozent Kleinsatelliten sein. Mit einem Produktionsanteil von nur drei Prozent liegt Deutschland heute weit hinter den USA, China, Japan und Russland. Notwendig ist deshalb eine marktwirtschaftliche Kleinsatelliten-Initiative.
Wahlprogramm-Check zur Bundestagswahl 2021
Zur Bundestagswahl 2021 analysiert der BDI die Wahlprogramme der vier Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und bewertet diese anhand der Kernforderungen der deutschen Industrie in zehn zentralen Themenfeldern. Für einen erfolgreichen Weg in eine klimaneutrale Zukunft der deutschen Wirtschaft braucht es internationale Lösungsansätze, marktwirtschaftlich wirkende Anreizsysteme, weitreichende Strukturreformen und massive Investitionen [Überarbeitete Version].
Beitrag zur Digitalministeriums-Debatte
Digitalisierung benötigt eine zentrale politische Steuerung und damit verbunden ein neues Ressort. Der BDI fordert die Etablierung eines Ministeriums für Verwaltungsdigitalisierung, digitale Infrastruktur und Digitalrecht. Dieses muss die Digitalpolitik der einzelnen Ressorts koordinieren und horizontale Themen vorantreiben. Damit alle Digitalvorhaben auf die Ziele der Bundesregierung einzahlen bedarf es zudem eines Digitalvorbehalts.
Zirkuläre Wirtschaft
In einer gemeinsamen Studie stellen Deloitte und BDI erstmals die volkswirtschaftliche Bedeutung einer zirkulären Wirtschaft mit den Potenzialen zum Klima- und Ressourcenschutz in einen Kontext. Das Fazit: Die zirkuläre Wirtschaft spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Industrieland. Die Politik sollte daher zügig die Weichen für eine Entwicklung in Richtung geschlossener Stoffkreisläufe stellen.
Nachhaltige Finanzierung
Der BDI und Bankenverband unterstützen die Ziele, die im Dezember 2019 mit dem European Green Deal durch die Europäische Kommission verabschiedet wurden. Die Frage, wie diese Ziele finanziert werden sollen, ist elementar. Was es hierbei braucht, ist ein facettenreicher Instrumentenkasten insbesondere auf europäischer Ebene, der den Übergang hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft forciert. Nur so kann wirtschaftliche Rentabilität, technische Machbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz gewährleistet werden.