
Publikationen
Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
BDI-Stellungnahme im Rahmen des Konsultationsprozess zur nationalen Rechenzentrumsstrategie
Rechenzentren sind das Rückgrat der digitalen Infrastruktur und bilden die Grundlage für eine leistungsfähige, resiliente und souveräne Digitalwirtschaft. Angesichts wachsender Anforderungen durch Cloud Computing, Künstliche Intelligenz und datenintensive Anwendungen gewinnt der Standort Deutschland weiter an strategischer Bedeutung. Ziel muss es sein, bis 2030 eine leistungsstarke, sichere und nachhaltige Rechenzentrumslandschaft zu etablieren, die Innovationen fördert und als europäisches „KI-Inferenz-Herz“ fungiert. Damit dies gelingt, müssen Genehmigungsverfahren beschleunigt, die zuverlässige Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen gewährleistet und ein harmonisierter, investitionsfreundlicher Regulierungsrahmen geschaffen werden.
Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU)2024/1689
Künstliche Intelligenz ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für die deutsche Wirtschaft. Damit KI in der Industrie hergestellt und angewendet werden kann, muss auch die Durchsetzung der KI-Verordnung (KI-VO) sinnvoll und praxistauglich ausgestaltet werden. In diesem Papier bezieht der BDI Stellung zu dem Referentenentwurf des BMDS zur Durchführung der KI-VO.
Künstliche Intelligenz als Wachstumschance?
Künstliche Intelligenz kann das langfristige Wachstumspotenzial in Deutschland deutlich erhöhen – etwa durch Produktivitätssteigerungen, neue Geschäftsmodelle und Innovationsimpulse. Das Papier analysiert, wie KI wirtschaftlich wirksam werden kann, welche strukturellen Hürden bestehen und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um das Potenzial für den Standort Deutschland zu heben.
Agenda Gesundheit Digital
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) ist Treiberin digitaler Innovation und zentral für ein modernes, resilient aufgestelltes Gesundheitssystem. Der verantwortungsvolle Zugang zu Gesundheitsdaten ist dabei nicht nur Grundlage für Forschung und Versorgung, sondern ein entscheidender Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Deutschland braucht ein funktionierendes Gesundheitsdatenökosystem, das Interoperabilität sichert, Datenschutz praktikabel gestaltet und alle Akteure einbindet. Mit der Agenda Gesundheit Digital formuliert die iGW konkrete Vorschläge, um die Umsetzung der digitalen Gesetzgebung in der 21. Legislaturperiode gemeinwohlorientiert, zukunftsfest und international anschlussfähig zu gestalten.
KI-Haftungsrichtlinie
Der BDI sieht keinen Bedarf für die Einführung neuer Regulierung in Form einer europäischen KI-Haftungsrichtlinie. Ein überschießender Haftungsrahmen könnte viele KI-Anbieter und -Nutzer zu einer Over-Compliance mit dem AI Act treiben, die sich negativ auf Innovation und KI-Entwicklung in Europa auswirken kann. Durch neue Konzepte, wie Ansprüchen potenzieller Kläger und erhebliche Änderungen der Beweisgrundsätze, würde die KI-Haftungsrichtlinie zu deutlichen Einschnitten im nationalen Zivilrecht führen.
Potenziale Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung
Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Verfahrenszahlen muss die öffentliche Verwaltung KI-basierte Lösungen verstärkt einsetzen. Andernfalls werden die digitale und ökologische Transformation massiv ausgebremst, da Verfahren lange unbearbeitet bleiben. Um die Potenziale von KI in der Verwaltung heben zu können, müssen der KI-Kompetenzaufbau, der Einsatz von leistungsfähigen am Markt verfügbaren KI-Lösungen und der Best-Practice-Austausch forciert werden.
Einsatz künstlicher Intelligenz im Besteuerungsverfahren
Künstliche Intelligenz (KI) verändert das Besteuerungsverfahren grundlegend. Die sehr weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-basierten Systemen eröffnen sowohl den Steuerpflichtigen als auch der Finanzverwaltung enorme Potenziale zur Effizienzsteigerung. Der BDI beleuchtet Einsatzmöglichkeiten und zeigt politischen Handlungsbedarf auf.
Europäische KI-Verordnung
Künstliche Intelligenz (KI) zählt zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien in der Industrie. Die aktuell auf EU-Ebene laufenden Verhandlungen zur Ausgestaltung des Rechtsrahmens für den Einsatz von KI in Europa hat aus diesem Grund weitreichende Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. Aus Sicht der deutschen Industrie besteht bei den von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Regelungen noch erheblicher Nachbesserungsbedarf.
Halbleiter – essenzielle Grundlage in allen industriellen Bereichen
Angesichts des aktuell bestehenden Halbleitermangels in Folge geopolitischer Spannungen, Unterbrechungen von Wertschöpfungsketten und sich Corona-bedingt wandelnder Nachfrage bedarf es einer europäischen Halbleiterstrategie. Zudem muss das IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien vorangetrieben und an europäischen Industriebedarfen ausgerichtet werden. Der BDI stellt diese und weitere Handlungsempfehlungen vor.
E-Government: Eine starke digitale Verwaltung für eine noch stärkere Wirtschaft
Die Digitale Verwaltung, oder auch E-Government, wird vielfach mit Blick auf das Verhältnis von Staat und Bürgern diskutiert, doch sie ist deutlich mehr. E-Government ist die unverzichtbare Voraussetzung für jeden wettbewerbsfähigen modernen Standort. Mit diesem 8-Punkte-Plan zeigt der BDI einen klaren Pfad für eine dringend nötige, agilere und zukunftsorientiertere digitale Verwaltung auf. Mit konkreten Anliegen und Forderungen rücken Unternehmen als zentrale Nutzerinnen von Verwaltungsleistungen wieder in den Fokus der Debatte.
Deutsch-Niederländischer Innovations- und Technologiepakt
Deutschland und die Niederlande wollen ihre Zusammenarbeit als Innovationspartner intensivieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft nachhaltig stärken. Mit der Verabschiedung des deutsch-niederländischen Innovations- und Technologiepaktes zwischen Wirtschaft und Politik beider Länder sollen Innovationen und strukturelle Zusammenarbeit in zentralen Zukunftsfeldern wie Industrie 4.0, CO2-Reduktion in der Industrie, wirtschaftspolitische Aspekte der Mobilität und Gesundheitswirtschaft befördert werden. Das Video zur virtuellen Unterzeichnung des Paktes mit Bundesminister Altmaier ist hier abrufbar.
KI-Regulierungsrahmen im Rahmen des White Paper on AI der EU-Kommission
Die EU-Kommission hat im Februar 2020 ihr Weißbuch zum Thema „Künstliche Intelligenz (KI) – ein europäisches Konzept für Exzellenz und Vertrauen“ veröffentlicht. In diesem Weißbuch wird ein Regulierungsrahmen für künstliche Intelligenz vorgeschlagen. Diesen hat der BDI umfassend bewertet.
Künstliche Intelligenz
Der BDI appelliert an die Politik, den Schwerpunkt der deutschen und europäischen Förderung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf industrielle Anwendungsfelder zu legen. Konkret geht es darum, den Auf- und Ausbau von KI-Kompetenzen in Bereichen mit strategischer Bedeutung für die Industrie – etwa Robotik, datenarme KI oder Edge Computing – zu fördern und den industriellen Mittelstand für KI-Anwendungen mit einer niedrigen technischen und wirtschaftlichen Eintrittsschwelle zu sensibilisieren.
KI: Herausforderung für Industrie und Streitkräfte
Künstliche Intelligenz (KI) wird unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und auch unsere Streitkräfte fundamental verändern. KI kann Soldaten schützen und entlasten, gleichzeitig stellen sich jedoch auch ethische Fragen. In dieser gemeinsamen Edition von BDI und Griephan beleuchten Experten aus Industrie, Bundeswehr und Wissenschaft die Herausforderungen und Chancen der Anwendung von KI im Verteidigungsbereich.
Ethik-Richtlinien für vertrauensvolle KI
Der BDI hat den ersten Entwurf der Ethikrichtlinien der High-Level Expert Group on Artificial Intelligence kommentiert. Der Entwurf ist ein wichtiger Schritt, um Wirtschaft und Gesellschaft digital zukunftsfähig machen. Allerdings sind weitere Anpassungen nötig. Die Leitlinien müssen stärker berücksichtigen, dass sich die ethischen Bedingungen von KI-Systemen je nach Anwendungsbereich erheblich unterscheiden.
Internet der Energie – Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Energie und Klima
Der BDI hat voraussichtliche Veränderungen durch Künstliche Intelligenz (KI) auf die Bereiche Energie und Klima analysiert und den möglichen Beitrag von KI zur Lösung anstehender Herausforderungen in diesen Bereichen erörtert. KI kann einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in Deutschland leisten. Der Energiesektor ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Wirtschaft und daher auch in diesem Kontext äußerst relevant.