
Publikationen
Cybersicherheitsregulierung
Die Umsetzung risikoadäquater Cybersicherheitsmaßnahmen ist für das Wirtschaften im Zeitalter der digitalen Transformation unerlässlich. Der nationale und europäische Gesetzgeber haben in zahlreichen Gesetzen Anforderung an Maßnahmen zur Reduktion des Cyberrisikos eingeführt. Die deutsche Industrie fordert, dass die gesetzlichen Maßnahmen überlappungs- und widerspruchsfrei sind. Doppelprüfungen und Audits müssen vermieden werden.
Stellungnahme zum Referentenentwurf des KRITIS-Dachgesetzes
Der BDI begrüßt den im Gesetzesentwurf verfolgten All-Gefahren-Ansatz, dem Anspruch eines „Dachgesetzes“ wird er aber nicht gerecht: Er vernachlässigt die ineinander verschränkte Risikolage im Cyber- und physischen Raum. Zudem ist er in weiten Teilen ungenau, Begrifflichkeiten werden inkonsistent verwendet. Der BDI fordert eine engere Einbindung der Wirtschaft, speziell bei der Erarbeitung der nachgelagerten Rechtsverordnungen.
NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz
Die Bundesregierung ist verpflichtet, die NIS 2-Richtlinie bis zum 17. Oktober 2024 in nationales Recht umzusetzen. Bei der Implementierung ist es zwingend notwendig, dass ein volldigitalisiertes Melde- und Registrierungswesen etabliert, aus den Meldungen ein tagesaktuelles Cybersicherheitslagebild erstellt und Sicherheitsüberprüfung von in sicherheitssensiblen Bereichen tätigen Mitarbeitenden eingeführt werden.
Europa zum führenden Standort für Quantentechnologien entwickeln
Technologien, die nach den Gesetzen der Quantenphysik funktionieren, galten lange Zeit als eine revolutionäre Idee, die sich allerdings nur schwer in die Praxis umsetzen lässt. Zuletzt konnte die Forschung in diesem Bereich jedoch aufsehenerregende Fortschritte erzielen, die quantenbasierte Lösungen nicht länger als bloße Theorie erscheinen lassen. Auch für die Industrie bieten sich dadurch vielversprechende Chancen. Der BDI gibt einen Überblick über die industrielle Anwendungsperspektive auf Quantentechnologien und die aus Sicht der Industrie erforderlichen Weichenstellungen auf politischer Ebene.
Halbleiter – essenzielle Grundlage in allen industriellen Bereichen
Angesichts des aktuell bestehenden Halbleitermangels in Folge geopolitischer Spannungen, Unterbrechungen von Wertschöpfungsketten und sich Corona-bedingt wandelnder Nachfrage bedarf es einer europäischen Halbleiterstrategie. Zudem muss das IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien vorangetrieben und an europäischen Industriebedarfen ausgerichtet werden. Der BDI stellt diese und weitere Handlungsempfehlungen vor.
Europas Antwort auf die Cloud-Frage
Cloud-basierte Dienste zählen zu den zentralen Enablern der digitalen Transformation. Daher muss Deutschland jetzt mit Tempo eigene Fähigkeiten in wichtigen digitalen Technologiefeldern wiedererlangen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken und den eigenen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Der BDI spricht sich für die Entstehung einer Plattform für Cloud-Lösungen aus und hat für deren Aufbau Leitplanken ausgearbeitet.