
Publikationen
Eckpunkte für ein Gesetz zur Änderung des TKG und zur Verbesserung der telekommunikationsrechtlichen Rahmenbedingungen für den TK-Netzausbau
Der schnelle und flächendeckende Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastruktur ist für Industrie und Gesellschaft von großer Bedeutung. Damit er nicht länger durch langwierige und nicht-digitalisierte Verwaltungsverfahren ausgebremst wird, braucht es effizientere Verfahren und eine konsequente Digitalisierung von infrastrukturbezogenem Verwaltungshandeln. Die in den Eckpunkten für das TKG-Änderungsgesetz enthaltenen Vorschläge zur weiteren Verfahrensvereinfachung im Genehmigungsrecht, zu weiteren Ausbaubeschleunigungshebeln, die zügige Umsetzung der Anforderungen des Gigabit Infrastructure Acts, sowie die grundsätzliche Zielrichtung eines technologieneutralen, wettbewerblichen Ausbaus begrüßen wir.
5G und 6G als Treiber der digitalen Transformation in vertikalen Industrien
Der Einsatz von 5G und 6G in vertikalen Industrien ist wichtig für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Die Technologien bieten großes Potenzial für die industrielle Kommunikation, indem sie als integralen Bestandteil zusätzliche Anwendungen wie Lokalisierung, Sensing und KI-basierte Anwendungen ermöglichen, die Virtualisierung bestehender Dienste und Funktionen erleichtern und bei Bedarf nahtlose Übergänge von Campusnetzen zu öffentlichen Mobilfunknetzen unterstützen.
Die digitalen Netze der Zukunft schaffen
Der Ausbau digitaler Infrastrukturen ist von höchster Relevanz. Um langfristig Leistungsfähigkeit und Resilienz digitaler Infrastrukturen zu gewährleisten und damit Telekommunikationsnetzbetreiber ihre digitale Infrastruktur effizient betreiben und ausbauen können, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz. Es müssen die Resilienz erhöht, der Netzausbau vorangetrieben, der Rechtsrahmen zukunftsfähig aufgestellt und Innovationen gefördert werden.
BTW25: Ein starker Innovationsstandort
Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.
Stellungnahme zum Referentenentwurf des KRITIS-Dachgesetzes
Der BDI begrüßt den im Gesetzesentwurf verfolgten All-Gefahren-Ansatz, dem Anspruch eines „Dachgesetzes“ wird er aber nicht gerecht: Er vernachlässigt die ineinander verschränkte Risikolage im Cyber- und physischen Raum. Zudem ist er in weiten Teilen ungenau, Begrifflichkeiten werden inkonsistent verwendet. Der BDI fordert eine engere Einbindung der Wirtschaft, speziell bei der Erarbeitung der nachgelagerten Rechtsverordnungen.
Quantentechnologien Handlungskonzept
Aus Sicht der deutschen Industrie setzt das Handlungskonzept Quantentechnologien an den Aktivitäten der alten Bundesregierung an und ergänzt wichtige und vorausschauende Akzente. Um den Erfolg des Handlungskonzeptes und damit die praxistaugliche Umsetzung zu gewährleisten, muss die Finanzierung für Quantentechnologien im Bundeshaushalt gesichert sein. Insbesondere müssen die 740 Mio. Euro für den Aufbau eines deutschen Quantencomputerökosystems, die bereits von der Vorgängerregierung bewilligt wurden, auch bis 2026 ausgezahlt werden.
Moderner Staat? Die Öffentliche Verwaltung im Urteil der Wirtschaft
Deutschland als Innovationsland braucht einen modernen und digitalen Staat. Doch wie ist es aktuell darum bestellt? Der Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft hat das Institut für Demoskopie beauftragt, Unternehmen zu befragen, wie diese die Qualität der öffentlichen Verwaltung sowie die Infrastruktur in Deutschland bewerten.
Mehr Tempo für den Breitbandausbau
Leistungsfähige Telekommunikationsnetze sind unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Ihr rascher Ausbau ist eine der wichtigsten infrastrukturpolitischen Fragen unserer Zeit, der jedoch nur gelingen wird, wenn konsequent bestehende Ausbauhürden reduziert und mutig alle Beschleunigungspotenziale genutzt werden. Verteilt auf vier Handlungsfelder zeigt der BDI dazu wirksame Maßnahmen auf.
Neuausrichtung der Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)
Mit der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) steht ein starkes Instrument der regionalen Strukturförderung zur Verfügung, das sich im Rückblick hinsichtlich des Abbaus von regionalen Disparitäten bewährt hat. Die GRW wird auch zukünftig notwendig sein und muss das entscheidende Instrument für die gewerbliche Wirtschaftsförderung bleiben. Neue Herausforderungen erwachsen aus der Transformation zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft. Dem soll die aktuelle Diskussion um die Neuausrichtung der GRW im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Rechnung tragen. Dies begrüßen wir und möchten diesen Prozess unterstützen.
#WirMachen Digitalisierung: Empfehlungen für die 20. WP
Die Digitalisierung ermöglicht der deutschen Industrie, die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch virtuelle Offenheit zu steigern. Im Zuge der Ausbreitung des Covid-19 Virus agieren Unternehmen, Saat sowie Bürgerinnen und Bürger flexibler mit digitalen Lösungen. Die Digitalpolitik sollte vor allem dafür sorgen, die rasche Verbreitung digitaler Systeme in allen Bereichen und insbesondere der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben.<br />Ergänzende Forderungen für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur
Deutsche digitale B2B-Plattformen
Business-to-Consumer-Plattformen sind im Hinblick auf Wachstum und Marktposition ein Erfolgsmodell der weltweiten Digitalisierung der Wirtschaft. Im Schatten dieses dynamischen Geschehens entwickelt sich weltweit und insbesondere auch in Deutschland eine breite Landschaft ambitionierter Business2Business-Plattformen (B2B). Sie mögen weniger bekannt sein, ihr Potenzial für die deutsche Industrie, für Kundinnen und Kunden, für mehr Effizienz und für mehr Nachhaltigkeit ist aber beachtlich. Wir stellen 110 B2B-Plattformen vor, die die deutsche Wirtschaft mit ihren Anwendungen digitaler und nachhaltiger machen.
Ländliche Räume stärken
Oft seit Generationen wurzeln viele Mittelständler und Familienunternehmen im ländlichen Raum. Diese Standorttreue wird – etwa durch steigende Kosten, marode Infrastruktur und zähe Genehmigungsverfahren – zunehmend zum Wettbewerbsnachteil. Es gilt, einen spürbar attraktiveren Rahmen zu setzen, der Unternehmen als Arbeitgeber, Ausbilder und Steuerzahler vor Ort hält und neue Investitionen ermutigt. Das hilft auch dabei, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Land und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.<br />Zur Kurzversion „Ländliche Räume stärken“
IT-Sicherheitskennzeichen
Der BDI begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die IT-Sicherheit eines Produktes für Verbraucherinnen und Verbraucher kenntlich zu machen. Die deutsche Industrie erachtet jedoch eine nationale, freiwillige Lösung als wenig geeignet, um die Cyberresilienz ganzheitlich zu gewährleisten. Wir sprechen uns für ein EU-weit eingeführtes, leicht verständliches und mit einer effizienten Marktaufsicht umgesetztes IT-Sicherheitskennzeichen aus.
Cybersicherheit in der EU: NIS 2-Richtlinie
Die deutsche Industrie begrüßt das Ziel der Europäischen Kommission, die Cyberresilienz Europas zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für wesentliche und wichtige Einrichtungen zu schaffen. Cybersicherheit ist die Basis für eine sichere digitale Transformation. Wir plädieren für eine gezielte Verbesserungen der vorgeschlagenen Richtlinie, insbesondere im Hinblick auf den Anwendungsbereich, die Meldepflichten und den Bußgeldrahmen. Zur ausführlichen Bewertung (EN)
Datenstrategie der Bundesregierung
Der BDI begrüßt die im Januar 2021 veröffentlichte Datenstrategie der Bundesregierung als kohärenten Weg, um das enorme Wertschöpfungspotential aus datengetriebenen Geschäftsmodellen besser nutzen zu können. Um Deutschland zu einem Vorreiter im Bereich der Datennutzung zu transformieren, müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen und zügig in die Praxis umgesetzt werden.
E-Government: Eine starke digitale Verwaltung für eine noch stärkere Wirtschaft
Die Digitale Verwaltung, oder auch E-Government, wird vielfach mit Blick auf das Verhältnis von Staat und Bürgern diskutiert, doch sie ist deutlich mehr. E-Government ist die unverzichtbare Voraussetzung für jeden wettbewerbsfähigen modernen Standort. Mit diesem 8-Punkte-Plan zeigt der BDI einen klaren Pfad für eine dringend nötige, agilere und zukunftsorientiertere digitale Verwaltung auf. Mit konkreten Anliegen und Forderungen rücken Unternehmen als zentrale Nutzerinnen von Verwaltungsleistungen wieder in den Fokus der Debatte.
Modernisierung des Telekommunikationsrechts (TKG)
Eine starke Industrie braucht starke Netze. Der Entwurf zur TKG-Novelle enthält zwar gute Ansätze für den Ausbau der Gigabitnetze in Deutschland, allerdings werden bei weitem nicht alle Chancen genutzt, um Investitionen in die digitale Infrastruktur konsequent zu fördern. Der BDI fordert u. a., das Gesetzesvorhaben vor Ende der Legislaturperiode unter angemessenen Einbezug aller Beteiligten umzusetzen und die Hürden im Aufbau der Netze konsequent abzubauen.
Industrielle Digitalwirtschaft: B2B-Plattformen
In Europa und Deutschland entwickelt sich derzeit ein florierendes industrielles B2B-Plattformökosystem. Am Beispiel von zehn deutschen digitalen B2B-Plattformen analysiert das ifo Zentrum für Industrieökonomik und neue Technologien im Auftrag des BDI die zentralen Wirkmechanismen von B2B-Plattformen, darunter Netzwerk- und Skaleneffekte, den Wettbewerb auf und zwischen Plattformen, die Offenheit dieser Angebote sowie die Rolle von Daten.
Zweites Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme
Europas digitale Souveränität nachhaltig stärken
Die Diskussionen um vertrauenswürdige 5G-Anbieter und Cloud-Provider sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie verdeutlichen, dass ein hohes Maß an Resilienz im Digitalen wie Analogen von zentraler Bedeutung ist. Dies ist nur möglich mit eigenen Kompetenzen, eigenständig entwickelten Technologien sowie einem ganzheitlichen Ökosystem. Der BDI spricht sich für eine nachhaltige Stärkung der digitalen Souveränität Europas aus.