
Publikationen
Globaler Wachstumsausblick 01/2026
Das weltwirtschaftliche Wachstum wird sich dieses Jahr leicht abschwächen. Die US-Konjunktur dürfte trotz der eigenhändig verursachten Angebotsschocks in der Migrations- und Handelspolitik aufgrund des KI-Booms und der Steuergesetzgebung erneut mit zwei Prozent wachsen. Die Wirtschaft im Euroraum dürfte im Jahresdurchschnitt leicht nachgeben und mit 1,1 Prozent wachsen, Deutschland mit einem Prozent. Während die inländischen Wachstumskräfte allmählich anziehen, belastet der Außenhandel vor allem im ersten Halbjahr noch das Wachstum in Deutschland und der EU.
Globaler Wachstumsausblick 01/2025: Die schwache Erholung der Weltwirtschaft droht abrupt zu enden
2025 wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft auf 2,7 Prozent zurückfallen. Die amerikanische Volkswirtschaft dürfte nächstes Jahr um knapp zweieinhalb Prozent (2,4 Prozent) wachsen. Im Fall neuer Zölle der USA droht der EU ein Wachstumseinbruch, einzelnen Ländern die Rezession. Deutschland bleibt im Zangengriff von schwacher Weltnachfrage und inländischen Standortproblemen.
Globaler Wachstumsausblick 02/2019
Es reicht eine gravierende Fehlentscheidung und Europas wirtschaftliche Entwicklung wäre besonders gefährdet, da das Risiko einer weltweiten Rezession deutlich angestiegen ist. Die Bundesregierung darf keine weitere Zeit verlieren. Sie sollte Investitionsanreize für Klimaschutz und Forschung setzen und eine Steuerreform in Angriff nehmen. Deutschlands wirtschaftliche Dynamik litt bereits in den letzten Monaten an der globalen Abkühlung.
Globaler Wachstumsausblick 08/2018
Die Handelskonflikte der Vereinigten Staaten mit der Volksrepublik China, der EU und anderen Ländern haben die Unsicherheit für Investitionen und die Risikoscheu auf den Finanzmärkten erheblich erhöht. Die Konflikte gefährden die weltwirtschaftliche Expansion.<br />Die handelspolitischen Aktionen der Trump-Administration haben vor allem den Außenwert des Renminbi, den Aktienmarkt in Shanghai, das weltweite Stahl- und Alugeschäft und die Geschäftserwartungen der Unternehmen weltweit getroffen.
Quartalsbericht Deutschland I/2016
Die konjunkturelle Festigung der weltwirtschaftlichen Entwicklung ist angesichts der Turbulenzen auf den Rohstoff- und Finanzmärkten und in der Sicherheitspolitik mit hohen Risiken verbunden. Die Vereinigten Staaten, Europa und Japan dürften auf moderatem Erholungskurs bleiben, Chinas Abkühlung wird sich jedoch fortsetzen. Auch Brasilien und Russland dürften ein weiteres Jahr rückläufiger Wirtschaftsleistung vor sich haben. In Deutschland wird die wirtschaftliche Entwicklung 2016 vor allem von den binnenwirtschaftlichen Faktoren bestimmt.
Das multilaterale Handelssystem stärken!
Im Rahmen der zehnten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation, muss die die Handlungsfähigkeit der WTO mit konkreten Vereinbarungen zur Doha-Runde unter Beweis gestellt werden. Das internationale Handelssystem muss, nach Meinung der deutschen Industrie, gestärkt und weiter entwickelt werden. Der BDI spricht sich deshalb für internationale Regeln aus, die die Handels- und Investitionsbedingungen entlang der globalen Wertschöpfungskette verbessern sowie für eine verstärkte Kohärenz zwischen plurilateralen Freihandelsabkommen und dem multilateralen Handelssystem der WTO.
Quartalsbericht Deutschland III/2015
Ein reales Wachstum von knapp zwei Prozent bleibt weiterhin möglich. Die Konjunkturperspektiven für die deutsche Wirtschaft bleiben in diesem Jahr robust. Die Weltwirtschaft hingegen ist etwas schwächer ins Jahr gestartet als erwartet. Die Investitionstätigkeit dürfte im Jahresverlauf in vielen Branchen leicht anziehen. Wie sich die Unternehmen auf die Unsicherheiten (Griechenland) und neuen Chancen (Iran) einstellen, lässt sich derzeit noch nicht absehen.
Quartalsbericht Deutschland II/2015
Die deutsche Wirtschaft dürfte dieses Jahr um zwei Prozent wachsen. Die stark gesunkenen Ölpreise und die gute Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung stärken den Privaten Verbrauch. Kräftige Lohnabschlüsse und höhere Renten werden hierfür zusätzliche Impulse schaffen. Zudem dürften die Investitionen moderat zulegen und die außenwirtschaftlichen Überschüsse werden weiter steigen.