EU-Verfahrensrecht: Einheitliche Regeln für schnellere Genehmigungen
Bis zu 90 Prozent der Anforderungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur- und Industrieprojekte werden vom Umweltrecht geprägt. Gleichzeitig nennen 79 Prozent der Unternehmen die Komplexität von EU- und nationalen Vorschriften als zentrales Hindernis. Der BDI fordert deshalb ein einheitliches EU-Verfahrensrecht, das Genehmigungen beschleunigt, Verfahren digitalisiert und Investitionen schneller ermöglicht.
Streamlined and Faster Procedures for Growth and Innovation in Europe
Komplexe und teils widersprüchliche Vorschriften erschweren Genehmigungsverfahren und bremsen Investitionen in Europa. Mit einem Vorschlag für EU-weit einheitliche Verfahrensregeln im Umweltrecht zeigt der BDI auf, wie Verfahren beschleunigt, digitalisiert und effizienter gestaltet werden können. Ziel ist es, Wachstum und Transformation zu fördern, ohne Umweltstandards abzusenken.
BDI-Stellungnahme: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich
Der BDI begrüßt die geplante 1:1-Umsetzung der EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (EPBD) durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) sowie die vorgesehenen Änderungen am GEIG. Gleichzeitig sehen wir in zentralen Punkten Nachbesserungsbedarf, um Planungssicherheit, Technologieoffenheit und eine wirksame Transformation des Gebäudesektors zu gewährleisten. Welche konkreten Änderungen der BDI empfiehlt und wo aus Sicht der Industrie Korrekturbedarf besteht, erläutern wir in unserer Stellungnahme.
ETS-Review: Unzureichende Antworten auf Transformation und Deindustrialisierung
Zur Vorstellung des ETS-Review äußert sich Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Der Vorschlag setzt teils sinnvolle Signale, liefert aber weder ausreichende Voraussetzungen für Investitionen in die industrielle Transformation Europas, noch eine überzeugende Antwort auf die fortschreitende Deindustrialisierung.“
Der Gebäudesektor auf dem Weg zur Klimaneutralität
Die nationalen und europäischen Klimaziele sind nur mit einem klimaneutralen Gebäudesektor erreichbar. Die dafür notwendige Transformation des Gebäudebestands, zu der kleine und große Maßnahmen beitragen, erfordert ein konsequentes Miteinander von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien beziehungsweise klimaneutraler Energieträger. Auch aufgrund der damit einhergehenden Resilienz der Energieversorgung ist es wichtig, die Transformation des Gebäudesektors weiter voranzubringen. Welche Weichenstellungen dafür erforderlich sind, beantwortet unser Positionspapier.
Young Leaders 2026: 360 Grad Resilienz – unerschütterlich in einer Welt im Wandel
360° Resilienz – unerschütterlich in einer Welt im Wandel. Unter diesem Motto sind in dieser Woche mehr als 30 junge Führungskräfte aus Mittelstand, Beratung und Industrie nach Berlin gekommen.
BDI-Stellungnahme zum Artikelgesetz zur IED-Umsetzung
Die vom Kabinett am 21. Januar 2026 beschlossenen Entwürfe für ein Artikelgesetz und für eine Mantelverordnung zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Industrieemissionen (IED) sollten verbessert werden. Die neue IED führt zu einem erheblichen finanziellen Mehraufwand und zusätzlicher Bürokratie für die Betreiber von tausenden Industrieanlagen. Im Rahmen der Umsetzung in deutsches Recht sollte kein zusätzlicher Aufwand und keine neue Bürokratie geschaffen werden. In der anliegenden Stellungnahme nimmt der BDI zum Artikelgesetz Stellung.
Transformationspfade in die Zukunft
Am 09. Oktober 2025 fand der achte Klimakongress statt. BDI-Präsident Peter Leibinger betonte in seiner Rede, dass eine neue Balance zwischen Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit nötig ist. Die vollständige Rede finden Sie hier.
Sustainable Transport Investment Plan (STIP)
Erneuerbare und CO₂-neutrale Kraftstoffe sind im Luft- und Seeverkehr langfristig die einzige Option für eine weitgehende Defossilisierung. Der STIP muss klare Investitionsimpulse setzen und Wettbewerbsneutralität schaffen. Insgesamt wird die EU-Kommission mit dem bisherigen Ansatz jedoch ihrem Anspruch nicht gerecht, einen strategischen Rahmenplan für alle Verkehrsträger vorzulegen.
Vermiedene Netzentgelte: Festlegungsentwurf der Bundesnetzagentur
Die Große Beschlusskammer Energie der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 23. April 2025 den Entwurf einer Festlegung zur derzeitigen Vergütung für dezentrale Einspeisung (sog. vermiedene Netzentgelte) zur Konsultation gestellt. Das vorliegende Vorhaben der Bundesnetzagentur ist Teil des „Gesamtpaketes“ zur Reform der Netzentgelte. Der BDI hat im Rahmen der öffentlichen Konsultation zu den Eckpunkten der Bundesnetzagentur zu den sog. Industrienetzentgelten im September 2024 eine BDI-Position vorgelegt.
Clean Industrial Deal State Aid Framework
Der BDI begrüßt, dass die Kommission einen neuen „Clean Industrial Deal State Aid Framework“ verabschieden wird, sieht in Bezug auf den vorgelegten Entwurf aber Verbesserungsbedarf insbesondere hinsichtlich der erforderlichen technologieneutralen Ausgestaltung, des zu engen Anwendungsbereiches und praktischer Umsetzungsfragen.
Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem Prüfstand: Der Competitiveness Compass als Wegweiser
Europa steht im globalen Wettbewerb unter wachsendem Druck. Der Kompass für Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Kommission setzt an zentralen Stellschrauben an, um Innovationen zu fördern, die grüne Transformation mit Industriepolitik zu verbinden und strategische Abhängigkeiten zu reduzieren. Wir unterstützen diesen Kurs und betonen zugleich: Entscheidend ist eine ambitionierte Umsetzung, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen nachhaltig stärkt.
BDI-Präsident Leibinger: Die Stimmung bei sehr vielen Unternehmen ist so schlecht wie nie
Zum Auftakt der Hannover Messe 2025 skizziert BDI-Präsident Peter Leibinger auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von BDI, VDMA und ZVEI die Lage der Industrie und hebt die Bedeutung von Strukturreformen und Innovation hervor, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern.
Industrieproduktion in Deutschland geht weiter zurück
Die Industrieproduktion in Deutschland geht 2025 voraussichtlich um 0,5 Prozent zurück, nach einem Minus von 4,8 Prozent im Vorjahr. Damit setzt sich der Rückgang im vierten Jahr in Folge fort. Auch in der EU bleibt die Industrieproduktion im Abwärtstrend.
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
Unternehmensbefragung: Deutschland steckt im Investitionstief
Ein Drittel der Unternehmen plant keine Investitionen mehr am Standort Deutschland, laut unserer jüngsten Unternehmensbefragung mit IW. Das ist alarmierend. Denn wo heute nicht investiert wird, entsteht morgen kein Wachstum. Die Politik muss handeln und zwar schnell.
Transformationspfade: In die Zukunft investieren
Die Transformation hin zu Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit erfordert massive Investitionen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beleuchtet die Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland.
Richtlinie über Industrieemissionen schlank und unbürokratisch umsetzen
Die deutsche Industrie befindet sich in einer tiefgreifenden, nicht nur konjunkturellen, sondern auch strukturellen Krise. Wesentliche Leitbranchen der Industrie ächzen unter den immer weiter verschärften bürokratischen Anforderungen, die zu einem großen Teil auf europarechtlichen Vorgaben beruhen.
Investitionen dürfen aber nicht erschwert, sondern müssen wieder angereizt werden. Die notwendige Transformation der Wirtschaft zur Klimaneutralität darf nicht verzögert werden. Diese Transformation kann bei gleichzeitiger Sicherung unseres Wohlstandes nur mit einer starken industriellen Basis technologisch und ökonomisch gelingen.
Deutschland-Tempo machen: Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Industrie
Komplexität und Dauer von Verfahren müssen drastisch reduziert werden. Notwendig ist ein neues Deutschlandtempo mit effizienten Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Umweltschutz, Klimaschutz und Geschwindigkeit vereinen. Der BDI macht mit einem neuen Strategiepapier konkrete Vorschläge, wie eine Beschleunigung endlich gelingen kann.
Deutschland-Tempo machen: Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Industrie
Komplexität und Dauer von Verfahren müssen drastisch reduziert werden. Notwendig ist ein neues Deutschlandtempo mit effizienten Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Umweltschutz, Klimaschutz und Geschwindigkeit vereinen. Der BDI macht mit einem neuen Strategiepapier konkrete Vorschläge, wie eine Beschleunigung endlich gelingen kann.