Angriff auf Europas Sicherheit und Werte

Der Angriffskrieg von Wladimir Putin gegen die Demokratie in der Ukraine ist ein beispielloser Angriff auf die europäische Friedensordnung. Auf diesen eklatanten Völkerrechtsbruch gibt es nur eine unmissverständliche Antwort: umfassende Sanktionen. Die deutsche Wirtschaft steht an der Seite der Ukraine.

Russland hat die Geschäftsordnung des globalen Miteinanders aufgekündigt

Die deutsche Industrie verurteilt den Angriffskrieg Russlands und steht an der Seite der Ukraine. Der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin entfachte Krieg gegen die Ukraine ist ein Angriff auf Europas Sicherheit und unsere Werte. Infolge der Aggression ziehen sich immer mehr deutsche Unternehmen aus Russland zurück. Der Angriff auf die Ukraine leitet eine Zeitenwende ein, deren Folgen auf lange Zeit die Kräfte der Politik und der Wirtschaft binden werden. „Niemand weiß, was Putin noch vorhat. Das, was jetzt schon passiert ist, ist bereits eine Katastrophe – vor allem eine humanitäre,“ sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Russland hat die Geschäftsordnung des globalen Miteinanders aufgekündigt.

Russland-Ukraine-Krieg: Wie reagieren deutsche Unternehmen?

#WirtschaftHilft

Die große Welle an Hilfsbereitschaft in Unternehmen und Zivilgesellschaft für die Menschen in der Ukraine ist überwältigend. Damit die Hilfe auf den konkreten Bedarf vor Ort ausgerichtet ist, haben BDI, BDA, DIHK und ZDH die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen. Dort finden Unternehmen alle wichtigen Informationen zur konkreten Hilfe.

Unternehmen tragen Sanktionen gegen Russland mit

Der BDI-Präsident Siegfried Russwurm und der Erste Vorsitzende der IG Metall Jörg Hofmann betonen in einer gemeinsamen Erklärung die Einigkeit der deutschen Wirtschaft: „Dieser eklatante Bruch des Völkerrechts, die Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie der ungeheuerliche Akt der Aggression gegen die Zivilbevölkerung erfordern eine unmissverständliche Antwort in Form umfassender Sanktionen gegen die Verantwortlichen dieser Aggression.“ BDI und IG Metall unterstützen mit Nachdruck die von der Bundesregierung, der Europäischen Union und den westlichen Bündnispartnern verhängten Sanktionsmaßnahmen gegen Russland: „Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg nur auf der Grundlage von Frieden, Freiheit und Demokratie erreichbar ist, und sind bereit, unseren Beitrag hierfür zu leisten.“

Zeitenwende – Ausstieg aus russischer Energie

Gasembargo wäre Eigentor

Als Folge des Krieges sind deutsche Unternehmen allerdings mit gestörten Lieferketten, einer ungewissen Energieversorgung und Gegensanktionen der russischen Seite konfrontiert. Auch wenn die deutsche und europäische Wirtschaft vom Handelsvolumen nicht stark von Russland abhängig ist, so sind doch strategisch bedeutsame Rohstoffe betroffen. Es wäre ein Eigentor, wenn Wirtschaftssanktionen Deutschland und Europa stärker treffen als Russland. Die Debatte um ein europäisches Gasembargo gegen Russland sind deshalb ein Spiel mit dem Feuer. Gas lässt sich im Gegensatz zu Kohle nicht durch Lieferungen aus anderen Ländern auf dem Weltmarkt ersetzen. Bei aller Unterstützung für harte Sanktionen: Es ist unmöglich, die russischen Gasimporte von heute auf morgen zu ersetzen. Ein Komplettausfall russischer Gaslieferungen hätte weitreichende Folgen für die Versorgungssicherheit und die Beschäftigung in Deutschland. Versorgungsengpässe würden nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger hart treffen.

Welche Folgen hätte ein Gas-Embargo im Ukraine-Krieg? Darüber diskutierte BDI-Präsident Siegfried Russwurm am 31.3. mit Luisa Neubauer, Robin Alexander, Christine Lambrecht, Roderich Kiesewetter und Jana Puglierin bei Maybrit Illner.

Mehr Informationen zu den Auswirkungen des Krieges

© BDI/Christian Kruppa

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