Industrie will Treiber der Circular Economy sein © Tom Podmore/Unsplash

BDI-Initiative Steuermodell der Zukunft

Industrie will Treiber der Circular Economy sein

Das ganzheitliche Schließen von Stoffkreisläufen ist ein zentraler Schlüssel für nachhaltiges Wirtschaften und damit auch für das Erreichen der Klimaziele. Der Industriestandort Deutschland hat aufgrund seiner hohen technologischen Kompetenz enormes Potenzial, zum Leitanbieter neuer Technologien zu werden, die eine wirtschaftlich sinnvolle Wiederverwertung eingesetzter Rohstoffe ermöglichen und dabei die Abhängigkeit von Rohstoffeinfuhren zu reduzieren.

Die im April 2021 gegründete BDI-Initiative Circular Economy umfasst derzeit ein Netzwerk aus etwa 60 Akteuren der gesamten industriellen Bandbreite. Sie ist dabei nicht nur politisches Sprachrohr nach Berlin und Brüssel, sondern treibt Circular Economy von der Produktentwicklung bis hin zur Wiederverwertung ganzheitlich an. Durch praxisnahe Austauschformate zu politischen, wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen, wie z. B. interne Workshops, Delegationsreisen und Veranstaltungen identifiziert sie technologische Potenziale für Circular Economy sowie erforderliche Rahmenbedingungen.

Fahrplan zur Circular Economy

Unternehmen sind „Enabler“ für eine Transformation hin zum zirkulären Wirtschaften. Ohne passende Rahmenbedingungen der Politik geht es aber nicht. Daher unsere Forderungen für die neue Legislaturperiode: ein Fahrplan zur Circular Economy.

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Die Transformation der Rohstoffkreisläufe

Circular Economy ist ein Produktions- und Konsummodell, bei dem vorhandene Materialien und Produkte so lange wie möglich wiederverwendet werden. Auf diese Weise entstehen nachhaltige Produkte aus bereits vorhandenen Rohstoffen. Das ganzheitliche Schließen von Stoffkreisläufen ist ein zentraler Schlüssel für nachhaltiges Wirtschaften und damit auch für das Erreichen der Klimaziele.

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„Rohstoffe werden nicht verbraucht, sondern gebraucht“

Johannes F. Kirchhoff ist geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff-Gruppe und damit Entwicklungspartner der Automobilindustrie für komplexe Metall- und Hybridstrukturen für Rohkarosserie und Fahrwerk sowie führender Anbieter von Lösungen für Entsorgungslogistik und Straßenreinigungstechnologien. Im Interview spricht er über geschlossene Rohstoffkreisläufe, die Herausforderungen der Industrie im Umgang mit Rohstoffen und was die BDI-Initiative Circular Economy dazu beiträgt.

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Stimmen zur Circular Economy

#ForwardToTheNew: Circlenomics

Die Idee des effizienten Rohstoffkreislaufs kann die Debatte um Müllvermeidung ablösen. Wenn es keinen Müll, sondern nur noch Rohstoffe in verschiedenen Herstellungs- und Verwendungszyklen gäbe, hätte dieses Prinzip seinen Höhepunkt erreicht.

 

Ansprechpartner

  • Dr. Claas  Oehlmann

    Dr. Claas Oehlmann

    Geschäftsführer BDI-Initiative Circular Economy Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit
    Industrie-Förderung mbH

    +493020281606
    +493020282606
    C.Oehlmann@ice.bdi.eu

  • Inken Carina Sittler

    Projektreferentin Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit
    IFG

    +493020281725
    I.Sittler@ice.bdi.eu


    BDI-Initiative Circular Economy

Vorstand

  • Dr. Johannes F. Kirchhoff

    Dr. Johannes Kirchhoff

    Gesellschafter KIRCHHOFF Gruppe


    CEO KIRCHHOFF Ecotec
  •  Philipp  Schlüter

    Philipp Schlüter

    Vorstandsvorsitzender TRIMET Aluminium SE

  • Dr. Markus  Steilemann

    Dr. Markus Steilemann

    Vorsitzender des Vorstandes Covestro AG

  •  Miki  Yokoyama

    Miki Yokoyama

    Managing Partner, TechFounders Accelerator Venture Partner, UnternehmerTUM Venture Capital Partners


    Venture Partner, Pirate Impact Capital
  •  Herwart  Wilms

    Herwart Wilms

    Geschäftsführer REMONDIS Assets & Services GmbH & Co. KG

Mitglieder