Über 30 Prozent unserer Exporte-Werte nach Übersee erfolgen per Luftfracht. Und viele Menschen wünschen sich Flugreisen zu Freunden und für den Urlaub. Als führende Exportnation braucht Deutschland eine effiziente Verknüpfung mit anderen Wirtschaftsregionen in der Welt. Dafür bedarf es einer durch den Bund koordinierten, strategisch geplanten Luftverkehrspolitik. Diese sollte den Luftverkehr nicht nur verteuern, sondern auch Innovationen im Sinne des Klimaschutzes fördern.

Aktuelles
  • Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für den Luft­fahrt­stand­ort Deutsch­land

    Eine wettbewerbsfähige Luftfahrtbranche ist zentral für die Attraktivität des Industriestandorts, das Erreichen der Klimaziele und unsere Souveränität. Dennoch verlieren wir Konnektivität und tun zu wenig für den Erhalt unserer Technologieführerschaft. Deutschland und die EU müssen umsteuern: Standortkosten senken, Forschung und Innovationen fördern, Klimaschutz wettbewerbsneutral ermöglichen, nationale Sonderwege beenden und Bürokratie abbauen.

  • Mehr Si­cher­heit in der Luft­fracht statt Bü­ro­kra­tie­hür­den

    Das im Mai 2020 in Kraft getretene Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen luftsicherheitsrechtlicher Zuverlässigkeitsüberprüfungen soll den Luftverkehr sicherer machen. Die Zuverlässigkeitsprüfung von Arbeitnehmern in sicherheitsrelevanten Bereichen wird verschärft. Für die deutsche Exportindustrie ist ein zügiges Verfahren ohne bürokratische Hürden im Hinblick auf den Luftfrachtsektor wichtig.

  • Ers­tes glo­ba­les Kli­ma­schutz­in­stru­ment für den Flug­ver­kehr in den Start­lö­chern

    Auf der 39. Generalversammlung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation der Vereinten Nationen (ICAO) einigten sich die Mitgliedstaaten im Herbst 2016 auf ein globales Klimaschutzinstrument für den Luftfahrtsektor. Der Start ist für 2021 geplant. Für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften ist das globale Vorgehen einem nationalen oder europäischen Alleingang vorzuziehen.

  • Ex­port braucht Luft­fracht

    Waren und Dienstleistungen werden global gehandelt. Müssen in kurzer Zeit weite Strecken überwunden werden, ist das Flugzeug als Transportmittel oft alternativlos. Exportierende Unternehmen in Deutschland sind daher zwingend auf ein leistungsfähiges Luftverkehrssystem angewiesen. Dazu gehört ein reibungslos funktionierender Luftfrachttransport.

  • Für ei­nen star­ken Luft­ver­kehrs­stand­ort

    Über 30 Prozent unserer Exporte-Werte nach Übersee erfolgen per Luftfracht. Und viele Menschen wünschen sich Flugreisen zu Freunden und für den Urlaub. Als führende Exportnation braucht Deutschland eine effiziente Verknüpfung mit anderen Wirtschaftsregionen in der Welt. Dafür bedarf es einer durch den Bund koordinierten, strategisch geplanten Luftverkehrspolitik. Diese sollte den Luftverkehr nicht nur verteuern, sondern auch Innovationen im Sinne des Klimaschutzes fördern.

  • Wir­kungs­vol­le In­stru­men­te für den Kli­ma­schutz im Luft­ver­kehr

    Der Luftverkehr hat nicht nur eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung, sondern auch eine hohe klimapolitische Verantwortung. Der BDI befürwortet wirkungsvolle Klimaschutzinstrumente ohne zusätzliche Belastung des Luftverkehrs und lehnt daher die Einführung einer nationalen Kerosinsteuer zur Erreichung klimapolitischer Ziele ab.

  • Än­de­run­gen in der Luft­si­cher­heit müs­sen wett­be­werbs­för­dernd und ef­fi­zi­ent um­ge­setzt wer­den

    Ende Juli 2019 entfiel die sogenannte „beschäftigungsbezogene Überprüfung“ von Mitarbeitern im Luftsicherheitsbereich. Diese Änderung, die Deutschland bereits im März 2018 in Deutschland einführte, verpflichtet alle Unternehmen ihre Mitarbeiter im luftsicherheitsrelevanten Bereich ausschließlich behördlich prüfen zu lassen. Hiervon sind insbesondere zertifizierte Unternehmen betroffen, die ihre Waren als „sicher“ versenden dürfen und damit die sichere Lieferkette garantieren.

  • Luft­ver­kehrs­stand­ort Deutsch­land stär­ken

    Ein schneller, zuverlässiger und flexibler Luftverkehr ist von großer Bedeutung für die Industrie und den Erhalt von Arbeitsplätzen in Deutschland. Keinesfalls darf nationale Regulierung die Wettbewerbsfähigkeit der Luftverkehrswirtschaft schwächen, erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo.

Ansprechpartner

Petra Richter

Senior Referentin Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.

Raffael Kalvelage

Referent Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.

Marco Kutscher

Referent Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.