
Publikationen
Schienengebundene Energieträgertransporte
Der BDI sieht die Notwendigkeit, in der jetzigen Krisensituation für sechs Monate die Möglichkeit zu schaffen, schienengebundene Energieträgertransporte zur Sicherstellung der Energieversorgung zu priorisieren. So können auch die Unternehmen, die ihren Beitrag zur Gaseinsparung realisieren, indem sie ihre Energieversorgung auf alternative Brennstoffe umstellen, mit den dafür benötigten Energieträgern über die Schiene versorgt werden.
Robuster Netzbetrieb für mehr Schienengüterverkehr
Das deutsche Schienennetz ist in vielen Abschnitten überlastet und wird über seine Kapazitätsgrenzen hinaus betrieben. Eine Folge davon sind wiederkehrende Engpässe und Verspätungen, die die Attraktivität des Verkehrsträgers destabilisieren und seine Wachstumsperspektiven limitieren. Was zu tun ist, um die Planbarkeit von Schienen-Transporten sicherzustellen und Verlässlichkeit sowie Attraktivität der Schiene dauerhaft zu gewährleisten, hat der BDI gemeinsam mit der Deutschen Bahn zusammengestellt.
Klimariese in Ketten – Der Kombinierte Verkehr Straße/Schiene
Der Kombinierte Verkehr ist das Schienensegment im Güterverkehr mit dem bei weitem größten Wachstumspotential. Deshalb kommt ihm für das Ziel, mehr Güter auf die Schiene zu bringen, eine herausragende Rolle zu. Die Deutsche Industrie legt Vorschläge vor, wie die Politik national und in der EU den Kombinierten Verkehr stärken und noch attraktiver für die Auftraggeber von Transporten machen kann.
Logistikanforderungen der verladenden Industrie
Wie machen wir Güterverkehr und Logistik grüner und effizienter? Was kann Politik tun, damit noch ungenutzte Potentiale für weniger C02 ausgeschöpft werden können? Wir zeigen Lösungen, zur Stärkung von Innovationen und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für alle Verkehrsträger auf. Dazu gehören eine bedarfsgerecht ausgebaute Infrastruktur, die Digitalisierung, verbesserte regulatorische Rahmenbedingungen und CO2-Minderung durch effiziente Systeme, neue Antriebe und Kraftstoffe.
Europäische Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität
Die EU-Kommission hat ihre lang angekündigte „Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität“ vorgelegt. Der BDI begrüßt die zahlreichen Maßnahmen zur Stärkung von Verkehrsträgern, Logistik und Infrastrukturen – mangelt es doch an einem echten Realitätscheck, so dass sich Zielsetzungen der Kommission widersprechen. Technologiehochläufe bedürfen langfristiger Anreizstrategien und weniger vollmundiger Absichtserklärungen.
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung von Vorschriften im Eisenbahnbereich (EbRbG)
Mobilitätsagenda der Deutschen Industrie
Moderne Mobilität und Logistik haben höchste volkswirtschaftliche Bedeutung: Sie bilden die Basis des Wohlstands in Europa. Dafür ist ein starker Schienenverkehr essentiell. Wettbewerb stärkt einen Schienenverkehr, der sich an Kundenwünschen orientiert. Doch die Wettbewerbsintensität im europäischen Eisenbahnsektor ist insgesamt deutlich zu gering. Das schwächt diesen makroökonomisch wichtigen Verkehrsträger. Aus diesem Grund verfolgt der BDI ein klares Ziel: mehr Wettbewerb auf der Schiene, gute Rahmenbedingungen für die Schiene – in der Europäischen Union und in Deutschland.