
Publikationen
Making Europe strong - with a competitive industry
The industry wants to turn Europe back into a continent of opportunity and growth. To achieve this, three things will be crucial over the next five years: We Europeans must secure our role in the new global world order, defend our values, and assert ourselves in the global competition between locations. We can only master these challenges with a political agenda that focuses on our economic strength. Read our recommendations on how Europe can find new strength.
Praxistaugliche Übergangsfristen für eine wettbewerbsfähige Industrie
Bedingt durch verschiedene Faktoren kollidieren die vom Gesetzgeber vorgeschlagenen Übergangsfristen mit der unternehmerischen Realität und damit verbundenen Entscheidungsanforderungen. Damit die Industrie weiterhin die Möglichkeit besitzt, Produkte unter der Funkanalagenrichtlinie, dem Cyber Resilience Act sowie dem AI Act, auf dem Binnenmarkt in Verkehr zu bringen, appelliert der BDI an die Gesetzgeber, Übergangsfristen von mindestens 48 Monaten vorzusehen.
30 Jahre EU-Binnenmarkt: Europas unvollendete Erfolgsgeschichte
Auch drei Jahrzehnte nach seinem Inkrafttreten bleibt der europäische Binnenmarkt fragmentiert. Der freie Verkehr von Gütern, Dienstleistungen, Personen, Kapital und Daten ist in vielen Bereichen immer noch Wunschdenken. Der EU entgehen dadurch über eine Billion Euro oder knapp neun Prozent an zusätzlichem EU-Bruttoinlandsprodukt (BIP). Angesichts dieser potenziell enormen Wachstumsgewinne und der zentralen Bedeutung eines starken Binnenmarkts für den politischen und wirtschaftlichen Einfluss Europas in der Welt, diskutiert das vorliegende Forderungspapier zehn industriepolitische Maßnahmen, um die Vertiefung des Binnenmarkts voranzutreiben und sein verborgenes Potenzial zu erschließen.
Industriepolitik Dossier 11/2018
Für das laufende Jahr erwartet der BDI einen Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um 2,5 Prozent. In der Europäischen Union (EU28) wird die Industrieproduktion das fünfte Jahr in Folge steigen. Die weltweite Industrieproduktion dürfte in diesem Jahr um insgesamt 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen und das Welthandelsvolumen um 3,75 Prozent.
Anzeigepflicht von Steuergestaltungen
Zur einheitlichen Umsetzung des OECD/G20 BEPS Aktionspunkts 12 in der EU hat der Rat eine Richtlinie zur Einführung einer Anzeigepflicht von grenzüberschreitenden Steuergestaltungen beschlossen. Die Bundesländer wollen diese Anzeigepflicht auch auf rein nationale Sachverhalte ausdehnen. Der BDI wendet sich gegen übermäßige bürokratische Anforderungen und fordert eine Beschränkung auf die Umsetzung der EU-Richtlinie im Sinne der OECD Anforderungen.
Eine starke und souveräne EU
Die EU muss die Welthandelsordnung stärken und offene Märkte für Handel und Investitionen anstreben. Die Stärkung der Europäischen Union im Inneren wie im Äußeren muss Leitmotiv der Politik sein. Dabei kommt der Festigung der Wirtschaftskraft eine erhebliche Bedeutung zu, denn nur eine wirtschaftlich starke EU ist international durchsetzungsfähig. Zudem müssen auch die rasche Vollendung des Binnenmarkts sowie eine moderne Industriestrategie 2030 Priorität erhalten.
Reform der Exportkontrolle
Umfangreiche Änderungen der EG-Dual-Use-Verordnung sieht die EU-Kommission in einem Reformvorschlag vor, den sie im September 2016 vorgelegt hat. Der Technologiestandort Europa kann hierdurch Schaden nehmen. Das Europäische Parlament und der Rat sind deshalb aufgerufen, im Gesetzgebungsverfahren Augenmaß walten zu lassen und offene Fragen zu klären. Der BDI schlägt hierzu konkrete Alternativen vor.
Produktregulierung im EU-Binnenmarkt
Das „New Legislative Framework“ (NLF) ist das Regulierungsmodell, das den europäischen Binnenmarkt überhaupt erst ermöglicht. Der BDI beobachtet jedoch mit Sorge Tendenzen einer Vernachlässigung des NLF. In einem Positionspapier bringt er deshalb konkrete Vorschläge zum Erhalt der Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung dieses Erfolgsmodells.
