Energieeffiziente Gebäude

Deutschland muss Vorreiter bei energieeffizienten Gebäuden werden

Die 21 Millionen Gebäude in Deutschland sind wahre Energiefresser. Sie sind für mehr als ein Drittel des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs und ein Drittel des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Den Gesamtbestand an Gebäuden klimaneutral zu bekommen ist eine gesellschaftliche Kraftanstrengung, die Investitionen in Milliardenhöhe voraussetzt. Die deutsche Industrie hat dafür die passenden Technologien, benötigt aber Planungssicherheit und die richtigen Rahmenbedingungen.

Vor diesem Hintergrund hat sich die BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“ im Jahr 2010 gegründet, ein branchenübergreifender Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden. Das Netzwerk dient als Ansprechpartner für Politik, Ministerien, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft in Berlin und Brüssel. Ziel ist es, das Thema Energieeffizienz bei Gebäuden durch Politikvorschläge, Fachgespräche, Veranstaltungen und Delegationsreisen voranzubringen, Rahmenbedingungen technologieoffen mitzugestalten und Wege zu einer erfolgreichen Energiewende aufzuzeigen.

Aktuelles
  • Kli­ma­schutz, Wachs­tum, Trans­for­ma­ti­on – Wie kann es vor­an­ge­hen bei Ge­bäu­den?

    Die neue Bundesregierung setzt sich für Fortschritte bei Gebäudesanierung und Wohnungsbau ein. Nachdem die ministeriellen Zuständigkeiten geklärt sind, stellt sich die Branche zentrale Fragen: beabsichtigen CDU/CSU und SPD, das „Heizungsgesetz“ zurückzunehmen, ohne eine erneute Polarisierung auszulösen? Wann werden die angekündigten Förderanpassungen umgesetzt? Wie gelingt die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie EPBD? Der BDI führt hierzu über die BDI-Initiative Energieeffiziente Gebäude einen breiten Stakeholder-Dialog.

  • Für mehr en­er­ge­ti­sche Sa­nie­rung und mehr en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Neu­bau

    Die Gebäude in Deutschland sind für etwa 30 Prozent des Energieverbrauchs und rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ohne einen klimaneutralen Gebäudesektor kann Deutschland das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 nicht erreichen. „Grüne Gebäude“ sind nicht nur entscheidend für die Klimaziele, sondern auch ein bedeutender Chancenmarkt für die deutsche Industrie. Dank starker Anbieter und großem heimischem Bedarf kann Deutschland eine führende Position einnehmen und wirtschaftliches Wachstum fördern – vorausgesetzt, die Politik stellt jetzt die richtigen Weichen.

  • Von den Kli­ma­schutz­zie­len zur Um­set­zung – Was ist bei Ge­bäu­den jetzt ge­for­dert?

    Die Ziele sind klar formuliert – Aber wie bringen wir jetzt Tempo in Sanierung und Neubau? Bei der Veranstaltung „Von den Klimaschutzzielen zur Umsetzung – Was ist bei Gebäuden jetzt gefordert?“ Ende Juni diskutierten hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das Thema. Klar ist: Die technischen Lösungen sind verfügbar. Sie müssen zum Einsatz gebracht werden, um die Klimaschutzziele 2030 und 2045 zu erreichen. Zudem sollten die vielen „niedrig hängenden Früchte“ ergriffen werden, mit denen schnell kleine und große Fortschritte möglich sind.

  • Po­ten­zi­al von Nicht­wohn­ge­bäu­den nut­zen

    Nichtwohngebäude machen in Deutschland lediglich neun Prozent des Gesamtgebäudebestands aus, sie sind jedoch für 36 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Es besteht großes Einsparpotenzial und Handlungsbedarf für die Bundesregierung.

  • Tem­po er­hö­hen auf dem Weg zum kli­ma­neu­tra­len Ge­bäu­de­sek­tor

    Klimaneutralität im Gebäudesektor ist ein unverzichtbarer Baustein auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2045. Doch die CO2-Einsparung im Gebäudesektor kommt voran, aber viel zu langsam. Die Politik muss jetzt die nötigen Impulse für mehr energetische Sanierung und mehr energieeffizienten Neubau setzen.

  • Hei­zungs­ge­setz: Was es braucht, da­mit die Um­set­zung ge­lingt

    Nach langem Ringen der Koalition und hitzigen öffentlichen Diskussionen hat der Bundestag im September das stark überarbeitete Heizungsgesetz verabschiedet. Zuvor war eine Reihe wichtiger Korrekturen vorgenommen worden. Das Gesetz wird zum Jahr 2024 in Kraft treten. Der BDI sieht weiterhin noch dringenden Handlungs- und Korrekturbedarf.

  • Än­de­rung des Ge­bäu­de­en­er­gie­ge­set­zes (GEG)

    Die Bundesregierung will zum Januar 2024 eine Vorgabe einführen, dass bei neu eingebauten Heizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden. Für den BDI weist das Vorhaben in die richtige Richtung. Bei dem Gesetzentwurf vom März 2023 gibt es allerdings eine ganze Reihe dringender Änderungsbedarfe.

  • Mehr Tem­po bei der Di­gi­ta­li­sie­rung im Ge­bäu­de­sek­tor

    Digitalisierung, Automatisierung und die Erfassung von Messdaten von Gebäuden können einen erheblichen Beitrag zum Erreichen des Klimaschutzziels 2030 und des Ziels der Klimaneutralität bis 2045 bei Gebäuden leisten. Die Themen benötigen mehr politische Aufmerksamkeit auf deutscher und europäischer Ebene.

  • En­er­gie­eins­park­am­pa­gne auf Ge­bäu­de aus­rich­ten

    Der BDI plädiert dafür, die Energieeinsparkampagne der Bundesregierung auf Energieeffizienz bei Gebäuden auszurichten. Gebäude- und Wohnungsbesitzern sowie Mietern sollte der Nutzen von Modernisierungsmaßnahmen und digitalen Instrumenten zur Verbrauchskontrolle und -steuerung vor Augen geführt werden.

  • EU-Ge­bäu­de­richt­li­nie ef­fi­zi­ent und zü­gig um­set­zen

    Die Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) entscheidet darüber, ob Deutschland Klimaschutz, Wirtschaftskraft und bezahlbares Wohnen erfolgreich miteinander verbinden kann. Das Papier zeigt, wie die Vorgaben effizient in nationales Recht übertragen werden können, welche Chancen für Innovation und Sanierung entstehen können und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um die Wachstumspotenziale der EPBD zu heben, ohne dabei unnötige Bürokratie zu schaffen.

  • Bau-Tur­bo star­ten

    Zur Halbzeit der laufenden Legislatur muss festgestellt werden, dass das Verfehlen sämtlicher der in den Bereichen des Wohnungsbaus, der Gebäudesanierung, des Infrastrukturbaus und der zur Transformation des Wirtschaftsstandorts insgesamt gesetzten Ziele droht. Der BDI stellt Maßnahmen vor, damit die gesetzten baupolitischen Ziele doch erreicht werden können.

  • Bun­des­för­de­rung für ef­fi­zi­en­te Ge­bäu­de

    Mehrere Förderstopps und die unangekündigten Kürzungen der Bundesförderung Energieeffiziente Gebäude (BEG) haben für große Verunsicherung bei Gebäudeeigentümern und Investoren sowie im Bauwesen gesorgt. BDI, BDEW und ZDH fordern daher von der Bundesregierung ein öffentliches Bekenntnis zur BEG-Sanierungsförderung, damit 2023 der Hochlauf der Gebäudesanierung stattfinden kann. Dieser ist laut BDI-Klimastudie für das Erreichen des 2030-Ziels gefordert.

  • Ta­xo­no­mie für Ge­bäu­de um­setz­bar, tech­no­lo­gie­of­fen und un­bü­ro­kra­tisch ge­stal­ten

    Die EU-Taxonomie-Verordnung ist in der jetzigen Form nur schwer umsetzbar und würde eine bürokratische Belastung für Unternehmen bedeuten. Um die Taxonomie für Gebäude umsetzen zu können müssen die Technical Screening Criteria (TSC) optimiert und die wirtschaftlichen Aktivitäten erweitert werden. Zudem muss das „Do-No-Signifcant-Harm“-Prinzip (DNSH) realistisch ausgestaltet und Finanzierungs- und Investitionshemmnisse für Sanierungen und Neubau vermieden werden.

Aktuelles BDI-Initiative Energieeffiziente Gebäude: Was braucht es für die Gebäudewende?

Im Film zeigen wir, warum die Gebäudewende nur gelingt, wenn Wirtschaft und Politik gemeinsam handeln – pragmatisch, planbar und partnerschaftlich.

Heizungsgesetz: Was es braucht, damit die Umsetzung gelingt

Nach langem Ringen der Koalition und hitzigen öffentlichen Diskussionen hat der Bundestag im September das stark überarbeitete Heizungsgesetz verabschiedet. Zuvor war eine Reihe wichtiger Korrekturen vorgenommen worden. Das Gesetz wird zum Jahr 2024 in Kraft treten. Der BDI sieht weiterhin noch dringenden Handlungs- und Korrekturbedarf.

Ansprechpartner

Wilko Specht

Geschäftsführer der BDI-Initiative Energieeffiziente Gebäude Energie, Mobilität und Umwelt, Industrie-Förderung Gesellschaft mbH

Maurizio Paciello

Projektreferent Energie, Mobilität und Umwelt, Industrie-Förderung Gesellschaft mbH

Martina Grosse

Assistentin Energie, Mobilität und Umwelt, BDI e.V.
Vorstand

Johanna Coleman

Vorsitzende, Geschäftsführerin BASF Wohnen + Bauen GmbH

Frank Voßloh

Stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer Viessmann Deutschland GmbH

Matthias Hartmann

Stellvertretender Vorsitzender, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) Techem GmbH

Vorteile einer Mitgliedschaft

  • Aktive Themengestaltung und enger Austausch mit dem BDI und seinen Mitgliedsverbänden
  • Praxisorientierte Formate zum Erfahrungsaustausch zwischen Branchen und Unternehmen
  • Fortlaufende Information und Beratung zu aktuellen Entwicklungen
  • Austausch mit politischen Entscheidungsträgern und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Aktive Teilnahme an öffentlichen Konferenzen und Veranstaltungen

Melden Sie sich bei Fragen zur Mitgliedschaft gerne beim Team!