58 Ergebnisse
Kategorie
Schlagworte

Forschungszulage verbessern

Mit der Einführung der steuerlichen Forschungszulage im Jahr 2020 wurde in Deutschland ein neues und flexibles Instrument zur Förderung von Forschung und Entwicklung geschaffen, das Unternehmen unabhängig von der Größe oder Rechtsform offensteht. Jedoch besteht auch nach den vorgesehenen Ausweitungen weiterhin Optimierungspotenzial. Es sind weitere Verbesserungen wie eine Ausweitung der Förderung sowie eine deutliche Vereinfachung des Antragsverfahrens notwendig, um die Forschungszulage im internationalen Vergleich attraktiver zu gestalten und Forschungsaktivitäten in Unternehmen aller Größenordnungen zu unterstützen.

Veröffentlichung
09.07.2026

Umfrage zur aktuellen Lage im industriellen Mittelstand

Wirtschaftliche Situation der Unternehmen und zentrale Belastungsfaktoren.

Veröffentlichung
08.07.2026

Reform der Einkommensteuer

Am 1. Juli 2026 hat sich der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD auf eine Reform der Einkommensteuer geeinigt, die vor allem kleine und mittlere Einkommen sowie Familien entlasten soll. Das Entlastungsvolumen soll rund 10 Mrd. Euro pro Jahr betragen und die Maßnahmen sollen schrittweise in den Jahren 2027 und 2028 umgesetzt werden.

Artikel
06.07.2026

Licht und Schatten beim Vergabebeschleunigungsgesetz

Das Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabebeschleunigungsgesetz) ist zum 1. Juli 2026 in Kraft getreten. Es soll das Vergaberecht vereinfachen, beschleunigen, flexibilisieren und digitalisieren, den Mittelstand fördern sowie junge und innovative Unternehmen an der öffentlichen Auftragsvergabe stärker beteiligen. Diese Ziele unterstützt der BDI, sieht aber insgesamt betrachtet Licht und Schatten.

Artikel
06.07.2026

Young Leaders 2026: 360 Grad Resilienz – unerschütterlich in einer Welt im Wandel

360° Resilienz – unerschütterlich in einer Welt im Wandel. Unter diesem Motto sind in dieser Woche mehr als 30 junge Führungskräfte aus Mittelstand, Beratung und Industrie nach Berlin gekommen.

Artikel
27.03.2026

Vorschläge zur Modernisierung der Thesaurierungsbegünstigung

Die Thesaurierungsbegünstigung wurde geschaffen, um das Eigenkapital des industriellen Mittelstands zu stärken. Ziel der Vorschrift ist es: Kapital- und Personengesellschaften sollen in gleicher Höhe steuerlich belastet werden. Dieses Ziel verfehlt die Vorschrift jedoch deutlich – zu komplex und aufwendig ist sie in der Anwendung. Die Vorschrift muss daher dringend praxistauglich reformiert werden.

Artikel
10.11.2025

Thesaurierungsbegünstigung verbessern

Die Thesaurierungsbegünstigung wurde 2008 eingeführt, um Reinvestitionen bei Personenunternehmen im Vergleich zu Kapitalgesellschaften steuerlich nicht länger zu benachteiligen. Zwar wurden in den letzten Jahren einige gesetzgeberische Fehler beseitigt, es bestehen jedoch weiterhin formale Hürden und Benachteiligungen, die eine Inanspruchnahme für viele Unternehmen unattraktiv machen.

Veröffentlichung
03.09.2025

Bürokratieabbau bleibt Schlüsselthema für die deutsche Industrie

Die deutsche Industrie – vom börsennotierten Konzern bis zum mittelständischen Familienunternehmen – ist auf einen effizienten und unkomplizierten Rechtsrahmen angewiesen. Unnötige Bürokratie kostet Zeit und Geld, hemmt Innovationen und vergrößert den Standortnachteil. Insbesondere der industrielle Mittelstand leidet unter der Vielzahl staatlicher Vorgaben, da ihm oft die Ressourcen fehlen, um komplexe Anforderungen zu bewältigen. Der Abbau kostenintensiver Bürokratie ist daher Mittelstandspolitik im besten Sinne.

Artikel
28.04.2025

Konjunkturimpuls? Bürokratieabbau!

Angesichts konjunktureller Schwäche und schwindender Wettbewerbsfähigkeit ist die Diskussion über gezielte Entlastungen für den Standort Deutschland berechtigt – und dringend nötig. Ein Fünftel der deutschen Industriewertschöpfung steht mittelfristig auf dem Spiel. Wer weniger Bürokratie wagt und besseres Recht setzt, kann allerhand Potenziale heben. Das Bürokratieentlastungsgesetz IV blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück – jetzt braucht es einen systematischen, entschlossenen Abbau überflüssiger Vorschriften.

Artikel
28.04.2025

Bürokratie systematisch abbauen

Bürokratie setzt die Wirtschaft am Standort Deutschland unter Druck. Um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen, braucht es nicht nur kurzfristigen Bürokratieabbau, sondern strukturelle Verbesserungen. BDI und BDA schlagen u.a. mehr Eigenverantwortung durch eine vertrauensbasierte Regulierung sowie Instrumente für eine bessere Rechtsetzung vor, um Bürokratie systematisch abzubauen.

Veröffentlichung
28.01.2025

Welche Zukunft hat der industrielle Mittelstand in Deutschland?

Der deutsche Mittelstand steht unter Druck. Das globale und europäische Umfeld wird immer unübersichtlicher, der Standort zeigt konjunkturelle und strukturelle Schwächen, Märkte und Wertschöpfungsverbünde zeigen sich volatil, Unternehmen sind in der Transformation gefordert. Auf welche Szenarien muss sich der industrielle Mittelstand bis 2030 einstellen? Ein Gespräch mit Familienunternehmer Hans-Toni Junius über seine Zukunftsprognosen für den Standort Deutschland.

Artikel
22.11.2024

Handlungsempfehlungen zur Zukunft des industriellen Mittelstands

Im Herbst 2024 sind industrielle Mittelständler und Familienunternehmen in Deutschland – teilweise existenziell – unter Druck. Mit unterschiedlichen Szenarien zur Zukunft des industriellen Mittelstands in Deutschland 2030 will der BDI sowohl Politik wie auch Unternehmen dazu anregen, trotz aktuell komplexer und unübersichtlicher Zeiten gut begründet zu navigieren. Die Handlungsempfehlungen bauen auf den Zukunftsszenarien für den Mittelstand auf und zeigen Wege auf, das Regulierungsumfeld für den industriellen Mittelstand zu verbessern.

Veröffentlichung
21.11.2024

Szenario 4: Deutschland in einer Weltunordnung mit Blockbildung

Der Systemkonflikt zwischen USA und China mündet über Eskalationsspiralen in einer Entkopplung globaler Handelsaktivitäten. Der industrielle Mittelstand in Deutschland wird auf eine existentielle Probe gestellt. Wegfallende Lieferantenbeziehungen und Absatzmärkte müssen in dem herausfordernden Umfeld kompensiert werden. In Deutschland kommt es zu einem längerfristigen Wohlstandsverlust.

Artikel
14.11.2024

Extremszenario: Deutschland in einer sich auflösenden Europäischen Union

Das Extremszenario als Gedankenexperiment: Infolge massiver Spannungen unter den Mitgliedstaaten, die in einer extremen Blockadepolitik münden, einigen sich die Staaten auf die Aufhebung der EU-Verträge. Im Zuge dessen wird auch der Euro als gemeinsame Währung abgeschafft, die Bundesbank führt die D-Mark wieder ein. Längst überwunden geglaubte Ressentiments brechen wieder auf. Alle ehemaligen EU-Staaten gleiten in eine massive Rezession ab. Unternehmen und Politik versuchen sich panikartig an einer Neuausrichtung.

Artikel
14.11.2024

Szenario 1: Verschleppte Modernisierung

Parteipolitisches Taktieren verhindert schnelle Reformen und Investitionen, extremistische Kräfte gewinnen an Zulauf. Deutschland fällt im Standortwettbewerb weiter zurück. Es kommt zu einem schleichenden Verlust der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, leistungsfähige Unternehmen aus dem Ausland holen auf. Das innereuropäische und globale Gefälle bei Standortfaktoren führt zu Verlagerungen von Großunternehmen und im Mittelstand, Wertschöpfungsverbünde lösen sich teils auf.

Artikel
14.11.2024

Szenario 3: Vertiefte Europäische Integration für Resilienz

Der zunehmende Rückzug der USA aus Europa kreiert ein Momentum für eine tiefere EU-Integration mit Sicherheitspolitik als neuer Keimzelle. Dies schafft auch Raum für gemeinsame Strategien auf anderen Feldern, etwa im Bereich Datenökonomie, Rohstoffe, Energie oder Kapitalmarkt. Europäische grenzüberschreitende Innovations- und Wertschöpfungsverbünde behaupten sich in einer Welt mit hoher Volatilität und rasch wechselnden Allianzen.

Artikel
14.11.2024

Zum Ansatz der Szenario-Methode

Szenarien sind keine Prognosen zukünftiger Entwicklung, sondern als zugespitzte Denkfiguren bzw. Gedankenexperimente zu verstehen. Sie helfen uns, die Welt besser zu verstehen und Gegenwartsereignisse in mittel- bis langfristige Zukunftskontexte einzuordnen.

Artikel
14.11.2024

Szenario 2: Nationale Transformationsanstrengungen

Als Antwort auf die Krisen der 2020er Jahre stellen entschiedene politische, unternehmerische und gesellschaftliche Reaktionen die Weichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands, der durch eine führende Rolle in der digitalen und grünen Transformation getrieben ist. So wird etwa die Infrastrukturmodernisierung forciert und der gesellschaftliche Wert von Leistungsorientierung steigt. Die beschleunigte Dynamik der Transformation bietet Chancen, aber auch Herausforderungen für den Mittelstand.

Artikel
14.11.2024

Ein Cent macht den Unterschied

Ob ein öffentlicher Bauauftrag für 5.538.000 Euro oder 5.537.999,99 Euro an einen Bieter vergeben wird, hat erhebliche Auswirkungen auf den Rechtsschutz. Während die Vergabe eines Bauwerks ab 5.538.000 Euro einem effektiven vergaberechtlichen Rechtsschutz unterliegt, der die unrechtmäßige Vergabe an einen Mitbewerber unterbinden kann, besteht dieser für Aufträge unterhalb dieses Schwellenwertes nicht. Der BDI fordert eine Angleichung.

Artikel
30.07.2024

Mikroelektronik

Die Modernisierung und Digitalisierung der deutschen Verwaltung stehen vor großen Herausforderungen. Unternehmen und Bürgerinnen sind unzufrieden, und die Industrie ist auf eine funktionierende Verwaltung angewiesen. Die deutsche Industrie fordert konkrete Maßnahmen, um die Verwaltungsmodernisierung voranzutreiben.

Artikel
03.06.2024