Innovation stärken. Zukunft sichern.
Deutschland kann Innovation. Sie ist unsere DNA. Über Jahrzehnte hinweg stand „Made in Germany“ für Produkte, die nicht nur funktionierten, sondern auch begeisterten. Heute droht diese Begeisterung zu verblassen – durch überbordende Bürokratie, hohe Standortkosten und eine zu geringe Innovationsoffenheit. Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage sagen 54 Prozent der Unternehmen, dass die Politik derzeit wenig oder nichts zur Innovationsförderung beiträgt. Fast jedes zweite große Industrieunternehmen hat Forschungsbereiche bereits ins Ausland verlagert – oder denkt darüber nach.
Wer Innovation fördern will, muss handeln – entschlossen, pragmatisch und zukunftsgerichtet. In einer globalisierten Welt, in der technologische Entwicklungen rasant voranschreiten, ist Innovation der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes. Denn die Herausforderungen sind gravierend: Der demografische Wandel führt zu einem alarmierenden Fachkräftemangel, der ohne innovative Ansätze in der Ausbildung und im Arbeitsumfeld nicht bewältigt werden kann. Der Klimawandel ist eine drängende Krise, die innovative Technologien im Bereich erneuerbarer Energien und nachhaltiger Produktion unabdingbar macht.
Wir leben in einer Zeit, in der internationale Abhängigkeiten zur Bedrohung werden können. Deutschland muss über Produkte und Lösungen verfügen, die andere dringend brauchen und die nur hier entstehen können. Die Leidenschaft für Exzellenz sowie die Fähigkeit, Technologie auf einzigartige Weise nutzbar zu machen, ist unser größter Wettbewerbsvorteil – und der Schlüssel zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit.
Deutschland hat ein starkes Innovationssystem und hohe private Forschungsausgaben. Jetzt braucht es auch eine Politik, die Innovation ermöglicht – nicht verwaltet. Die Start-ups fördert und die digitale Infrastruktur stärkt. Die große Unternehmen, den Mittelstand und die Politik zu Partnern macht. Die Schlüsseltechnologien schneller umsetzt und bürokratische Hürden abbaut. Wir brauchen eine Innovationsstrategie, die nicht nur reagiert, sondern die Zukunft aktiv gestaltet. Vier von fünf Unternehmen sind überzeugt: Die Politik kann einen Unterschied machen.
Exzellenz durch Leidenschaft. Innovation aus Überzeugung. Nur so können wir nachhaltiges Wachstum fördern und die Zukunft Deutschlands sichern. Handeln wir jetzt – wir können es doch!
So entfesseln wir Innovationen für Deutschland
Transfer aus der Forschung zu marktreifen Lösungen verbessern
Ein erfolgreicher Wissenstransfer stärkt die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Entscheidend sind langfristige Partnerschaften zwischen Forschung und Wirtschaft sowie professionelle, mittelstandsnahe Transferstrukturen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Programme wie die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) müssen gestärkt, SPRIND (Bundesagentur für Sprunginnovationen) und DATI (Deutsche Agentur für Transfer und Innovation) strategisch verzahnt werden. Forschungstransfer gehört ins Zentrum der Standortpolitik – inklusive des 3,5-Prozent-Ziels für Investitionen in Forschung und Entwicklung. Normung und Standardisierung sollten dabei als industriepolitische Hebel systematisch eine Rolle spielen.
Exzellenz fördern und Nationale Missionen strategisch planen
Um Innovationen wirksam voranzutreiben, braucht Deutschland exzellente Forschung statt Mittelmaß. Dafür müssen gezielt Spitzeninstitutionen gefördert und aus der Masse hervorgehoben werden – statt am Gleichheitsgrundsatz in der deutschen Wissenschaftslandschaft festzuhalten. Die aktuelle Zukunftsstrategie Forschung und Innovation verfolgt mit ihren sechs Missionen und 30 Teilmissionen zwar gesellschaftlich relevante Ziele, ist jedoch zu kleinteilig. Zudem fehlt eine klare Struktur: Ihre Missionen benötigen konkrete Projektpläne, klare Zuständigkeiten und messbare Ziele – in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Nur so lassen sich Zukunftsaufgaben strategisch bewältigen.
Mikroelektronik-Ökosystem resilient aufstellen
Das europäische Mikroelektronik-Ökosystem ist geprägt durch fragile Lieferketten, hohe Anfangsinvestitionen, fortlaufende Innovationskosten und lange Entwicklungszyklen. Damit Europa angesichts handelspolitischer Spannungen und des internationalen Subventionswettlaufs nicht den Anschluss verliert, braucht es eine vorausschauende Förderung entlang der gesamten Mikroelektronik-Wertschöpfungskette. Nur so sichern wir Versorgung, stärken High-End-Produkte und machen Europa global unverzichtbar. Die Bundesregierung sollte zudem auf ausgewogene Exportkontrollen drängen, die Sicherheit und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen.
Molekülwende zum Erfolg bringen
Unternehmen brauchen Planungssicherheit und kostengünstigen sowie sicheren Zugang zu Molekülen, insbesondere Wasserstoff und Wasserstoff-Derivaten sowie CO2-neutralen Biokraftstoffen. Dafür müssen Rechtsrahmen national und europäisch harmonisiert, Definitionen praxistauglich gestaltet und in der Übergangsphase auch kohlenstoffarmer Wasserstoff zugelassen werden. Der Infrastrukturaufbau, Investitionen und steuerliche Rahmenbedingungen müssen beschleunigt, Raffinerien eingebunden und grüne Leitmärkte gefördert werden. Internationale Partnerschaften, der Abbau von Handelshemmnissen und Instrumente wie H2Global sind zu stärken. Wettbewerbsfähigkeit braucht Carbon-Leakage-Schutz – auch im Luft- und Seeverkehr.
Kohlenstoffspeicherung zulassen und anwenden
Kohlenstoffmanagement ist ein zentraler Bestandteil einer wirksamen Klimastrategie – und ein entscheidender Innovationstreiber für die Industrie. Es umfasst neben Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) auch die CO2-Entnahme aus der Atmosphäre (Carbon Dioxide Removal, CDR). Für den Hochlauf dieser Technologien müssen nationale und europäische Rahmenbedingungen weiterentwickelt und zentrale Fragen zu Permanenz, Haftung, Messung und Bilanzierung von Negativemissionen geklärt werden. Aufgrund hoher Kosten braucht es kurzfristige Förderinstrumente und eine langfristige Marktperspektive. Der zügige Ausbau und das De-Risking einer CO2-Transport- und Speicherinfrastruktur sind dafür entscheidend.
Bürokratiearme und innovationsfördernde Durchführung von AI Act und Data Act
Die Umsetzung von AI Act und Data Act muss so gestaltet werden, dass sie die Innovationskraft der deutschen Industrie stärkt. Rechtsunsicherheiten – insbesondere im Zusammenspiel mit der EU-DSGVO – dürfen nicht zu Investitionshemmnissen werden. Deshalb braucht es eine bürokratiearme, praxisnahe Durchführung mit klarer Kompetenzverteilung und ausreichend ausgestatteten Behörden. Die Bundesnetzagentur sollte als zentrale Anlaufstelle fungieren, flankiert von einem moderaten Sanktionsrahmen im Data Act. Für den AI Act ist eine schlagkräftige Behörde erforderlich, die die Interessen der Industrie auch auf europäischer und internationaler Ebene aktiv vertritt – als Voraussetzung für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen.
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Zukunftsfähige Normungspolitik sichert den Standort Deutschland Normen und Standards stärken den internationalen Handel, schaffen Vertrauen in einer vernetzten Welt und gestalten die grüne Transformation Deutschlands, Europas und der Welt. Starke Ambitionen autoritär regierter Staaten offenbaren die politische und strategische Dimension von Normung und Standardisierung und stellen westliche Industriestaaten vor neue Herausforderungen.
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Innovationskraft stärken, wettbewerbsfähig bleiben Europa steht an einem Scheideweg: Klimawandel, technologischer Wandel, geopolitische Konflikte und demografische Herausforderungen verändern unsere Gesellschaft und Wirtschaft tiefgreifend. Gleichzeitig wächst die Innovationslücke zu den USA und China immer weiter. In der Innovationsfähigkeit zeigt sich: Europa verliert an Dynamik. Das haben auch Mario Draghi und Manuel Heitor in ihren Berichten gezeigt und verdeutlicht: Damit Europa auch in Zukunft selbstbestimmt und wirtschaftlich stark bleibt, müssen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsförderung im Mittelpunkt der europäischen Wirtschaftsagenda stehen und mehr Geld in Forschung und Innovation investiert werden. Der BDI begrüßt, dass das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm und der europäische Wettbewerbsfähigkeitsfonds Europas Wettbewerbsfähigkeit besser stärken soll und legt die Prioritäten aus Sicht der deutschen Industrie dar.
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Das InnoNation-Festival 2025: Pioniergeist wagen, Hürden abbauen Unter dem Motto „DeepTech – High impact“ veranstaltete der BDI am 25.11. das 3. InnoNation Festival. In acht DeepDives, fünf Diskussionsformaten und vier Keynotes von hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Industrie, Forschung und Gesellschaft wurde die Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland diskutiert. Mehr als 450 Personen nahmen am Festival teil.
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Innovationsindikator 2025 Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
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Vorschläge zum Bürokratieabbau Bürokratie kostet die Wirtschaft viel Zeit und Geld. Sie behindert Unternehmensübergaben und Existenzgründungen und hemmt Investitionen in Menschen, Maschinen und Geschäftsmodelle. Das Maß an Bürokratie entscheidet mit darüber, wie Deutschland und Europa als Standort im internationalen Wettbewerb erlebt und bewertet werden. Als BDI haben wir eine nicht abschließende Liste mit über 280 Vorschlägen für konkreten Bürokratieabbau auf Bundes- und Europa-Ebene vorgelegt. Es braucht jetzt politischen Mut, klare Ziele und hohes Tempo auf allen Ebenen, um bürokratische Entlastungen unternehmerisch spürbar zu machen und Wachstum zum Nulltarif zu erzeugen.
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Effizienzpotenziale von Innovationen für das Gesundheitswesen Das deutsche Gesundheitssystem steht unter steigendem Finanzierungsdruck. Eine vom BDI beauftragte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt, welchen Beitrag Innovationen der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) zu einer nachhaltigen Finanzierung leisten können. Durch medizinische, technologische und digitale Lösungen lassen sich Effizienzpotenziale von mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr realisieren. Diese Entlastungen würden nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung stärken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
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Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber – Chancen für den Standort Deutschland Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie mit weitreichendem wirtschaftlichem Potenzial. Als sogenannte „General Purpose Technology“ kann sie Prozesse automatisieren, komplexe Tätigkeiten unterstützen, neue Aufgabenfelder schaffen und Forschung beschleunigen. Erste Studien zeigen bereits deutliche Effizienzgewinne – insbesondere in wissensintensiven Dienstleistungen. Entscheidend ist jedoch, wie gut KI in bestehende Arbeits- und Produktionsprozesse integriert wird.
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BDI-Handlungsempfehlungen zur Hightech Agenda Deutschland Die Hightech Agenda Deutschland setzt wichtige Impulse in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik zur Stärkung unseres Industriestandorts. Durch die gezielte Förderung von sechs definierten Schlüsseltechnologien und zusätzliche Investitionen in fünf strategische Forschungsfelder wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologische Souveränität von Deutschland und Europa durch Forschung und Innovation nachhaltig zu sichern. Trotz vielversprechender Ansätze kommt es nun maßgeblich auf die Umsetzung der Agenda an. Es braucht klar definierte Ziele, Verantwortlichkeiten und Erfolgskontrollen. Dazu müssen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft miteinander kooperieren und auch Start-ups einbinden. Gleichzeitig sieht die deutsche Industrie weiterhin erheblichen Handlungsbedarf bei der konkreten Ausgestaltung und Umsetzung in den jeweiligen Technologiebereichen.
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Reformbedarf in der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Die praktische Anwendung und Auslegung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Erschwerend hinzu kommen die neuen EU-Digitalgesetze, die nicht mit der DSGVO harmonisiert sind. In unserem BDI-Positionspapier unterbreiten wir Vorschläge, wie mehr Ausgewogenheit und Innovationsfreundlichkeit in der DSGVO erreicht werden kann.
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Künstliche Intelligenz als Wachstumschance? Künstliche Intelligenz kann das langfristige Wachstumspotenzial in Deutschland deutlich erhöhen – etwa durch Produktivitätssteigerungen, neue Geschäftsmodelle und Innovationsimpulse. Das Papier analysiert, wie KI wirtschaftlich wirksam werden kann, welche strukturellen Hürden bestehen und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um das Potenzial für den Standort Deutschland zu heben.
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Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
Veröffentlichung25.11.2025 -
Digitalisierung und KI im Steuerrecht
Die weitere Digitalisierung des Steuerrechts unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gehört zu den dringend erforderlichen Verbesserungen der steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Digitale Steuerverfahren sind ein entscheidender Standortvorteil für die Unternehmen im internationalen Wettbewerb und gerade angesichts der demografischen Entwicklung unverzichtbar.
Veröffentlichung18.09.2025 -
Towards a Strong R&I Programme under the next Multiannual Financial Framework
The EU is continuously falling behind in global competition and the innovation gap is further increasing between Europe and its competitors, as highlighted by the Draghi and Heitor reports. In face of a changing international order and new geopolitical challenges, R&I play a fundamental role as a driving force for a self-determined and economically strong Europe. R&I must be at the heart of the European economic and technological agenda.
Veröffentlichung11.04.2025 -
Effizienz durch Innovation: Neue Wege im Gesundheitssystem
Effizienz durch Innovation – Neue Wege im Gesundheitssystem<br />Der BDI sieht in der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) einen zentralen Hebel, um die Finanzierung des Gesundheitssystems langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken. Vor diesem Hintergrund hat der BDI das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos mit einer Analyse beauftragt, die zeigt: Innovationen aus der iGW können schon heute Effizienzpotenziale von über 20 Milliarden Euro pro Jahr erschließen. Die BDI-Position „Effizienz durch Innovation“ formuliert darauf aufbauend konkrete Vorschläge, wie Politik und Wirtschaft diese Potenziale nutzen und das Gesundheitssystem zukunftsfest aufstellen können.
Veröffentlichung03.11.2025 -
Agenda Gesundheit Digital
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) ist Treiberin digitaler Innovation und zentral für ein modernes, resilient aufgestelltes Gesundheitssystem. Der verantwortungsvolle Zugang zu Gesundheitsdaten ist dabei nicht nur Grundlage für Forschung und Versorgung, sondern ein entscheidender Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Deutschland braucht ein funktionierendes Gesundheitsdatenökosystem, das Interoperabilität sichert, Datenschutz praktikabel gestaltet und alle Akteure einbindet. Mit der Agenda Gesundheit Digital formuliert die iGW konkrete Vorschläge, um die Umsetzung der digitalen Gesetzgebung in der 21. Legislaturperiode gemeinwohlorientiert, zukunftsfest und international anschlussfähig zu gestalten.
Veröffentlichung22.07.2025 -
Elemente einer nationalen Mikroelektronik-Strategie
Das Papier "Elemente einer nationalen Mikroelektronik-Strategie" bietet umfassende Einblicke und konkrete Handlungsempfehlungen, um Deutschland und die EU in diesem entscheidenden Technologiebereich zu stärken. Die Kernforderungen der nationalen Mikroelektronik-Strategie umfassen die Stärkung der gesamten Mikroelektronik-Wertschöpfungskette, die Förderung von Synergien zwischen Forschung und Industrie, die Berücksichtigung der Anwenderbedarfe, Investitionen in Zukunftstechnologien und die Sicherung von Fachkräften.
Veröffentlichung04.04.2025 -
Effizienzpotenziale von Innovationen für das Gesundheitswesen
Das deutsche Gesundheitssystem steht unter steigendem Finanzierungsdruck. Eine vom BDI beauftragte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt, welchen Beitrag Innovationen der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) zu einer nachhaltigen Finanzierung leisten können. Durch medizinische, technologische und digitale Lösungen lassen sich Effizienzpotenziale von mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr realisieren. Diese Entlastungen würden nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung stärken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Veröffentlichung03.11.2025 -
Simplifying the EU’s Digital Rulebook
Europe’s competitiveness is under severe pressure. German industry urges the European co-legislators to agree on an ambitious simplification agenda for the EU’s digital rulebook that reduces bureaucracy and enhances regulatory clarity. Targeted changes are needed for the AI Act, the Cyber Resilience Act, the Cyber Security Act, the Data Act, the Electronic Communications Code and the GDPR. This would unleash innovation and digitalisation across Europe.
Veröffentlichung14.07.2025 -
Stärkung der Cyberresilienz durch Schulungen der Geschäftsleitung besonders wichtiger und wichtiger Einrichtungen
Das NIS-2-Umsetzungsgesetz sieht in § 38 (3) vor, dass Geschäftsleitungen wichtiger und besonders wichtiger Einrichtungen in Risikomanagement geschult werden müssen, um die Cyberresilienz zu gewährleisten. Der BDI spricht sich in der Umsetzung durch das BSI für einen unbürokratischen, europaweit einheitlichen, funktions- und kompetenzbezogenen Ansatz aus, der den Unternehmen Gestaltungsfreiräume bietet.
Veröffentlichung04.04.2025 -
BDI-Handlungsempfehlungen zur Hightech Agenda Deutschland
Die Hightech Agenda Deutschland setzt wichtige Impulse in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik zur Stärkung unseres Industriestandorts. Durch die gezielte Förderung von sechs definierten Schlüsseltechnologien und zusätzliche Investitionen in fünf strategische Forschungsfelder wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologische Souveränität von Deutschland und Europa durch Forschung und Innovation nachhaltig zu sichern. Trotz vielversprechender Ansätze kommt es nun maßgeblich auf die Umsetzung der Agenda an. Es braucht klar definierte Ziele, Verantwortlichkeiten und Erfolgskontrollen. Dazu müssen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft miteinander kooperieren und auch Start-ups einbinden. Gleichzeitig sieht die deutsche Industrie weiterhin erheblichen Handlungsbedarf bei der konkreten Ausgestaltung und Umsetzung in den jeweiligen Technologiebereichen.
Veröffentlichung29.10.2025 -
Recommendations on the Quantum Strategy of the EU
BDI welcomes the European Commission's initiative to develop the Quantum Strategy of the EU. The strategy should prioritise enabling faster action and reaction to technological developments, alongside a focus on hardware and software solutions produced in Europe. The strategy should include actions oriented towards unifying national strategies and avoiding fragmentation between them. This unification should be accompanied by reduced bureaucracy and simplified funding application rules.
Veröffentlichung06.06.2025 -
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
Veröffentlichung13.03.2025 -
Künstliche Intelligenz als Wachstumschance?
Künstliche Intelligenz kann das langfristige Wachstumspotenzial in Deutschland deutlich erhöhen – etwa durch Produktivitätssteigerungen, neue Geschäftsmodelle und Innovationsimpulse. Das Papier analysiert, wie KI wirtschaftlich wirksam werden kann, welche strukturellen Hürden bestehen und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um das Potenzial für den Standort Deutschland zu heben.
Veröffentlichung02.10.2025 -
Datenschutzhürden in der industriellen Gesundheitswirtschaft
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) ist ein zentraler Innovationstreiber und systemrelevant für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung. Ihre Leistungsfähigkeit basiert maßgeblich auf der intelligenten Nutzung medizinischer Daten. Doch eine uneinheitliche Auslegung datenschutzrechtlicher Vorgaben erschwert die Durchführung von Forschungsprojekten, bremst medizinische Innovationen aus und gefährdet Deutschlands Anschlussfähigkeit im europäischen Gesundheitsdatenraum. Es braucht einen innovationsfreundlichen und rechtssicheren Datenschutzrahmen.
Veröffentlichung02.07.2025 -
BTW25: Ein starker Innovationsstandort
Deutschland kann seine globale Wettbewerbsfähigkeit nur durch kontinuierliche Innovationen halten und ausbauen. Die nächste Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Chancen der digitalen Transformation in Deutschland endlich gehoben werden.
Veröffentlichung05.02.2025 -
Aufholjagd im All
Die Studie „Aufholjagd im All“, entstanden in Kooperation mit Roland Berger, zeigt, warum Deutschland und Europa handeln müssen: Die Raumfahrt ist ein Schlüssel für Wachstum, Innovationstreiber und Sicherheitsfaktor. Zielgerichtete Investitionen, Mut zum Risiko, eine strategische Vision und Freiheit für Innovation eröffnen Chancen: für die Industrie, unsere Souveränität und Sicherheit.
Veröffentlichung25.09.2025 -
Innovationsstandort Deutschland: Mehr strategische Innovationspolitik wagen
Unsere Unternehmensumfrage mit Allensbach zeigt die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Fest steht: Es fehlt an politischer Unterstützung, unbürokratische Förderprogrammen und einem schnellen Netzausbau. Die Politik muss jetzt handeln, um Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen.
Veröffentlichung17.03.2025 -
KI-Haftungsrichtlinie
Der BDI sieht keinen Bedarf für die Einführung neuer Regulierung in Form einer europäischen KI-Haftungsrichtlinie. Ein überschießender Haftungsrahmen könnte viele KI-Anbieter und -Nutzer zu einer Over-Compliance mit dem AI Act treiben, die sich negativ auf Innovation und KI-Entwicklung in Europa auswirken kann. Durch neue Konzepte, wie Ansprüchen potenzieller Kläger und erhebliche Änderungen der Beweisgrundsätze, würde die KI-Haftungsrichtlinie zu deutlichen Einschnitten im nationalen Zivilrecht führen.
Veröffentlichung04.12.2024 -
Deep Tech für den Industriestandort Deutschland
Mit der „Hightech Agenda Deutschland“ der Bundesregierung wurden bereits erste wichtige Schritte eingeleitet – nun gilt es, darauf aufzubauen: Die Studie „Deep Tech für den Industriestandort Deutschland“ von BCG im Auftrag des BDI macht konkrete Vorschläge, wie Erfolge in KI, KI-basierter Robotik, Quantentechnologien sowie mRNA-Medikamenten und Zell- und Gentherapien erreichbar sind – und formuliert klare Erwartungen an die Bundesregierung. Nur Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam können die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir Champions in Zukunftstechnologien entwickeln, Wertschöpfung in strategischen Deep-Tech-Bereichen erzielen und führende Industrienation bleiben.
Veröffentlichung18.09.2025 -
Recommendations on the Start-up and Scale-up Strategy
Start-ups and scale-ups are important players in the European ecosystem. However, they face hurdles in introducing innovations, ranging from complex regulations and challenges in obtaining financial resources to difficulties in attracting talent and inefficiencies in the technology transfer process. German industry urges the European Commission to outline and implement an EU start-up and scale-up strategy that improves these framework conditions.
Veröffentlichung19.03.2025







