
Publikationen
Weltraumbergbau – Zukunftschance für die Rohstoffversorgung
Weltraumbergbau rückt in den Bereich des technisch und wirtschaftlich Möglichen. Dank technologischer Durchbrüche wie der Wiederverwendbarkeit von Raketen und Raumfrachtern, sinkender Startkosten und neuer Trägerraketen werden Transporte ins All und zurück zur Erde deutlich günstiger. Es entsteht ein neues Marktsegment an der Schnittstelle von Raumfahrt, Rohstoffen und strategischer Industriepolitik. Deutschland hat das Potenzial, in diesem Feld eine führende Rolle einzunehmen, wenn Politik, Wirtschaft und Forschung entschlossen und koordiniert handeln.
Elemente einer nationalen Mikroelektronik-Strategie
Das Papier "Elemente einer nationalen Mikroelektronik-Strategie" bietet umfassende Einblicke und konkrete Handlungsempfehlungen, um Deutschland und die EU in diesem entscheidenden Technologiebereich zu stärken. Die Kernforderungen der nationalen Mikroelektronik-Strategie umfassen die Stärkung der gesamten Mikroelektronik-Wertschöpfungskette, die Förderung von Synergien zwischen Forschung und Industrie, die Berücksichtigung der Anwenderbedarfe, Investitionen in Zukunftstechnologien und die Sicherung von Fachkräften.
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
Potenziale Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung
Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Verfahrenszahlen muss die öffentliche Verwaltung KI-basierte Lösungen verstärkt einsetzen. Andernfalls werden die digitale und ökologische Transformation massiv ausgebremst, da Verfahren lange unbearbeitet bleiben. Um die Potenziale von KI in der Verwaltung heben zu können, müssen der KI-Kompetenzaufbau, der Einsatz von leistungsfähigen am Markt verfügbaren KI-Lösungen und der Best-Practice-Austausch forciert werden.
Der Digitale Produktpass (DPP) in der Umsetzung
Digitale Produktpässe (DPP) können einen zentralen Beitrag zur Gestaltung der grünen und digitalen Transformation leisten. Ebenfalls bieten sie Unternehmen die Möglichkeit, neue und nachhaltige Geschäftsmodelle zu realisieren. Dazu müssen aber DPPs in der europäischen Gesetzgebung praxisnah und unternehmenskompatibel gestaltet werden – und das insbesondere mit Blick auf kleinere und Mittlere Unternehmen. Der BDI hat hat hierzu konkrete Vorschläge entwickelt.
Making Europe strong - with a competitive industry
The industry wants to turn Europe back into a continent of opportunity and growth. To achieve this, three things will be crucial over the next five years: We Europeans must secure our role in the new global world order, defend our values, and assert ourselves in the global competition between locations. We can only master these challenges with a political agenda that focuses on our economic strength. Read our recommendations on how Europe can find new strength.
Innovationsindikator 2023
Die Schweiz, Singapur und Dänemark belegen im neuen Innovationsindikator 2023 die ersten Plätze. Deutschland folgt mit deutlichem Abstand auf dem zehnten Platz. Unser nationales Innovationssystem ist dabei noch(!) stabil, leidet aber unter viel zu wenig Dynamik und Investitionen. Es muss insgesamt neu ausgerichtet werden in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Große Chancen liegen für Deutschland im Wechselspiel Innovation und Nachhaltigkeit.
Standort Deutschland stärken – Unternehmensbesteuerung weiterentwickeln
Die Spitzenorganisationen der deutschen gewerblichen Wirtschaft bringen in einem gemeinsamen Papier Grundsatzanforderungen an die Unternehmensbesteuerung in Deutschland zum Ausdruck. Ziel ist es, den Standort Deutschland zu stärken. Im Mittelpunkt stehen steuerliche Investitionsanreize, eine strukturelle Verbesserung des Unternehmensteuerrechts und die Vermeidung von administrativen Belastungen.
BMBF-Entwurf der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation
Mit der "Zukunftsstrategie Forschung und Innovation" will die Bundesregierung die Innovationskraft Deutschlands stärken und die technologische Souveränität Europas sichern. Der BDI begrüßt die frühzeitige Einbindung der Stakeholder in die Entstehung und Ausgestaltung der Zukunftsstrategie. Auch verfolgt die Strategie einen weitgehend technologieoffenen Ansatz mit einer Vielzahl richtiger Ziele. Die Industrie muss eng eingebunden werden.
FuelEU Maritime: Kraftstoffe für eine nachhaltige Schifffahrt
Alternative Kraftstoffe und innovative Antriebe sind die zentralen Bausteine für die Dekarbonisierung der Seeschifffahrt. Der BDI unterstützt daher die Initiative FuelEU Maritime als technologieoffenen Ansatz für deren Markthochlauf. Die europäischen Gesetzgeber müssen dennoch nachjustieren: Die Verfügbarkeit alternativer Kraftstoffe und der Ausbau der Infrastruktur müssen gefördert werden, ohne EU-Unternehmen weiter einseitig zu belasten.
#WirMachen Zukunft: Prioritäten für die 20. Wahlperiode
Die angespannte geopolitische Lage ist für die Industrie eine ernste Herausforderung, die durch Mut und Entschlossenheit gemeistert werden kann – vor allem auf Grundlage eines innovativen, weltweit vernetzten Industriestandorts. Deutschland muss dafür High-Tech-Nation bleiben. Die Industrie steht hinter der Sanktionspolitik der Bundesregierung und ist sich bewusst, dass damit enorme Kosten durch eine beschleunigte Transformationsgeschwindigkeit verbunden sind.
Fit-for-55: Empfehlungen für EU-Trilogverhandlungen
Die aktuelle Energie- und Sicherheitskrise stellt Europa und seine Gesellschaft vor historische Herausforderungen und außerordentliche Belastungen. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung unverändert hoch, die Transformation Europas zum klimaneutralen Kontinent zum Erfolg zu führen. Der BDI stellt seine Kernempfehlungen für die Erneuerung des Industriestandorts mit Blick auf die EU-Trilogverhandlungen zum Fitfor55-Klimapaket vor.
Fünf-Punkte-Plan zur Energie- und Klimapolitik
Die künftige Bundesregierung muss rasch zahlreiche Maßnahmen in den Sektoren Industrie, Energie, Verkehr und Gebäude ergreifen, damit der Standort Deutschland 2045 Klimaneutralität erreichen kann. Um auf den Zielpfad zu kommen, muss Deutschland in den nächsten neun Jahren Investitionen von insgesamt 860 Milliarden Euro vornehmen. Aufbauend auf seiner neuen Studie „Klimapfade 2.0“ legt der BDI einen Fünf-Punkte-Plan vor, der für die neue Legislaturperiode darlegt, worauf es jetzt ankommt.
Für einen Aufbruch, der unser Land nachhaltig stark macht
Die vier Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft: BDA, BDI, DIHK und ZDH fordern von der neuen Bundesregierung eine Agenda 2030, um die Wettbewerbsfähigkeit von Standort, Unternehmen und Arbeitsplätzen zu steigern. Statt komplizierter und bürokratischer Verfahren in Deutschland bedarf es mehr Freiräume für unternehmerische Entscheidungen. Denn nur durch innovative Technologien und Produkte sowie neue industrielle Prozesse wird eine Brücke zwischen globalem Klimaschutz und weltweitem Wohlstand geschaffen. Dazu braucht es den Rückenwind einer guten Politik!
Wahlprogramm-Check zur Bundestagswahl 2021
Zur Bundestagswahl 2021 analysiert der BDI die Wahlprogramme der vier Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und bewertet diese anhand der Kernforderungen der deutschen Industrie in zehn zentralen Themenfeldern. Für einen erfolgreichen Weg in eine klimaneutrale Zukunft der deutschen Wirtschaft braucht es internationale Lösungsansätze, marktwirtschaftlich wirkende Anreizsysteme, weitreichende Strukturreformen und massive Investitionen [Überarbeitete Version].
Empfehlungen der Wirtschaft zur Elektromobilität an den 20. Deutschen Bundestag
Mit ihrer verstärkten Elektromobilitätsoffensive leistet die deutsche Industrie ihren Beitrag, dass innovative Produkte, Dienstleistungen, Lösungen für Elektromobilität weltweit verfügbar sind. Es gilt in einem technologieoffenen Ansatz, bestehende Wertschöpfungsketten zu stärken, zu erweitern sowie Arbeitsplätze zu sichern. Dafür haben die Mitglieder des Industriekreises Elektromobilität gemeinsame Empfehlungen an die Politik erarbeitet.
Bewertung des SPD-Programmentwurfs zur Bundestagswahl 2021
Insgesamt bleiben die Leitanträge des SPD-Zukunftsprogramms weit hinter den Erwartungen der deutschen Industrie zurück. Es fehlt an Visionen und konkreten Ausführungen, wie die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gelöst werden können. Lösungsvorschläge betreffen überwiegend Maßnahmen auf nationaler Ebene. Zu kurz kommt die Rolle, die Deutschland in der EU und international spielen kann und muss: Covid-19, Protektionismus, Handelskonflikte und Klimaschutz.
Mit der Hightech-Strategie 2025 den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland stärken
Um Deutschlands Spitzenposition als Forschungs- und Wirtschaftsstandort auszubauen, sind weiterführende Reformen der Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation unablässig. Der BDI unterstützt daher die verabschiedete Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung. Die Stärkung des innovationspolitischen Umfeldes, die Förderung von Zukunftstechnologien, eine wirksame Forschungsförderung sowie eine Stärkung der gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber Innovationen müssen Kernelemente der Strategie sein.
Weltraumbergbau
Weltraumbergbau klingt nach Zukunftsmusik. Technische Innovationen und sinkende Kosten für Weltraumflüge werden ihn perspektivisch möglich machen. Damit eröffnen sich neue Chancen für die deutsche Industrie und die Versorgung mit strategischen Rohstoffen. Um die Zukunft des Weltraumbergbaus entscheidend mitgestalten zu können, müssen heute die Weichen richtig gestellt werden.
Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken
Der BDI-Innovationsindikator 2017 bescheinigt Deutschland bei der Digitalisierung den 17. Platz (von 35) und bei der Innovationsleistung insgesamt einen vierten Platz im Feld der Wettbewerber. Das reicht nicht zur Zukunftssicherung. Mit gemeinsamen Empfehlungen appellieren 22 Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbände für eine zukunftsgerechte Ausrichtung der Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik.
