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Resilienz braucht Strategie – nicht nur Einzelmaßnahmen

Unternehmen investieren bereits erheblich in ihre eigene Widerstandsfähigkeit. Doch viele Risiken lassen sich nicht allein auf betrieblicher Ebene bewältigen. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Aus Sicht vieler Unternehmen fehlt eine klare Vorstellung, wie ein resilienter Wirtschaftsstandort aussehen sollte ebenso wie eine übergreifende Strategie für den Weg dorthin. Gefragt sind klare Ziele, bessere Rahmenbedingungen und ein Staat, der dort handelt, wo Unternehmen an Grenzen stoßen.

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15.06.2026

Unternehmen stärken ihre Resilienz – aber sie können es nicht allein

Geopolitische Spannungen, gestörte Lieferketten und veränderte Energiemärkte haben wirtschaftliche Resilienz zu einer Kernaufgabe der deutschen Industrie gemacht. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Große Unternehmen stärken ihre Widerstandsfähigkeit proaktiv mit konkreten Strategien und Investitionen. Die hohen Kosten dafür tragen sie meist selbst. Dauerhafte Krisenfestigkeit entsteht jedoch nur im Schulterschluss mit den staatlichen Akteuren.

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15.06.2026

Energiepreisschock bremst Europas Wachstum deutlich aus

Europas Wirtschaft verliert deutlich an Dynamik: Der Energiepreisschock infolge des Nahostkonflikts bremst das Wachstum im Euroraum spürbar aus. 2026 dürfte das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 0,7 Prozent zulegen – halb so stark wie im Vorjahr. Sollte der Konflikt weiter eskalieren, droht der Wirtschaft eine Phase der Stagnation, im ungünstigen Fall sogar eine Rezession.

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08.06.2026

Wirtschaft im Jahr 2025 um 0,2 Prozent gewachsen

Nach schwachem Auftakt im Sommerhalbjahr ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2025 um 0,3 Prozent gestiegen. Gleichzeitig war die Wirtschaftsleistung in Deutschland erstmals seit zwei Jahren war wieder höher als im Vorjahr. Die Industrieproduktion war 2025 um 1,6 Prozent geringer als im Vorjahr. Dies war der vierte Rückgang in Folge.

Veröffentlichung
13.03.2026

Rede von BDI-Präsident Peter Leibinger auf der Müncher Sicherheitskonferenz 2026

Hier finden Sie die vollständige Rede von BDI-Präsident Peter Leibinger auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Leibinger: „Ohne starke Industrie gibt es keine Sicherheit, Freiheit und Handlungsfähigkeit.”

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12.02.2026

BDI-Jahresauftakt: Präsident Leibinger fordert ambitionierte Reformen

Bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz des BDI hat Präsident Peter Leibinger die Bundesregierung zu konsequenten Strukturreformen aufgerufen. 2026 müsse das Jahr werden, in dem Reformen ambitioniert umgesetzt und neue angeschoben werden.

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21.01.2026

BDI: Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum angesichts der Weltlage umso notwendiger

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert auf seiner Jahresauftakt-Pressekonferenz von der Bundesregierung eine konsequente Ausrichtung der Politik auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung. Dies sei angesichts der Weltlage und der jüngsten Zolldrohungen aus den USA umso notwendiger, sagte BDI-Präsident Peter Leibinger am Mittwoch in Berlin.

Pressemeldung
21.01.2026

Deutschland bleibt beim Wachstum zurück

„Die Außenwirtschaft wird das Wachstum in diesem Jahr erneut bremsen. Deutschland bleibt im EU-Vergleich unter dem Wachstum anderer Länder", warnt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner in ihren Ausführungen zur Konjunktur. Die Weltwirtschaft wächst voraussichtlich um drei Prozent, die USA um zwei Prozent, China um 4,5 Prozent.

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21.01.2026

Quartalsbericht Deutschland: Nach zwei Rezessionsjahren nur Mini-Wachstum in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft wächst nur langsam aus der Rezession heraus. Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2025 mit einem leichten Anstieg der realen Wirtschaftsleistung um plus 0,1 Prozent. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe sinkt das vierte Jahr in Folge. Allein von Januar bis Oktober 2025 sank die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um minus 2,1 Prozent.

Veröffentlichung
16.12.2025

Investitionen in der Warteschleife

Trotz des verschärften weltweiten Wettbewerbs dürfte der Euroraum moderat wachsen. Zwar wurde ein Zollkompromiss mit den USA erzielt, doch die Belastung für den Außenhandel bleibt hoch. Deutschland setzt mit umfangreichen Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben den stärksten fiskalischen Impuls im Euroraum. Dennoch ist keine deutliche Zunahme der europäischen Investitionstätigkeit im Sinne der Draghi-Agenda erkennbar. Insgesamt bleibt das Wachstumspotenzial im Euroraum zu niedrig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Europa muss daher seine strukturellen Rahmenbedingungen dringend verbessern.

Veröffentlichung
05.12.2025

Industriebericht Dezember 2025

Der BDI rechnet mit einem Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um minus zwei Prozent (bisher - 0,5 %). In der Europäischen Union dürfte die Industrierezession bereits beendet sein, daher korrigiert der BDI seine Prognose nach oben und rechnet im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Industrieproduktion um ein Prozent (bisher - 1 %). Die deutschen Warenexporte dürften im Jahr 2025 nicht weiter sinken.

Veröffentlichung
02.12.2025

BDI zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses: Industriestrompreis hilft Industrieunternehmen

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Industriestrompreis hilft Industrieunternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben“.

Pressemeldung
14.11.2025

Vorschläge zum Bürokratieabbau

Bürokratie kostet die Wirtschaft viel Zeit und Geld. Sie behindert Unternehmensübergaben und Existenzgründungen und hemmt Investitionen in Menschen, Maschinen und Geschäftsmodelle. Das Maß an Bürokratie entscheidet mit darüber, wie Deutschland und Europa als Standort im internationalen Wettbewerb erlebt und bewertet werden. Als BDI haben wir eine nicht abschließende Liste mit über 250 Vorschlägen für konkreten Bürokratieabbau auf Bundes- und Europa-Ebene vorgelegt. Es braucht jetzt politischen Mut, klare Ziele und hohes Tempo auf allen Ebenen, um bürokratische Entlastungen unternehmerisch spürbar zu machen und Wachstum zum Nulltarif zu erzeugen.

Veröffentlichung
05.11.2025

Die deutsche Industrie in Zeiten von Bitcoins, Stablecoins und digitalem Euro

Digitale Zahlungsmittel sind mehr als ein technisches Update. Sie können die Wettbewerbsfähigkeit von Währungsräumen beeinflussen und die industrielle Wertschöpfung verändern. Damit Europa nicht den Anschluss verliert, braucht es industriegerechte Lösungen.

Veröffentlichung
22.10.2025

Rede anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik

BDI Präsident Peter Leibinger betont in seiner Rede zum 70-Jährigen Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik die notwendigen Maßnahmen für eine wettbewerbsfähige Industriepolitik.

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29.09.2025

NewSpace. Aufbruch in die industrielle Zukunft

Beim Weltraumkongress des BDI geht Präsident Peter Leibinger auf die hohe Bedeutung der Raumfahrt für die Industrie ein. Er macht deutlich, dass sie ein Baustein für die Zukunft für Deutschland ist und das Raum mehr ist als Hochtechnologie und Forschung.

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25.09.2025

Quartalsbericht Deutschland: Vor der Erholung?

Die Weltwirtschaft dürfte dieses Jahr mit 2,9 Prozent weiterhin verhalten wachsen. Wir erwarten ein weiterhin schwaches Wachstum von 0,9 Prozent im Euroraum. Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Die Unsicherheiten durch die US-Zollpolitik belasten Exporte und Investitionen. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe sank in der ersten Jahreshälfte 2025 im Vorjahresvergleich um mehr als zwei Prozent.

Veröffentlichung
08.09.2025

100 Tage Bilanz: Erste positive Signale, aber mehr Tempo bei Strukturreformen nötig  

Die neue Bundesregierung ist mit Tempo gestartet. Haushalt, Investitionen, Energie, Verteidigung und Innovation: Erste Weichen sind gestellt. Superabschreibungen und das Sondervermögen für Infrastruktur sind richtige Schritte. Auch das klare Bekenntnis zur sicherheitspolitischen Verantwortung zeigt, dass die Richtung stimmt.

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13.08.2025

Interview von BDI-Präsident Peter Leibinger: "Mittlerweile sehe ich einen Silberstreifen am Horizont"

BDI-Präsident Peter Leibinger hat mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die ersten Schritte der neuen Bundesregierung, die Auswirkungen von Chinas Exportbeschränkungen seltener Erden auf die deutsche Industrie sowie über die Herausforderungen durch US-Präsident Trumps Zollpolitik gesprochen. Er betonte dabei die Notwendigkeit für klare politische Rahmenbedingungen und strategische Sicherheit für die deutsche Wirtschaft angesichts der zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten.

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26.06.2025

BDI-Konjunktur-Statement von Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner

Die deutsche Industrie erwartet 2025 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent – unter anderem, weil die geplanten US-Zölle spürbar belasten. Die Industrieproduktion liegt weiter rund neun Prozent unter dem Niveau von Ende 2019, die Kapazitätsauslastung beträgt nur 77 Prozent. Eine echte Erholung ist noch nicht in Sicht – es gibt lediglich erste Anzeichen einer Bodenbildung.

Pressemeldung
23.06.2025