EU-Gipfel: Muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen
Anlässlich des EU-Gipfels sagt Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin: „Europäischer Rat muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen.“
IAA: Bürokratie-Risiko statt Wachstumstreiber
Anlässlich der Vorstellung des Industrial Accelerator Acts durch die EU-Kommission sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Industrial Accelerator Act ist in der jetzigen Form eher ein Bürokratie Risiko als ein Wachstumsbeschleuniger.“
BDI-Stellungnahme zur Mantelverordnung zur IED-Umsetzung
Die vom Kabinett im Januar 2026 beschlossenen Entwürfe zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Industrieemissionen (IED) müssen aus Sicht des BDI nochmals erheblich überarbeitet werden. Die Entwürfe für ein Artikelgesetz und eine Mantelverordnung gehen über eine 1:1-Umsetzung von EU-Recht hinaus und schaffen dadurch weitere Kosten und Bürokratie. In der Stellungnahme zur Mantelverordnung macht der BDI Vorschläge für eine schlanke Umsetzung.
BDI-Stellungnahme zum Artikelgesetz zur IED-Umsetzung
Die vom Kabinett am 21. Januar 2026 beschlossenen Entwürfe für ein Artikelgesetz und für eine Mantelverordnung zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Industrieemissionen (IED) sollten verbessert werden. Die neue IED führt zu einem erheblichen finanziellen Mehraufwand und zusätzlicher Bürokratie für die Betreiber von tausenden Industrieanlagen. Im Rahmen der Umsetzung in deutsches Recht sollte kein zusätzlicher Aufwand und keine neue Bürokratie geschaffen werden. In der anliegenden Stellungnahme nimmt der BDI zum Artikelgesetz Stellung.
Vorschläge zum Bürokratieabbau
Bürokratie kostet die Wirtschaft viel Zeit und Geld. Sie behindert Unternehmensübergaben und Existenzgründungen und hemmt Investitionen in Menschen, Maschinen und Geschäftsmodelle. Das Maß an Bürokratie entscheidet mit darüber, wie Deutschland und Europa als Standort im internationalen Wettbewerb erlebt und bewertet werden. Als BDI haben wir eine nicht abschließende Liste mit über 280 Vorschlägen für konkreten Bürokratieabbau auf Bundes- und Europa-Ebene vorgelegt. Es braucht jetzt politischen Mut, klare Ziele und hohes Tempo auf allen Ebenen, um bürokratische Entlastungen unternehmerisch spürbar zu machen und Wachstum zum Nulltarif zu erzeugen.
Reformvorschläge zur deutschen Quellenbesteuerung
Das Quellensteuerabzugsverfahren hat für die deutsche Wirtschaft eine hohe Bedeutung, insbesondere bei Lizenzvereinbarungen mit ausländischen Tochtergesellschaften. Dieses Verfahren verursacht jedoch unverhältnismäßigen Aufwand in der Unternehmenspraxis. Der BDI macht daher konkrete Vereinfachungsvorschläge für eine Reform des Erstattungs- und Freistellungsverfahrens beim Quellensteuerabzug.
Die globale Mindeststeuer schafft Wettbewerbsnachteile für die europäische Wirtschaft
Die globale Mindeststeuer ist äußert komplex und schafft spürbare Wettbewerbsnachteile für Unternehmen in Europa, da zentrale Industriestaaten außerhalb Europas nicht teilnehmen. Notwendig ist eine europaweite temporäre Aussetzung der Mindeststeuer, damit strukturelle Vereinfachungen als tragfähige Lösungen entwickelt werden können, die den globalen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.
Bürokratieabbau im Steuerrecht: BDI präsentiert konkrete Vorschläge
Der BDI hat in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden in zwölf Bereichen des Steuerrechts konkrete, praxisnahe Vorschläge zum Abbau steuerlicher Bürokratie entwickelt. Ziel ist es, eine entsprechende Gesetzesinitiative noch im laufenden Jahr auf den Weg zu bringen. Ein neues Positionspapier des BDI fasst die Vorschläge prägnant und verständlich zusammen.
Vorschläge zum steuerlichen Bürokratieabbau
Der BDI hat gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden in zwölf Bereichen des Steuerrechts praxisrelevante Vorschläge zum Bürokratieabbau erarbeitet. Das BDI-Positionspapier stellt die Vorschläge kompakt und anschaulich dar. Die Vorschläge berücksichtigen die Haushaltslage und zielen nicht auf aufkommenswirksame Entlastungen, sondern auf einen notwendigen und zielgerichteten Bürokratieabbau.
Für ein innovationsfreundliches Europa: Die industrielle Gesundheitswirtschaft als Schlüsselbranche
Nach den Europawahlen und dem Amtsantritt der neuen Kommission ist die Neuausrichtung der europäischen Politik in vollem Gange – und mit ihr die Chance, die Weichen für eine zukunftsfähige Gesundheitswirtschaft zu stellen. In einem neuen Positionspapier stellt der BDI seine Empfehlungen vor: Bürokratie abbauen, Forschung und Produktion gezielt fördern, Datennutzung erleichtern – und eine ambitionierte Life-Science-Strategie für Europa vorantreiben.
Neue Bundesregierung: Steuerpolitik für die ersten 100 Tage
Mit der Wahl des Bundeskanzlers hat die neue Bundesregierung ihre Arbeit aufgenommen – begleitet von hohen Erwartungen angesichts der angespannten Wirtschaftslage. In den ersten 100 Tagen müssen nun entscheidende Weichen gestellt werden. Der Steuerpolitik kommt dabei besondere Bedeutung zu.
Konjunkturimpuls? Bürokratieabbau!
Angesichts konjunktureller Schwäche und schwindender Wettbewerbsfähigkeit ist die Diskussion über gezielte Entlastungen für den Standort Deutschland berechtigt – und dringend nötig. Ein Fünftel der deutschen Industriewertschöpfung steht mittelfristig auf dem Spiel. Wer weniger Bürokratie wagt und besseres Recht setzt, kann allerhand Potenziale heben. Das Bürokratieentlastungsgesetz IV blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück – jetzt braucht es einen systematischen, entschlossenen Abbau überflüssiger Vorschriften.
Stärkung der Cyberresilienz durch Schulungen der Geschäftsleitung besonders wichtiger und wichtiger Einrichtungen
Das NIS-2-Umsetzungsgesetz sieht in § 38 (3) vor, dass Geschäftsleitungen wichtiger und besonders wichtiger Einrichtungen in Risikomanagement geschult werden müssen, um die Cyberresilienz zu gewährleisten. Der BDI spricht sich in der Umsetzung durch das BSI für einen unbürokratischen, europaweit einheitlichen, funktions- und kompetenzbezogenen Ansatz aus, der den Unternehmen Gestaltungsfreiräume bietet.
Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen
Die deutsche Wirtschaft ist in Sorge. Mehr als 100 Verbände appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Koalitionäre, die Wirtschaft in den Verhandlungen in den Fokus zu rücken. In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab – überall verdichten sich die Krisensignale. Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit bei der Drei-Millionen-Marke angekommen.
Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen
Die deutsche Wirtschaft ist in Sorge. Mehr als 100 Verbände appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Koalitionäre, die Wirtschaft in den Verhandlungen in den Fokus zu rücken. In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab – überall verdichten sich die Krisensignale. Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit bei der Drei-Millionen-Marke angekommen.
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
BTW25: Ein leistungsfähiger Staat für einen wettbewerbsfähigen Standort
Die nächste Bundesregierung muss zwingend gemeinsam mit den Ländern die Verwaltungsmodernisierung vorantreiben. Effiziente, bürokratiearme und Ende-zu-Ende digitalisierte Verwaltungsverfahren sind Grundvoraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit des Staates, mehr Vertrauen der Öffentlichkeit in die Behörden sowie ein entscheidender Standortfaktor.
Unternehmensbefragung: Deutschland steckt im Investitionstief
Ein Drittel der Unternehmen plant keine Investitionen mehr am Standort Deutschland, laut unserer jüngsten Unternehmensbefragung mit IW. Das ist alarmierend. Denn wo heute nicht investiert wird, entsteht morgen kein Wachstum. Die Politik muss handeln und zwar schnell.
„Tax Forum Berlin“ am 7./8. April 2025: Das Flagship-Event zur Steuerpolitik für die Wirtschaft
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr mit mehr als 450 Teilnehmern veranstaltet der BDI auch in diesem Jahr am 7./8. April 2025 das „Tax Forum Berlin“ mit diversen Kooperationspartnern als großen Steuerkongress, zu dem der BDI herzlich einlädt.
BTW 2025 – Richtige Weichen in der Steuerpolitik stellen
Die vorgezogene Bundestagswahl steht kurz bevor und die Parteien haben ihre Wahlprogramme vorgelegt. Jetzt kommt es darauf an, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen, um die Wirtschaftsschwäche endlich zu überwinden und Deutschland aus der Strukturkrise zu führen. Der BDI schlägt dafür konkrete steuerpolitische Maßnahmen vor.