
Publikationen
Europäische Wertschöpfungsgewebe und wirtschaftliche Chancen in Wachstumsmärkten (Kurzversion der Studie)
Die Studie „Europa und Wachstumsmärkte“ zeigt: Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit entscheidet über Europas wirtschaftliche Zukunft. Die kompakte Auswertung fasst zentrale Ergebnisse, Grafiken und Szenarien zusammen – und liefert einen schnellen Überblick über Risiken und Chancen entlang der europäischen Wertschöpfungsgewebe.
Europäische Wertschöpfungsgewebe und wirtschaftliche Chancen in Wachstumsmärkten (Langversion der Studie)
Europas Industrie steht unter Druck – aber auch vor gewaltigen Chancen. Schon heute entstehen 140 Mrd. Euro Wertschöpfung in Deutschland durch Wachstumsmärkte, bei starker EU-Integration sind bis 2035 massive Zuwächse möglich. Unsere aktuelle Studie „Europäische Wertschöpfungsgewebe und wirtschaftliche Chancen in Wachstumsmärkten“, erstellt mit IW Consult, analysiert detailliert die industriellen Wertschöpfungsgeflechte und zeigt: Die europäische Integration ist ein zentraler Hebel für wirtschaftliche Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Wertschöpfung im Wandel – Standort zunehmend unter Druck
Die neue Herbstumfrage unseres BDI/Deloitte - Supply Chain Pulse Check verdeutlicht nun auch in messbaren Zahlen den Druck auf den Unternehmensstandort Deutschland. Zudem enthält die zweite Auswertung Handlungsempfehlungen zu Verbesserungen der Standortbedingungen und der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit internationaler Lieferketten.
Bundesförderung für effiziente Gebäude
Mehrere Förderstopps und die unangekündigten Kürzungen der Bundesförderung Energieeffiziente Gebäude (BEG) haben für große Verunsicherung bei Gebäudeeigentümern und Investoren sowie im Bauwesen gesorgt. BDI, BDEW und ZDH fordern daher von der Bundesregierung ein öffentliches Bekenntnis zur BEG-Sanierungsförderung, damit 2023 der Hochlauf der Gebäudesanierung stattfinden kann. Dieser ist laut BDI-Klimastudie für das Erreichen des 2030-Ziels gefordert.
Angebotsengpässe und Störungen der globalen Lieferketten
Die angebotsseitige Verfügbarkeit von Roh- und Vorprodukten hat sich seit 2021 massiv verschlechtert. Mittlerweile ist die Mehrzahl der Unternehmen mit Engpässen konfrontiert, wobei die Verfügbarkeit von nahezu allen Rohstoffen beeinträchtigt ist. Angebotsengpässe bremsen die industrielle Wertschöpfung 2021 und 2022 um jeweils mehr als 50 Milliarden Euro. Besonders betroffen sind die Automobil-, Elektro-, Bau- und Kunststoffindustrie sowie der Maschinenbau. Auch das Handwerk leidet darunter.
Sechs Schritte zur zirkulären Wirtschaft
Die Circular Economy bietet viel Potenzial, Wertschöpfungsprozesse und Geschäftsmodelle neu zu gestalten. Neben industriellen Innovationen braucht es aber auch passende Rahmenbedingungen der Politik, um langlebige, nachhaltige und kreislauffähige Produkte zu designen und in Kreisläufen zu führen. Die BDI-Initiative Circular Economy stellt mit Blick auf die 20. Legislaturperiode zusammen mit weiteren BDI-Gremien sechs Forderungen an die Politik.
Datenzugang
Die Nutzung und der Austausch von Daten ist für die Industrie mit enormen Innovations- und Wertschöpfungspotentialen verbunden. Dennoch zeigen Unternehmen derzeit eine große Zurückhaltung beim Datenaustausch. Der BDI appelliert an die Politik, eine innovative Datenpolitik zu verfolgen, die das freiwillige Teilen von Daten und eine faire Datennutzung auf Basis des bestehenden Vertragsrechts und Data-Governance-Richtlinien fördert.
Empfehlungen für eine starke industrielle Gesundheitswirtschaft in Europa
Industriepolitik Dossier 11/2015
Deutschlands Wohlstand wird über die nächsten Jahre zunehmend durch Technologie und Wissen geschaffen werden müssen. Der radikale technische Wandel wird durch dramatisch sinkende Grenzkosten außerdem völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Für die deutsche Industrie müssen die Vertiefung des europäischen Binnenmarkts und der internationalen Handels- und Investitionsordnung nach wie vor strategische Prioritäten bleiben.
BDI-Jahrbuch 2013 – 2014
Das Bewusstsein für die Bedeutung der Industrie im volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsprozess und die daraus resultierenden wirtschafts- und industriepolitischen Handlungsnotwendigkeiten müssen wachgehalten werden – insbesondere dieser Aufgabe hat sich der BDI verschrieben. Der BDI versteht sich nicht nur als politische Interessenvertretung der deutschen Industrie, sondern darüber hinaus als Diskussionspartner und Kompetenzzentrum für den industriepolitischen Diskurs in Deutschland und Europa.
„Ökonomischer Fußabdruck“ für den deutschen Wirtschaftsstandort
Die ausgewählten Unternehmen der industriellen Gesundheitswirtschaft<br />erzielten in Deutschland im Geschäftsjahr 2010 eine Bruttowertschöpfung in<br />Höhe von fast 10,4 Milliarden Euro. Ein Großteil der erzielten Bruttowertschöpfung ist auf ihre Exportstärke zurückzuführen. Auch bei den Bruttoanlageinvestitionen nehmen die Unternehmen eine Spitzenposition ein. Außerdem sorgen sie für ein kontinuierliches Beschäftigungswachstum: Im Jahr 2010 beschäftigten sie zusammen fast 55.600 Mitarbeiter.