Transatlantischer Markt

Der transatlantische Markt stand im Jahr 2014 für rund 47 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (nach vorläufigen Zahlen der UNCTAD), knapp ein Drittel des weltweiten Handels (ohne Intra-EU-Handel; Waren und Dienstleistungen) und gut 60 Prozent der weltweiten aktiven ausländischen Direktinvestitionsbestände.

Der transatlantische Markt ist damit die Hauptschlagader der Weltwirtschaft. Für Deutschland sind die USA sowohl ein bedeutender Handels- wie Investitionspartner: Laut dem Statistischen Bundesamt waren die USA 2014 mit einem Exportvolumen im Warenhandel von 96 Milliarden Euro unser wichtigster Exportmarkt außerhalb der Europäischen Union (8,5 Prozent der gesamten Warenexporte). Die deutschen Importe aus den USA lagen 2014 bei 49,2 Milliarden Euro (5,4 Prozent der gesamten Warenimporte). Der Handel ist in beiden Richtungen besonders stark bei Kraftfahrzeugen und Kfz-Teilen, Maschinen und chemischen Erzeugnissen.

Die Investitionsbeziehungen mit den USA haben eine ebenso große Bedeutung für unsere Wirtschaft: Die USA sind laut der Bundesbank mit unmittelbaren Direktinvestitionen in Höhe von 59,6 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Nach Angaben des U.S. Bureau of Economic Analysis stellen US-amerikanische Unternehmen durch ihre Tochtergesellschaften rund 613.000 Arbeitsplätze in Deutschland (Zahlen für 2013).

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